U17 Spiel: Spiel gegen Wittenbach

U17 Spiel: Spiel gegen Wittenbach

FCO FCSG U17 – FC Wittenbach

Nachdem wohl schwächsten Saisonspiel gegen den FC Pfyn, wollte man wieder in die Spur finden. Wir wollten wieder mit ruhigem Kombinationsfussball überzeugen.

In den ersten Minuten war es ein hin und her, wir erspielten uns noch keine Torchancen, jedoch liess man auch nicht zu. Gerade als es wirkte als ob die Girls immer mehr das Zepter in der Hand hatten, erzielten die Jungs nach einem Stellungsfehler (auch Offside?) das 1:0 durch einen Penalty. Nun erhöhten die Girls das Tempo nochmals, und konnten auch die ersten Grosschancen erspielen, die man leider alleine vor dem gegnerischen Torwart nicht verwerten konnte. Wie fast immer, wurde dies sofort bestraft, durch 2 kleinere defensive Fehler konnten die Wittenbacher noch vor der Pause auf 3:0 erhöhen. Auch danach hatten die Girls noch 2 Grosschancen, jedoch konnten sie sich nicht belohnen für diese gute erste Hälfte.

In der Pause wurde besprochen das man noch aktiver nach vorne Spielen wollte, denn allen war klar, dieses Spiel war noch nicht verloren.

In der 2ten Halbzeit war es dann fast ein Spiel auf ein Tor, hinten spielte man sehr sicher, wir hatten keine Ballverluste mehr und konnte so immer den Druck aufs gegnerische Tor erhöhen. Das einzige Negative war nun, dass man sich kaum mehr grosse Chancen erarbeiten konnte, die defensive der Wittenbacher stand sehr gut. 2-3 Freistösse waren noch die grösste Gefahr, jedoch wollte heute der Ball nicht ins Tor. Deshalb blieb es beim 3:0.

 

Fazit:

Spielerisch stark verbessert, hatte man heute den Gegner fast das ganze Spiel lang im Griff und trotzdem 3:0 verloren. Das Trainerteam war zufrieden, denn die Vorgaben Spielkontrolle und einfach zu Spielen wurden umgesetzt, nun gehts auch darum in der Vorwertsbewegung mehr Durchschlagskraft zu erzielen.

 

Rückschlag für St. Gallen-Staad

Rückschlag für St. Gallen-Staad
Die Ostschweizerinnen kommen beim Schlusslicht FC Kloten nicht über ein torloses Remis hinaus.
Christian Wenger
Nach dem späten 2:2 gegen Servette vor Wochenfrist hat Trainer Leandro Simonelli gleich fünf neue Spielerinnen in die Startelf des FC St. Gallen-Staad rotiert. Trotzdem taten sich die Ostschweizerinnen gegen die extrem defensiven Zürcher Unterländerinnen von Anfang an schwer. Es war auch nicht zu erwarten, dass die Klotenerinnen das Spieldiktat an sich reissen würden. Vorne wollte sich das Tabellenschlusslicht auf ex-FCZ-Stürmerin Nadine Baker verlassen. Diese kam auch während des gesamten Spiels zur einen oder anderen guten Möglichkeit. Und St. Gallen-Staad? Nun, im Gegensatz zum Servette-Spiel stimmte diesmal der Einsatz von Anfang an. Irgendwie wirkte das Gezeigte trotzdem recht träge, ohne den absoluten Willen. Sollte es wie vor Wochenfrist eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit geben?
Die erste gute Möglichkeit gehörte dann auch gleich wieder den Ostschweizerinnen nach wenigen Augenblicken. Manuela Beerli sah ihren Abschluss jedoch pariert. Doch so stark der Wiederbeginn war, so stark bauten die Gäste dann auch wieder ab. Kloten hatte daher nach etwa einer Stunde seine beste Phase. Innert weniger Minuten zischten zwei Abschlussversuche von Baker nur knapp am Gehäuse von Janine Koretic vorbei. Doch die Gäste fingen sich wieder, Jessica Schärer brachte mit ihrer Einwechslung neuen Schwung in die Partie. Sie bereitete nach einem tollen Rush die beste Möglichkeit von Beerli vor. Anstatt schnell in den Abschluss zu gehen, vertändelte sie jedoch den Ball. Irgendwie fühlte es sich so an, dass die Gäste auch bis Mitternacht hätten spielen können, ohne jedoch ein Tor zu erzielen. Der Unparteiische hatte aber schon vorher erbarmen und pfiff standesgemäss nach 93 Minuten ab. Besonders ärgerlich ist das Remis, da auch Tabellenführer Worb nicht gewann. Somit hätte gar die Tabellenspitze wieder winken können. Da allerdings auch Servette zu Hause gegen Derendingen nicht siegen konnte (0:1), rangiert das Simonelli-Team weiterhin auf Rang 2.
Am kommenden Wochenende ist Nationalmannschaftspause. Das nächste Spiel findet zur ungewohnten Anspielzeit am Freitagabend, 27. Oktober, um 20:15 in Amriswil statt.
FC Kloten – FC St. Gallen-Staad 0:0 (0:0) – Stighag, Kloten – 75 Zuschauer – SR: Evsin
FC St. Gallen-Staad: Koretic; Riesen, Göppel, Oberdorfer, Beck (57‘ Böni); Peter, Bischof, Egger (66‘ Schärer); Stilz, Beerli, Brecht.
Tore: Fehlanzeige

