NLB – Rückrunde startet mit einer Niederlage

Am heutigen Samstag starteten die Grün Weissen in die Rückrunde. Sie durften dafür die weite Reise nach Bern antreten zu den Femina Kickers aus Worb.

Von Beginn an war es so, das die Espenfrauen den Ball hatten und versuchten das Spiel auf zuziehen und Worb verlagerte sich auf das schnelle Kontern. Die St.Gallerinnen machten sich immer wieder durch unnötige und schnelle Ballverluste verursacht durch zu viele Fehlpässe das Leben selber schwer und spielten so dem Gegner in die Karten. Denn dieser beherrschte das Umschaltspielt fast perfekt. Worb schaltete nach Ballgewinn extrem schnell um, schickte seine schnellen Aussenläufer mit schnellem Direktspiel in die Tiefe und kam so mehrmals sehr gefährlich vor das St.Galler Gehäuse. Die Grün-Weissen waren immer ein Schritt zu spät, kamen so nicht richtig in die Zweikämpfe, konnten die Pässe in die Tiefe nicht unterbinden und zeigten auch nicht so eine grosse Laufbereitschaft wie es der Gegner vor machte. Das musste sich ja nun irgendwann rächen…In der 41. Minute konnte die schnelle Aussenläuferin von Worb auf rechten Abwehrseite von St.Gallen nicht gestoppt werden. Diese konnte ungehindert mit dem Ball in den St.Galler 16er eindringen, bis an die Grundlinie laufen und spielte dann einen Pass in den Rücken der St.Galler Abwehr, wo am 11er Punkt eine weitere Spielerin von Worb nur noch den Ball im Tor unterbringen musste. 1:0 für Worb.

Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.

Nach der Pause waren die St.Gallerinnen von Anpfiff an wesentlich präsenter in den Zweikämpfen, spielten einfach und schnell zur nächsten Mitspielerin den Ball weiter, setzten wiederum ihre Aussenläufer Salaorni und Fässler mit gutem Passspiel und hohem Tempo in Szene und kamen so dem Tor von Worb immer gefährlich näher. In der 47. Minute belohnten sich die St.Gallerinnen dann mit dem 1:1 Ausgleich. Riesen setzt sich auf der rechten Seite gegen gleich 3! Gegenspielerinnen durch und schickt Salaorni in die Tiefe. Diese läuft mit dem Ball zur Grundlinie und spielt einen flachen scharfen Ball in den Rücken der Abwehr von Worb und auf Höhe 2. Pfosten steht Fässler goldrichtig und schiebt das Leder in das Tor von Worb. Ein sehr schön vorgetragener Angriff. Nun ist die Partie wieder offen. Worb hat durch das engagierte und aggressive Spiel von den St.Gallerinnen arge Probleme und tut sich extrem schwer mit dem Spielaufbau. Die Grün-Weissen drücken jetzt extrem und kommen durch Beerli nochmals zu einer sehr guten Chance. Doch Beerli verzieht ihren Schuss, sodass dieser links am Gehäuse von Worb vorbeifliegt.

In der Folge können die Espenfrauen leider kein Kapital aus ihrer Überlegenheit schlagen. Und wie es manchmal so ist…machst du vorne nicht die Chancen rein…

In der 60. Minute bekommt Worb nach einem harmlosen Zweikampf auf der rechten St.Gallerabwehrseite einen Freistoss zugesprochen. Dieser fliegt weit in den St.Galler 16er, per Kopf wird dieser abgewehrt doch der Ball landet genau vor den Füssen des Gegners und diese zieht aus gut 11 Metern ab. Unhaltbar für Gsell im St.Galler Tor. 2:1 für Worb. Äusserst bitter,hatte man den Gegner bis dahin doch gut im Griff und war dem 2:1 selber näher als der Gegner.

Nach dem erneuten Führungstreffer von Worb liessen sich die St.Gallerinnen wieder etwas den Schneid abkaufen. Besonders in den Zweikämpfen ging Worb nun ordentlich zur Sache und der ansonsten gute Schiedsrichter hätte gut und gerne das ein oder andere Mal den gelben Karton einer Spielerin von Worb zeigen dürfen. Worb verteidigte nun mit allem was sie hatten, blieben aber vorne weiterhin extrem gefährlich. Und die Gallusstädterinnen versuchten nochmals sich gegen die Niederlage zu stemmen, bissen sich aber die Zähne an der Abwehr von Worb aus. Teilweise auch weil sie zu ungenaue Pässe spielten oder nicht im richtigen Moment den Ball schnell genug zur nächsten Mitspielerin weiterspielten.

So blieb es leider aus Sicht der Grün-Weissen nach 90 Minuten beim 1:2 für Worb.

