U16 – Gewinnen ist nicht leicht! Die Espenmädchen verlieren trotz Feldüberlegenheit.

Spielbericht: FC SG Frauen U16          

Spiel: FC Weinfelden-Bürglen – FCSG Mädchen                   Datum: 06.05.2017

 

Gewinnen ist nicht leicht! Die Espenmädchen verlieren trotz Feldüberlegenheit.

 

Mit einem etwas dezimierten und teilweise angeschlagenen Kader, starteten die Grünweissen in die Partie gegen den FC Weinfelden-Bürglen. Nach nur wenigen Minuten war klar, dass der Gastgeber mit dem spielerischen Niveau der Mädchen nicht mithalten konnten. Doch trotzdem waren sie diejenigen, die nach einer Viertelstunde den ersten Treffer bejubeln konnten. Ein Angriff über die linke Seite konnte von Wagenbach nur ungenügend entschärft werden, ihr Abpraller in die Mitte landete direkt in den Füssen des Stürmers. Die Abwehr war zu wenig kompakt und so war es ein leichtes Spiel für die Blauen.

Die St. Gallerinnen hatten deutlich mehr Ballbesitz, aber so richtig zwingen kamen sie in der ersten Halbzeit nicht vors Tor. Effizient war hingegen der Platzherr. In der 25. Minute gelang es den St. Gallerinnen wiederum nicht, die Weinfelder am Abschluss zu hindern, zu viel Platz gewährte man ihnen. Ein Weitschuss aus gut 18 Metern fand den Weg knapp unter der Latte ins Tor. Es kam aber noch schlechter für die Gäste. Knapp zehn Minuten nach dem 2:0 brachten die Städterinnen den Ball nach einem Eckball nicht aus der Gefahrenzone und die Weifelder trafen wieder. 3:0 war nach dem bisherigen Spielverlauf deutlich zu hoch. Jedoch waren die Grünweissen in der Defensive zu wenig kompakt und konsequent. Auf der anderen Seite war die Defensive jedoch auch nicht stark und wenn man sie unter Druck setzte auch sehr anfällig. Diese Unsicherheit nutzte Di Gaetano in der 39. Minute aus und verkürzte noch vor der Pause auf 3:1.

Obwohl der Spielstand klar war, kämpften die St. Gallerinnen in der zweiten Halbzeit weiter und kamen nun zu Chancen. Kurz nach Wiederanpfiff hatten Sprenger und Aldobasic zwei grossen Möglichkeiten, doch beide scheiterten am gegnerischen Torhüter. Der FC Weinfelden-Bürglen hatte noch eine Chance in der zweiten Halbzeit und diese war in der 49. Minute. Wiederum stand man zu wenig kompakt und die schnellen Stürmer entwischten. Diesmal rettete der Pfosten die Grünweissen vor einem noch grösseren Rückstand. Danach war die Luft bei den Blauen draussen und es spielte nur noch der FC St. Gallen.

In der 61. Minute hätten die Mädchen den Anschlusstreffer verdient gehabt. Durch schnelle Kombinationen spielten sie die Platzherren teilweise fast schwindlig. Auch Aldobasic setzte in der zweiten Halbzeit Akzente. Trotz körperlichen Defiziten setzte sie sich geschickt gegen die langen Verteidiger durch und scheiterte nur knapp am Torhüter und Pfosten. Auch bei der nächsten Möglichkeit klappte das Toreschiessen nicht. Wiederum blieb der Torhüter knapp Sieger. Es war zum Haare raufen. Das Leder wollte einfach nicht rein.

Trotz der Feldüberlegenheit gelang es den Espenmädchen nicht mehr die Hypothek aus der ersten Halbzeit wettzumachen. Die erneute Niederlage wird den St. Gallerinnen weh tun, da man abgesehen von der Effizienz, deutlich mehr vom Spiel hatte und die Punkte hätte Heim bringen müssen.