Wochenendprogramm FC St.Gallen – Staad

Aktuelle Spiele vom Wochenende
 
Sa 14.10.2017
12:00
FC Wittenbach – FCO St. Gallen-Staad Frauen U-17
 Meisterschaft Coca-Cola Junior League C / Herbstrunde / Gruppe 1
Grüntal Wittenbach, Wittenbach – Hauptplatz
18:00
FC Kloten – FC St.Gallen-Staad
 Meisterschaft Nationalliga B (Frauen)
Stighag, Kloten – Platzzuteilung erfolgt vor Ort

 

St. Gallen-Staad vergibt Sieg in der Nachspielzeit

St. Gallen-Staad vergibt Sieg in der Nachspielzeit

Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause können die Ostschweizerinnen die weisse Weste nicht beibehalten. Der Ausgleichstreffer zum 2:2 gelang den Genferinnen in der Nachspielzeit.

Christian Wenger

Zum ersten Mal in der noch jungen Geschichte des FC St. Gallen-Staad fand eine Partie in der Kantonshauptstadt statt. Doch diese Tatsache beflügelt das Team von Trainer Leandro Simonelli nicht unbedingt, im Gegenteil. Schon nach wenigen Minuten kam der Gast aus Genf zu einer guten Möglichkeit. Patricia Gsell konnte den ersten Abschluss von Anna Colville noch glänzend parieren, beim Abschluss war sie jedoch machtlos. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison wurde Gsell von ihren Vorderleuten im Stich gelassen. Noch wachte das Heimteam nicht aus seiner Lethargie auf. Gsell lenkte wenig später einen Abschlussversuch an die Latte. Beim Nachschuss stand zunächst wieder nur eine Genferin bereit, jedoch aus einer Abseitsposition. Nun kam doch endlich St. Gallen-Staad zu einer Chance, und die hatte es in sich: Manuela Beerli überlobte die gegnerische Schlussfrau, scheiterte aber am Pfosten. So ging es nach einer wenig berauschenden ersten Hälfte mit einem 0:1 in die Kabine.

 

Wie würden die Ostschweizerinnen nach dem erstmaligen Pausenrückstand auf den Platz zurückkehren? Sicher mal mit neuem Personal und neuem Spielsystem. Simonelli muss auch deutliche Worte gefunden haben, denn das Heimteam kam tatsächlich deutlich besser und engagierter zurück. Nach einer Stunde war es dann Beerli, welche sich im Strafraum geschickt um die Gegenspielerin drehte und mit einem platzierten Flachschuss die Torfrau in der nahen Ecke erwischte. Und nun schien St. Gallen-Staad endlich im Spiel angekommen: Stephanie Brecht traf mittels wunderbarem Distanzschuss zur 2:1-Führung. Doch nun zeigten auch die Westschweizerinnen wieder, weshalb sie auf dem dritten Rang rangieren, und erhöhten wieder ein wenig die Schlagzahl. Es brauchte eine Glanztat von Gsell mit dem Fuss, um den Ausgleich zu verhindern. Dem Heimteam gelang nun wieder weniger, liess aber vorerst auch noch wenig zu. Die Kontermöglichkeiten verliefen jedoch alle im Sand. Servette gab sich jedoch nicht auf und kam in der Nachspielzeit zum Ausgleich. Über die gesamten 90 Minuten gesehen geht diese Punkteteilung sicher in Ordnung.

 

Am kommenden Samstag reisen die Ostschweizerinnen zum FC Kloten. Spielbeginn auf dem Sportplatz Stieghag ist um 18:00 Uhr.