Nächstes Mal müssen die Tore fallen. Die Möglichkeit dies umzusetzen, haben die St. Gallerinnen am kommenden Samstag zu Hausen gegen den Tabellenführer FC Gossau. Anpfiff ist um 12.00 Uhr im Espenmoos.

 

Aufstellung FC St. Gallen Mädchen U16: Wagenbach; Luck, Mutschler, Zwyssig, Caputo; Binder, Sprenger, Dzombic, Martin; Bejtovikj, Di Gaetano, Aldobasic.

NLB – Nur Remis im letzten Rückrundenspiel

Am heutigen Samstag durften die Grün Weissen zum letzten Rückrundenspiel beim FC Kloten antreten.

Die St.Galler Frauen hatten sich einiges für diese Partie vorgenommen. Und kaum hatte der Schiedsrichter die Partie angepfiffen, da stand es auch schon 1:0 für die Grün Weissen. Direkt nach dem Anstoss bekam Streule den Ball zugespielt und sie zog ohne zu zögern aus ca. 30 Meter einfach ab. Die völlig überraschte gegnerische Torfrau konnte dem Ball nur noch zuschauen, wie er hinter ihr im Netz landete. Das war ein vielversprechender Anfang. Doch die Freude über diesen Treffer währte nur 2 Minuten. Dann kombinierte sich Kloten nämlich fröhlich durchs Mittelfeld ohne das eine St.Galler Spielerin auch nur in die Nähe des Balles kam oder den Gegner mal energisch gestört hätte. Dann wurde auch noch der Ball in die Tiefe gespielt und schon lief Klotens Stürmerin alleine auf Gsell zu. Klotens Stürmerin setzte den Ball unhaltbar ins St.Galler Gehäuse.1:1.

Somit alles wieder auf Anfang. Doch heute zogen die Gallusstädterinnen eine rabenschwarze erste Halbzeit ein. Denn nach dem Gegentor lief gar nichts mehr bei Grün Weissen. Sie kamen immer einen Schritt zu spät, verloren durch zu zögerliches und unentschlossenes Passspiel viele Bälle leichtfertig und machten sich dadurch das Leben selber schwer. Kloten hingegen hatte Oberwasser nach dem Ausgleich. Sie spielten sehr aggressiv und kauften so den St.Gallerinnen den Schneid ab, aber vorallem war ihre Laufbereitschaft und ihr Einsatzwille viel mehr vorhanden und dadurch bestimmten sie auch ganz klar das Spiel.

Ein einziges Mal noch konnten sich die Grün Weissen eine Torchance herausspielen. In der 23.Minute schickt Riesen Beerli mit einem langen Ball in die Tiefe und Beerli läuft mit dem Ball in den 16er und zieht ab. Doch der Ball landete leider nur am 2. Pfosten und sprang dann wieder ins Feld, wo er von einer Gegnerin ins Seitenaus gespielt wurde. Das wars von der ersten Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel traten die Grün Weissen beherzter auf und hielten bei den Zweikämpfen gut dagegen und wurden vorallem auch etwas im Passspiel besser. Allerdings agierten sie nach wie vor nach vorne immer nur mit weiten hohen Bällen, anstatt mal etwas variantenreicher flache Bälle in die Tiefe zu spielen. So konnte Kloten sich gut darauf einstellen und die Bälle klären.

Kloten blieb seiner Linie treu, wenn die St.Gallerinnen den Ball hatten zogen sie sich zurück. Ab der Mittellinie wurde aggressiv in die Zweikämpfe gegangen und dann nach Balleroberung sofort der weite Ball in die Spitze gespielt. Kloten kam mit dieser Taktik des Öfteren sehr gefährlich vor das St.Galler Tor und war dem Führungstreffer wesentlich näher als die FCSG Frauen.

Doch ein Tor wollte keiner der beiden Mannschaften mehr gelingen und so blieb es nach 90 Minuten beim 1:1.

Nun folgt ein spielfreies Wochenende und dann startet die Abstiegsrunde. Dort müssen die Grün Weissen dann wieder schnell in die Erfolgsspur zurück finden, denn es geht eng zu im unteren Drittel der Tabelle.

Wann genau die FCSG Frauen wieder ein Spiel bestreiten, geben wir rechtzeitig auf unserer Homepage und auf unserer Facebookseite bekannt.

Tore: 1. Streule 0:1; 3. Schick 1:1

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann,Iseli, Keller (62. Gruber),Riesen, Egger, Bischof, Fehr (51. Salaorni), Fässler, Streule, Beerli

Aufstellung Kloten: Furrer, Bücher, Bodmann, Amato (69. Raffino); Krebs, Demirayak, Suter, Saxer, Beer (49. Schläpfer), Baker, Schick

Verwarnungen: 15. Egger (Meckern), 39. Suter (grobes Foulspiel), 59. Saxer (grobes Foulspiel)

St. Gallen 29.04.2017

Bericht: Gesa Jürgens

U16 – Nicht schlechter, aber dennoch verloren.

Für die FCSG Mädchen war es ein spezielles Match. Schips und Avdyli kehrten nach langen Verletzungspausen wieder ins Team zurück und Wagenbach spielte auf der anderen Seite im Kasten der Münsterlinger.

Das Heimteam kam zu Beginn etwas besser ins Spiel. In der 2. Spielminute vergaben sie die erste Möglichkeit. Danach spielten die Grünweissen gut mit, machten sich aber in der 8. Minute das Leben selber schwer. Ein Missverständis in der St. Galler Hintermannschaft ergab das 1:0. Der Rückpass auf Schips war zu ungenau und so konnte der Stürmer ins leere Tor einschieben. Danach hatten die Espenmädchen den Gegner aber im Griff und versuchten Druck auf das andere Tor auszuüben. In der 13. Minute gabs, nach einem guten Angriff, den ersten Eckball für die Mädchen. Die Hereingabe konnte von den Gastgebern nicht entschärft werden und Bejtovikj profitierte von der Unordnung und schob den Ball aus kurzer Distanz ins Tor. Das 1:1 gab den Städterinnen etwas Mut. Sie versuchten es vermehrt mit guten Kombinationen, blieben aber oft an der gegnerischen Verteidigung hängen. Es brauchte da schon die Mithilfe der Roten um erneut jubeln zu dürfen. Die ständig lauernde Aeberhard profitierte von einem Fehlpass in der Münsterlinger Hintermannschaft und verwertete den eroberten Ball souverän im langen Eck. Diese Führung hielt 10 Minuten. Danach feierte der Gegner das nächste Tor. Die schnellen Aussenläufer des Gastgebers konnten für einmal nicht gestoppt werden. Der platzierte Schuss ins hohe weite Eck blieb für Schips unerreichbar und so stand es 2:2. Mit diesem Ausgleich gingen die beiden Teams in die Pause.

Nach dem Pausentee dauerte es eine gute Viertelstunde, bis es zur ersten Torchance kam. Di Gaetano setzte sich, gegen die körperlich starken Verteidiger, durch und traf mit ihrem Hammer leider nur den Pfosten. Je länger das Spiel dauerte desto mehr übernahmen die Gäste das Spieldiktat. In der 66. Minute hatte Sprenger den Führungstreffer auf dem Fuss. Nach einer tollen Kombination über die rechte Seite schob Aeberhard den Ball im Sechzehner Sprenger zu. Diese schoss den Ball knapp übers Tor. Es war zum Verzweifeln. Auf der anderen  Seite musste Schips noch 2x eingreifen und hielt bis in die 74. Minute ihren Kasten dicht. Dann kams bitter für die Espenmädchen. Ein Münsterlinger Angriff konnte nicht gestoppt werden und diese trafen mit einem Schuss ins weite Eck zur 3:2 Führung. Der Jubel war riesig auf der münsterlinger Bank. St. Gallen hatte nur noch wenig Zeit, um den Ausgleich zu erzielen. Münsterlingen verbrachte die letzten Minuten damit, den Ball so weit wie möglich aus der Gefahrenzone zu schiessen. Es war kein schönes Spiel mehr. St. Gallen drückte aber weiter, kam jedoch nicht mehr zu einer guten Abschlussmöglichkeit. Es blieb dabei. 3:2 mussten sich die Mädchen geschlagen geben. Ein Unentschieden wäre aufgrund des Spielverlaufs aber verdient gewesen.