 

FC St. Gallen-Staad – Servette FC Chênois Féminin 2:2 (0:1) – Gründenmoos, St. Gallen – 122 Zuschauer – SR: Rasiti

FC St. Gallen-Staad: Gsell; Riesen, Iseli, Oberdorfer (71‘ Beck), Böni; Egger (46‘ Brecht); Stilz, Fässler, Bischof, Rebekka Thoma (46‘ Schärer); Beerli

 

Tore: 6‘ Colville 0:1, 60‘ Beerli 1:1, 65‘ Brecht 2:1, 90‘ + 1 Colville 2:2

FCO SG -Staad U19 Spiel gegen FCZ U19

Obwohl das Resultat von 0:6 recht deutlich tönt, war das Spielgeschehen deutlich weniger krass als bei der U19-Auftaktniederlage in Bern.

Christian Wenger

Die Ostschweizerinnen gingen natürlich wie während der ganzen Saison nicht als Favorit in die Partie. Dennoch nach dem ersten Punktgewinn vor Wochenfrist mit etwas mehr Selbstvertrauen als auch schon. Und eigentlich war der Start auch gar nicht mal so schlecht, das Team agierte defensiv stabil. Doch dass es gegen Spitzenteams nur ganz wenig braucht, um ein Tor zu kassieren, zeigte sich nach einer Viertelstunde. Nach einem Corner durften die Zürcherinnen ein erstes Mal jubeln, die Zuteilung hat nicht wunschgemäss geklappt. Wenig später erhöhten die Gäste mittels Foulpenalty zum 0:2. Nun schien sich das FCO-U19-Team wieder ein wenig gefangen zu haben. Ein Doppelschlag kurz vor der Pause, darunter ein direkt verwandelter Freistoss, brach dem Heimteam aber ganz das Genick.

Die zweite Hälfte sollte zur Charaktersache werden, um sich nicht noch mehr abschlachten zu lassen. Ausser bei einer weiteren Unachtsamkeit nach einer Stunde und dem fünften Gegentreffer zeigten sich die Ostschweizerinnen tatsächlich verbessert, ohne aber die nötige Durchschlagkraft am oder im gegnerischen Strafraum. Nun plätscherte die Partie auch nur noch ein wenig so vor sich hin, in der Nachspielzeit erhöhten die FC Zürich Frauen auf 0:6. Dabei blieb es dann auch.

Nach der Herbstpause reisen die Ostschweizerinnen zur U19 von GC. Spielbeginn im GC/Campus in Niederhasli ist am 25.10. um 20:00 Uhr.

FCO St. Gallen-Staad U19 – FC Zürich Frauen U19 0:6 (0:4) – Bützel, Staad – 50 Zuschauer

FCO St. Gallen-Staad U19: Cataldo; Bradke, Oberdorfer, Lehmann, Savoldelli (74‘ Stark); Wehrle; Holstein (40‘ Topduman), Frei, Jörg, Mehmeti; Vujnic (67‘ Schneiter)

Wochenendprogramm FC St.Gallen – Staad

Aktuelle Spiele vom Wochenende
 
Sonntag Spitzenspiel NLB:
 
14:30 FC St.Gallen-Staad – Servette FC Chênois Féminin
Gründenmoos, St. Gallen
 
 
Samstag Abstiegskampf U17:
14:30 FCO St. Gallen-Staad Frauen U-17 – FC Pfyn
Meisterschaft Coca-Cola Junior League C
Gründenmoos, St. Gallen – Platzzuteilung erfolgt vor Ort
 
Viel Glück

Spielbericht FCO St. Gallen-Staad C-Talent / FC Urnäsch – FCO St. Gallen-Staad

Spielbericht FCO St. Gallen-Staad C-Talent

Datum: 24.09.2017

FC Urnäsch – FCO St. Gallen-Staad

Bei herrlichem Wetter machten die Espenmädchen einen Ausflug nach Urnäsch. Zu Beginn der Partie schien es, als ob die Mädchen die Hügellandschaft mehr genossen, als das Spiel auf dem Rasen. Das Heimteam stand kompakt und machten es den Kickerinnen auf kleinem Platz sehr schwer ins Spiel zu finden. Die erste Viertelstunde verstrich ohne nennenswerte Torszene, weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Es dauerte echt lange, doch dann gab’s gleich 3 hochkarätige Chancen für die Grünweissen.  Aldobasic scheiterte am Fuss des Torhüters, Baumgartner hämmerte den Abpraller an die Latte und auch Hyseni erwischte im Nachhinein das Leder nicht wunschgemäss und so landete auch ihr Schuss an der Querlatte. So langsam wachten die Mädchen auf und fingen an zu kombinieren.

Die Zuschauer, welche in Urnäsch gespannt waren auf die Leistung der Mädchen, sahen in der 25. Spielminute das 0:1 für die Gäste.  Keller hebelte mit einem Pass in die Tiefe die gesamt Urnäscher Hintermannschaft aus und Aldobasic konnte im 1:1 den Torhüter bezwingen. Die St. Gallen-Staaderinnen konnte sich jedoch nicht ausruhen. Nur 5 Minuten später hätte es 1:1 heissen können. Diesmal wurde die Grünweisse Hintermannschaft mit einem steilen Zuspiel ausgehebelt. Die herauseilende Böhi konnte im 1:1 zu wenig retten, sodass Urnäsch postwendend wieder in Ballbesitz kam und den Ball in Richtung leeres Tor schoss. Der Ball flog und setzt vor dem Tor nochmals auf, was es der zurückstürmende Böhi ermöglichte den Ball noch vor der Torlinie zu fischen und ins Aus zu befördern. Eine klasse Aktion, die den Eintorevorsprung der Gäste rettete.

Nur kurz waren die Mädchen schockiert, denn 2 Minuten später spielte Dörig den Ball in die Tiefe und Aldobasic entwischte wieder und kam im zweiten Anlauf am gut spielenden Torhüter vorbei. Das 2:0 war toll herausgespielt.

Danach gab’s in der herrlichen Kulisse den Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel hatten sich die Urnäscher noch nicht wirklich organisiert, da landete der Ball bereits wieder im Tor. Es war wiederum Aldobasic die ihr 3. Tor erzielte. Danach ging’s wieder etwas hin und her. Meist hatten die Kickerinnen das Spiel jedoch im Griff. Ab der 70. Minute drehten sie dann nochmals auf. Nach einer Ecke traf Eisenring mit einer Direktabnahme zum 0:4. Nur eine Minute später lancierte einmal mehr Dörig die schnelle Aldobasic, die den Torhüter für einmal umlief und das Leder über die Linie drückte. Den Schlusspunkt setzte erneut Aldobasic, die mit ihrem fünften Treffer das Score beendete.

 

Spielerisch war es heute ein auf und ab und so konnten die Mädchen trotz dem 6:0 nicht ganz so brillieren wie in anderen Spielen. Dennoch zeigte das junge Team eine reife Leistung und fand immer wieder ins Spiel zurück ohne wirklich unter Druck zu geraten.

 

Jetzt ist Ferienpause. Das nächste Spiel findet am 21. Oktober in Gossau statt.

 

Tore:

0:1 Aldobasic (25.), 0:2 Aldobasic (32.), 0:3 Aldobasic (41.), 0:4 Eisenring (73.), 0:5 Aldobasic (74.), 0:6 Aldobasic (76.).

 

Aufstellung FCO St. Gallen-Staad C-Talent:

Böhi; Zwyssig, Sutter, Salic, Nikollaj (Caviezel); Baumgartner, Keller, Dörig, Rolinger (Eisenring); Hyseni, Aldobasic.

Yasmin Giger zu besuch bei der U17

Am Montag 2.Oktober war die 400 Meter Juniorinnen Europameisterin zu Gast beim U17 Training.

Wir möchten Uns herzlichst für den Besuch bedanken und wünschen Dir viel Glück bei deinen weiteren Wettkämpfen.

Ostschweizerinnen weiterhin ohne Punktverlust

Ostschweizerinnen weiterhin ohne Punktverlust

 

Dritter Sieg im dritten Spiel. St. Gallen-Staad meistert auch die Hürde Thun und geht erstmals diese Saison ohne Gegentor vom Platz (2:0).

Das Spiel auf dem Kunstrasenplatz neben dem altehrwürdigen Lachen-Stadion in Thun begann für die Ostschweizerinnen nicht schlecht. Auf der rutschigen Unterlage hatte St. Gallen-Staad schon in der Startviertelstunde gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Die Gäste reüssierten jedoch vorerst noch nicht. Dennoch blieb das Gästeteam zielstrebig, konsequent und spielbestimmend. Der beherzte Auftritt wurde kurz vor der Pause mit dem Führungstor durch Rebekka Thoma belohnt. Nach einer schönen Kombination auf der rechten Seite traf Thoma eiskalt zum Halbzeitstand.