Im nächsten Spiel, am kommenden Samstag, dürfen die FCSG Mädchen gegen den FC Weinfelden-Bürglen wieder um Punkte spielen. Anpfiff ist um 14.00 Uhr in Weinfelden.

Aufstellung FC St. Gallen Mädchen U16: Schips; Luck, Mutschler, Zwyssig, Binder, Caputo; Sprenger, Di Gaetano, Mattle, Baumgartner, Dzombic, Bejtovikj; Aeberhard, Raschle, Avdyli.

St. Gallen 29.04.2017

Bericht: Karin Raymann

Wochenendprogramm: Liga und B-Juniorinnencup

Dieses Wochenende finden 2 Spiele statt, die U16 spielt in Münsterlingen und das NLB Team ist zu Gast in Kloten. Wir wünschen Euch viel Glück.
Am Sonntag organisiert der FCSG Frauen im Espenmoos das  Cup-Qualifikationsturnier der B-Juniorinnen.
Folgende Teams werden am Sonntag um den Finaleinzug spielen:
FCUzwil, Blue Stars Zürich, FC Küssnacht a/R, FC Altdorf, AS Gambarogno, FC Kloten, FC Ebnat-Kappel, FC Bremgarten
Turnierbeginn 09:30 / Turnierende 17:00
Sa 29.04.2017
13:30
FC Münsterlingen – FC St. Gallen Mädchen U-16
Meisterschaft Junioren C 2. Stärkeklasse / Frühjahrsrunde / Gruppe 4
Hafenfeld, Scherzingen – Platz 1
20:00
FC Kloten – FC St.Gallen
Meisterschaft Nationalliga B (Frauen)
Stighag, Kloten – Platzzuteilung erfolgt vor Ort
So 30.04.2017
Turnierplan B-Juniorinnen Cup

U16 – Ernstkampf nach dem Trainingslager geglückt

Nach einer längeren Spielpause aufgrund der Spielabsage gegen den FC Romanshorn, dass man 3:0 Forfait gewann, ging’s gestern gegen den FC Fortuna SG wieder um Punkte.

Ein wenig müde in den Beinen nach dem Trainingslager, startete man trotzdem engagiert ins Derby. Die erste richtige Chance hatte das Heimteam. Di Gaetano setzte sich über die linke Seite durch, trifft beim Abschluss jedoch nur das Torgehäuse. Nur drei Minuten später gab es einen Eckball für den FC Fortuna SG. Wie schon oft in dieser Saison mussten sich die Espenmädchen nach einer Standardsituation geschlagen geben. Die flache Hereingabe konnte direkt verwandelt werden. So stand es nach 18. Minuten und der ersten Chance für den Gast 0:1.

St. Gallen blieb aber weiter dran und erkämpfte sich schon früh in der gegnerischen Hälfte den Ball. Binder luchste dem Fortuna Verteidiger den Ball auf der rechten Seite ab und passte in die Mitte, wo Baumgartner lauerte. Diese musste sich noch gegen einen Innenverteidiger durchsetzen und traf aus 5 Metern in die Maschen. 1:1 und die Partie konnte wieder von vorne anfangen.