 

Die Thunerinnen witterten ihre Chance, da sie nur mit einem Treffer in Rückstand waren und wollten die Ostschweizerinnen nun einschnüren. Sichtlich offensiver ein- und aufgestellt kamen sie für die zweiten fünfundvierzig Minuten aufs Feld zurück. St. Gallen-Staad liess sich davon tatsächlich ein wenig beeindrucken und verlor dadurch die Kontrolle und ihren Spielwitz. Dennoch kam der Tabellenführer nochmals zu der einen oder anderen Kontermöglichkeit. Zehn Minuten vor Schluss war es dann Sandra Egger, welche für die Entscheidung sorgte: von der Strafraumgrenze aus traf sie in die weite Ecke zum 0:2-Schlussstand. Da Amriswil in Worb nicht antrat, dürften die Bernerinnen mit einem 3:0-forfait-Sieg aufgrund der besseren Tordifferenz die Tabellenspitze übernehmen.

Am Sonntag empfangen die Ostschweizerinnen Servette. Spielbeginn ist um 14:30 im Gründenmoos.

 

Frauenteam Thun Berner-Oberland – FC St. Gallen-Staad 0:2 (0:1) – Stadion Lachen, Nebenplatz – 50 Zuschauer

 

FC St. Gallen-Staad: Gsell; Riesen, Iseli, Göppel, Böni; Peter; Stilz, Bischof, Egger, R. Thoma (72‘ Schärer); Beerli

 

Tore: 38‘ Thoma 0:1, 80‘ Egger 0:2

Erster Punktgewinn für St.Gallen-Staad U19!

Erster Punktgewinn für St.Gallen-Staad U19!

Von einer torlosen Partie in Yverdon-les-Bains nimmt die Frauen U19 einen verdienten Punkt mit in die Ostschweiz.

Céline Bradke

Vor zwei Wochen ärgerte sich das Team noch, als dem FC Basel in der Nachspielzeit der Siegtreffer gelang. Im Testspiel gegen die U19 der Liechtensteinischen Nationalmannschaft tankten die Spielerinnen dann auswärts mit einem 3:4-Sieg Selbstvertrauen. Dieses Wochenende traten sie den weiten Weg nach Yverdon an und wurden dafür mit dem ersehnten ersten Punkt der Saison belohnt.

Ausgeglichene Anfangsphase
Das Team Vaud versuchte von Anfang an spielbestimmend zu sein. Es musste aber bald einsehen, dass das Ostschweizer Team es verstand, auf seine Konter zu warten. In der neunten Minute versuchte es Celine Wehrle aus der Distanz – der Schuss zischte nur knapp am Pfosten vorbei. Nach einem Freistoss bot sich Céline Bradke eine Möglichkeit per Kopf. Die vielversprechendste Chance der ersten Hälfte leitete dann aber Leonore Holstein in der 33. Minute ein. Sie kämpfte sich an der Seitenlinie durch und gab den Ball auf Nina Jörg herein. Leider traf diese den Ball nicht ideal, er rollte nur am Tor vorbei.

Starke Verteidigung
Die Verteidigung stand an diesem Samstagabend sehr sicher. Das Team Vaud arbeitete häufig mit weiten Bällen, von denen die meisten schon früh von den Innenverteidigerinnen Dominique Lehmann und Elena Patsch abgefangen wurden. Ihre Aussenverteidiger Debora Egli und Laura Salvodelli halfen dabei kräftig mit, schalteten sich hin und wieder auch erfolgreich in den Angriff ein. So bot sich Yverdon keine zwingende Chance zum Führungstreffer. Schüsse, die dennoch auf den Ostschweizer Kasten kamen, waren eine sichere Beute für Goalie Tatjana Cataldo.
Gezielte Bälle in die Tiefe
Die Zweite Hälfte ging weiter, wie die erste aufgehört hatte. Das Heimteam versuchte das Spiel zu machen, kam aber kaum gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Unterdessen erarbeiteten sich die Ostschweizerinnen ihre Tormöglichkeiten mit gezielten Bällen in die Tiefe. Einige Male kombinierten sie sich erfolgreich bis in den Strafraum hinein, wurden dort aber von der gegnerischen Verteidigung entscheidend gestört, so dass sie das Tor verfehlten. Dies bekamen unter anderem auch Fabienne Lämmler und Natascha Frei bei ihren Abschlüssen zu spüren.

Bilanz
Alles in allem war es ein typisches torloses Remis. Alle warteten auf den Führungstreffer, der nie kommen sollte. Trotzdem kann dieser Match für die U19 als Erfolg verbucht werden. Noch vor einem Jahr unterlag sie gegen das Team Vaud aus Yverdon mit 0:3. Dieses Wochenende erkämpfte sich das Team St.Gallen-Staad U19