Das Spiel war im weiteren Verlauf geprägt von vielen unnötigen Ballverlusten auf beiden Seiten und wirkte deshalb etwas zerfahren. Mehr Chancen erspielten sich aber die Grünweissen. In der 32. Minute gleich 3 Mal. Zuerst scheiterte Di Gaetano im kurzen Eck, noch in der gleichen Aktion wird der Schuss von Sprenger geblockt und der anschliessende Abschluss von Baumgartner verfehlte das Tor nur knapp. Auf der anderen Seite wurden die schnellen Aussenläufer durch Luck und Zwyssig immer wieder abgelaufen, sodass es nicht mehr gefährlich wurde vor dem St. Galler Tor.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich das gleiche Bild. In der 44. Minute wurde es vor dem Fortuna Tor gefährlich. Ein Weitschuss von Sprenger konnte vom Torhüter nur noch nach vorne gelenkt werden und die mitgelaufene Hyseni staubte eiskalt ab. Es ging weiter so. St. Gallen hatte läuferisch in der Schlussphase deutlich mehr drauf. Der Gast lauerte nur noch auf Konter. Vorerst blieben dies jedoch aufgrund der gut stehenden Abwehr ungefährlich.

Ein Freistoss aus ca. 20 Metern eröffnete die nächste Chance für die St. Gallerinnen. Beitovikj nahm Mass, musste sich aber durch eine super Parade des Fortuna Keepers geschlagen geben. Es folgte aber in der 64. Minute gleich wieder die Möglichkeit das Score zu erhöhen. Ein Eckball landete vor den Füssen von Luck, die sich nicht zweimal bitten liess und die Führung zum 3:1 ausbaute.

Kurz darauf gab es im 16ner der Gastgeberinnen eine brenzlige Situation. Ein schneller Konter wurde der Verteidigung fast zum Verhängnis. Ein Fortuna Stürmer konnte im Strafraum nur noch mit einem Foul gestoppt werden, dies wurde vom Schiedsrichter jedoch nicht gesehen. Die St. Gallerinnen hätten sich über den Penalty nicht beklagen können. Es blieb aber die letzte Chance für die Gäste.

Die Espenmädchen kamen hingegen noch zu grossen Möglichkeiten. Hyseni gewinnt im Strafraum den Ball und schiesst diesen anschliessend nur knapp übers Tor. In der 78. Minute war es wiederum Hyseni, die mit ihrem Schuss nur die Latte traf. Auf der St. Galler Bank war es zum Haare raufen. Auch die nächste grosse Chance blieb ungenutzt. Baumgartners Schuss konnte der Torhüter ablenken, den Abpraller brachte wiederum Hyseni nicht am Torhüter vorbei und trifft erneut Aluminium. Dies war die letzte Chance in diesem Spiel.

Die Espenmädchen gewannen verdient mit 3:1 und stehen nun mit 6 Punkten auf dem 4. Rang.

Am kommenden Samstag wartet auf die U16 der FC Münsterlingen. Auswärts wird das Spiel um 13.30 Uhr angepfiffen.

Aufstellung FC St. Gallen Mädchen U16: Wagenbach; Luck, Zwyssig, Mutschler, Binder; Martin, Baumgartner, Dzombic, Bejtovikj, Sprenger, Di Gaetano; Senn, Aldobasic, Raschle, Hyseni.

St. Gallen 22.04.2017

Bericht: Karin Raymann

NLB – Unglückliche Niederlage

Am heutigen Samstag bestritten die St. Galler Frauen ein weiteres Heimspiel im Espenmoos. Der Gegner kam aus der Westschweiz angereist, genauer aus Aire-le-Lignon.

Als der Anstoss erfolgte, pfiff der Schiedsrichter das Spiel sofort wieder ab. Denn es gab eine Gedenkminute für Vera Staub, unsere U19-Spielerin, die vor kurzem, nach schwerer Krankheit, gestorben war.

Nach der Schweigeminute pfiff der Schiedsrichter die Partie wieder an und Aire le Lignon drückte von Beginn aufs Tempo. Die Espenfrauen waren nicht parat und mussten nach 2 Minuten schon den ersten Gegentreffer nach einem Standart hinnehmen. Der Eckball war hoch und weit in den St. Galler 16er getreten worden, dort konnte eine Gegnerin unbedrängt den Ball köpfen. Der Ball flog gegen den Pfosten und dort staubte die Stürmerin von Aire ab. Bitter für St. Gallen. Danach waren es nicht die Gallusstädterinnen die das Spiel bestimmten, sondern weiter der Gegner aus der Westschweiz. Die Grün Weissen kamen nicht in die Partie. Waren immer einen Schritt zu spät und zu wenig aggressiv im Zweikampf. Aire agierte viel mit langen Bällen über ihre schnellen Aussenspielerinnen. Vor allem über ihre rechte Angriffsseite waren sie brandgefährlich.

In der 10. Minute können sich die Espenfrauen ein bisschen befreien und erspielen sich eine gute Chance. Fässler schickt Beerli mit einem tollen Pass in Richtung gegnerisches Tor. Den Schuss von Beerli pariert die Torfrau aus Aire aber gut mit dem Fuss. In der Folge kommt Aire wieder auf und in der 14. Minute gelingt ihnen das 0:2. Göppel und Iseli stehen hoch an der Mittellinie. Im Kampf um den Ball verliert Göppel ihren Zweikampf, die Stürmerin schickt ihre Mitspielerin Richtung St. Galler Gehäuse. Iseli sprintet hinterher, kann die Stürmerin auch leider nicht stoppen und diese kann, die aus dem Tor eilende Gsell überwinden. Nach dem 2. Gegentreffer brauchen die Espenfrauen ein paar Minuten um sich wieder zu sortieren. Aber dann fangen sie endlich an Fussball zu spielen. Sie erobern sich die Bälle und spielen schnell und einfach nach vorne. So wird Fässler in der 25. Minute auf die Reise geschickt, lässt am 16er von Aire noch eine Gegenspielerin aus und zieht ab. Ihr Schuss wird von der gegnerischen Torfrau an die Latte gelenkt, aber beim Abpraller steht Koretic genau wo eine Stürmerin stehen muss und jagt den Ball ins Netz. 1:2 Anschlusstreffer für die Grün Weissen. Nun nehmen die Espenfrauen immer mehr Fahrt auf und bestimmen das Spiel. In der 35. Minute wird Beerli auf der linken Seite in der Tiefe angespielt. Ihre Flanke vom 16er fliegt hoch und weit Richtung 2. Pfosten. Die Torfrau greift sich die Flanke in der Luft, lässt den Ball bei der Landung aber wieder los und dann kullert der Ball in das eigene Tor. Ausgleich 2:2. Das ist auch zugleich der Pausenstand.

Nach der Pause drehen die Gallusstädterinnen voll auf, drücken Aire-le-Lignon in die eigene Hälfte und kommen zu sehr guten Chancen. Beerli hatte 2x die Führung auf dem Fuss, konnte aber ihre Möglichkeiten leider nicht nutzen. Dennoch sind die Grün Weissen weiter die spielbestimmende Mannschaft. Aber Aire bleibt durch Konter immer brandgefährlich. So muss Gsell bei einem Konter der Westschweizerinnen all ihr Können zeigen und pariert einen Schuss aus nächster Nähe mirakulös. Die

St. Galler Frauen versuchen weiter den 3.Treffer zu erzielen,agieren hier aber teilweise auch zu überhastet in ihren Aktionen und verlieren durch ungenaue Zuspiele auch zu schnell wieder den Ball. Sodass Aire wieder mehr Oberwasser bekommt und Gsell, im St. Galler Gehäuse, einer weitere Glanzparade zeigen muss, damit Aire nicht in Führung geht. In der 69. Minute schwächt sich Aire dann selber.Nach einem wiederholten Foulspiel schickt der sehr gut leitende Schiedsrichter eine Akteurin von Aire vom Feld. Nun heisst es 11:10. Jedoch kommen die Grün Weissen mit dieser Situation nicht gut zurecht und agieren auf einmal wieder kopflos. Sie spielen den Ball einfach nur hoch und weit nach vorne, anstelle ein ruhiges und cleveres Passspiel aufzuziehen, um so die Überzahl auszunutzen. So muss Aire in der Defensive nicht viel tuen und bleibt vorne trotz Unterzahl gefährlich. In der 83. Minute gibt es einen Eckball für Aire. Der Ball landet im 16er und dort springt er vom Boden an die Hand von Göppel. Der Schiedsrichter gibt Elfmeter. Diesen verwandelt Aire sicher und plötzlich steht es 2:3 gegen die Grün Weissen. Nun werfen die Espenfrauen alles nach vorne und rennen gegen die Westschweizerinnen an. Doch auch hier agieren die Gallusstädterinnen zu hektisch und zu ideenlos um sich wirklich gute Torchancen heraus zu spielen. Und so bleibt es nach 90 Minuten beim 2:3. Aus Sicht der St. Galler Frauen eine sehr unglückliche und auch unnötige Niederlage.

Die nächste Möglichkeit es wieder besser zu machen haben die Gün Weissen am kommenden Samstag, den 29.04.2017 in Kloten. Anstoss ist dort um 20.00 Uhr.

Hopp FCSG!

Tore: 3. Sartoretti 0:1; 14. Sartoretti 0:2; 25. Koretic 1:2; 35.Crétard 2:2; 83. Corduneanu 2:3

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann, Iseli, Göppel, Riesen, Egger, Fehr, Fässler, Bischof, Beerli (Salaorni), Koretic (46. Streule)

Aufstellung Aire le Lignon: Cretard, Dulex, Brillantes, Emery (83. Lopes), Gurz, Carneiro, Silva, Corduneanu, Libutti (70.Rosset), Jakupi, Sartoretti

Verwarnungen: 68. Brillantes (grobes Foulspiel); 69. Silva (Tätlichkeit)

St. Gallen 22.04.2017

Bericht: Gesa Jürgens

Wochenendprogramm: Alle Teams mit Ligaeinsatz

Nach der Meisterschaftspause gehts nun wieder weiter, Wir wünschen allen drei Teams viel Glück.
Hopp FCSt.Gallen
Sa 22.04.2017 
14:30
FC St. Gallen Mädchen U-16 – FC Fortuna SG Grp.
Meisterschaft Junioren C 2. Stärkeklasse / Frühjahrsrunde / Gruppe 4
Stadion Espenmoos, St. Gallen – Stadion Espenmoos
18:00
FC St.Gallen – FC Aïre-le-Lignon
Meisterschaft Nationalliga B (Frauen)
Stadion Espenmoos, St. Gallen – Stadion Espenmoos
So 23.04.2017
14:00
FC Aarau – FC St.Gallen
Meisterschaft U-19 (Frauen) / Platzierungsspiele
Sportanlage Schachen Aarau, Aarau – Kunststoffrasen

U16 – TRAININGSLAGER 2017 – TAG 5, 18.04.17

Um 7.30 Uhr trafen wir uns für unser tägliches Footing. Wir drehten unsere drei Runden, während dem es schneite, dass gefiel uns nicht. Trotzdem haben wir es heil überstanden. Anschliessend assen wir gemütlich unser Frühstück. Danach hatten wir 1 ½ Stunden Zeit um unsere Sachen zu packen und die Zimmer aufzuräumen.

Um 10 Uhr trafen wir uns alle zum letzten Mal im Theorie Raum. Zuerst präsentierten wir die Arbeit vom gestrigen Abend. Cemal und Karin waren sehr überrascht das wir so viel wussten. Danach sahen wir uns das letztjährige Champions-League Finale der Frauen an und analysierten das Spiel. Zum Vergleich sahen wir das Spiel von uns gegen Zürich an. Cemal und Karin lobten uns und bedankten sich für den tollen Einsatz von allen Spielerinnen. Vor dem Mittagessen räumten wir noch unser Gepäck und das Material in den Car ein. Das letzte Mittagessen war wie immer sehr lecker und danach ging es auch schon wieder auf die Heimreise.

Wir fanden das Trainingslager sehr toll und am liebsten wären wir noch länger geblieben.

Geschrieben von: Géraldine, Naomi, Amira, Samira S.

 

 

U16 – TRAININGSLAGER 2017 – TAG 4, 17.04.17

 

 

Um 7:30 Uhr ging es wieder los mit dem heissgeliebten Footing, danach gab es wie jeden Morgen ein leckeres Frühstück. Im Training verschwand die Müdigkeit allmählich. In der Trainingseinheit übten wir unsere Schnelligkeit, unsere Orientierung und unseren Instinkt die richtige Entscheidung zu treffen. Unsere Sprints wurden aufgenommen und die Zeit gestoppt. Nach einem strengen aber dennoch spassvollem Training erwartete uns erneut ein genüssliches Buffet im Hotel.

Am Nachmittag hatten wir «frei» bis um 15.45 Uhr, da der Platz bereits von einem anderen Team besetzt wurde. Nach der erholsamen Pause ging es weiter mit der Theorie im Sitzungsraum. Verschiedene Varianten des Eckballs und Freistosses wurden besprochen bis um 16:45 Uhr. Wir versuchten das Gelernte umzusetzen und manche Freistösse sind uns gelungen. Bei den Eckbällen lief es ebenfalls gut. Die Freistoss-Mauer ist noch übungsbedürftig. Einige von uns absolvierten noch den Jonglier-Test, so beendeten wir unser letztes Training und eilten ins Hotel.

Ein wenig verspätet erschienen wir zum Abendessen, gleich danach ging es erneut in den Trainingsraum. Wir erhielten den Auftrag, die Philosophie des SFV genauer zu besprechen und ein Plakat dazu anzufertigen. Zuletzt wurden wir Einzel aufgerufen, um zusammen mit unseren Trainern unsere Sprints zu analysieren.

Ab 22:30 Uhr befanden wir uns alle in unseren eigenen Zimmern und träumten schon vom nächsten tollen Tag.

Geschrieben von: Jasmin, Leona, Samira D. und Nadine

 

 

U16 – TRAININGSLAGER 2017 – TAG 3, 16.04.17

Den dritten Tag starteten wir wieder um 7.30 Uhr mit einer gemütlichen Joggingrunde. Nach der Joggingrunde haben wir uns am grossen Buffet bedient. Um 9.00 Uhr begann das Morgentraining. Wir setzten die Konzentrationsübungen von Matthias Nowak im Training um. Danach kam das Aufwärmtraining von Naomi und Belma. Als das Aufwärmtraining fertig war, teilten wir uns in vier vierer Gruppen auf und übten das Verschieben der defensive vierer Kette. In den letzten 30 min, spielten wir mit den gleichen Gruppen wie am Montag gegeneinander. Da wir gestern die Nachtruhe nicht eingehalten haben, mussten wir eine Konditionsübung machen.

Um 12.30 Uhr gab es ein feines Osterbuffet. Nach den Einzelgesprächen ging es wieder auf den Fussballplatz. Das Training begann mit einem Aufwärmtraining von Yael und Jasmin. Danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf und haben Abschlüsse geübt. Am Ende spielten wir wieder gegeneinander.

Nach einem strengen Training erholten wir uns in der Sauna, Hallenbad oder im Zimmer im Bett. Um 19.00 Uhr sind wir Nachtessen gegangen. Nach dem köstlichen Nachtessen trafen wir uns um 20.00 Uhr im Theorieraum um unsere Spiele zu analysieren. Nach einem strengen Tag begaben wir uns alle in unsere Zimmer und stellten um 22.00 Uhr das Licht aus.

Geschrieben von: Gaja, Lorena, Patricia, Norah