Das nächste Meisterschaftsspiel findet nach einer Nationalmannschaftspause am Samstag, den 11. März statt. Dann haben die St.Gallerinnen den FC Therwil zu Gast. Das Spiel findet im Gründenmoos um 18.00 Uhr statt.

Tore: 41. Worb 1:0; 47. Fässler 1:1; 60. Worb 2:1;

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann (83. Keller), Iseli, Göppel, Riesen, Egger, Bischof, Fehr (46. Salaorni), Streule, Beerli (72. Azizi)

Aufstellung Femina Worb: Keine Angaben.

Verwarnungen: keine

St. Gallen, 25.02.2017

 

Bericht: Gesa Jürgens

Letztes Vorbereitungsspiel der U19

Beim letzten Test vor dem rückrunden Start, haben unsere Mädels ein solides Spiel gezeigt, von Anfang an die Initiative übernommen und versucht das Spiel zu bestimmen. Mit mehr Ballbesitz, Mut, Disziplin und der richtigen Einstellung, was zweikampfverhalten angeht, hat sich die Mannschaft zahlreiche Chancen herausgearbeitet, welche leider oft nicht genutzt wurden. Es war eine gute Partie zum Abschluss der langen Vorbereitungsphase.

 

FCSG U19: FC Alberschwende 4:0(3:0)

 

KORETIC,MARTIN(ab46´DIETSCHE),CAROLA,MUSA,COLOMBO,RODRIGUES,MATTLE,GROB,WALISSER,TOPDUMAN,GÜBELI(ab 60´DZOMBIC).

 

TORE: 14´ 1:0 Grob

30´ 2:0 Rodrigues

37´ 3:0 Rodrigues

58´ 4:0 Dzombic

 

2.Rang als Hallenturnierabschluss beim Turnier im Bühler

Spielbericht: FCSG Mädchen 1879 U16         

 

Autorin: Karin Raymann

Hallenturnier: FC Bühler                                      Datum: 1902.2017

 

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Ein 2. Rang zum Abschluss

 

Zum Abschluss der Hallensaison spielte der U16 Nachwuchs der FCSG Frauen in Bühler. Gegen Mannschaften wie Uzwil, Staad und Bühler mussten sie in der Gruppenphase ran. Im ersten Durchgang zeigten die jungen Mädchen Nerven und fanden nicht recht ins Spiel. So verlor man den Auftakt gegen ein gut spielendes Team aus Uzwil. Man hat sich mehr vorgenommen und so mussten sich die St. Gallerinnen steigern. Gegen ein etwas schwächeres Team, den FC Bühler 2, konnten sie problemlos mit 0:3 gewinnen. Auch im direkten Duell mit dem FC Staad traten die Espenmädchen als Sieger hervor. Gleich mit 6:0 steigerten sich die Kickerinnen im Verlauf deutlich.

 

Als Gruppenzweiter hinter dem DFC Uzwil mussten sie im Viertelfinale gegen den FC

Abtwil-Engelburg spielen. Auch dieses Team schlugen die Grünweissen innerhalb von 10 Minuten mit 6:0. Neben den St. Gallerinnen schaffte auch der FC Münsterlingen den Sprung in den Halbfinal. Aber auch sie hatten gegen das spielstarke U16-Team das Nachsehen. Mit 4:0 mussten sie mit einer klaren Niederlage vom Platz.

 

Im anderen Halbfinale setzte sich der DFC Uzwil gegen den FC Bühler 2 mit 3:1 durch und so kam es wie im ersten Spiel wieder zum Duell zwischen dem FCSG Frauen und dem DFC Uzwil.

 

Bei den St. Gallerinnen hatte das Turnier bis dahin seinen Tribut gefordert.  Yael Aeberhard konnte nach einem Zusammenprall im Viertelfinale nicht mehr Mittun. Zudem war Gaja Di Gaetano und auch Norah Luck angeschlagen und das Konditionstraining von letzter Woche hinterliess, je länger das Turnier dauerte, seine Spuren. So kam es im Final wie es kommen musste. Der DFC Uzwil hatte mehr Reserven und spielte die U16 teilweise schwindlig. Mit einem klaren 4:1 gewannen sie das Turnier verdient.

 

Die Hallensaison der St. Gallerinnen ging mit diesem Turnier zu Ende.

Am kommenden Wochenende testet der FCSG Frauen Nachwuchs gleich zweimal. Am Samstag um 12.00 Uhr im Espenmoos gegen die C-Talents des FC Zürich Frauen und am Sonntag um 10.00 Uhr in Zürich gegen GC. Wir können uns auf spannende Begegnungen freuen.

 

Im Aufgebot: Böhi, N., Luck, N., Bejtovikj, B., Di Gaetano, G., Aeberhard, Y., Aldobasic, E., Baumgartner, A., Mutschler, N.

U16 mit Turniersieg

Spielbericht: FC SG Frauen U16

Turnier FC Kirchberg Juniorinnen B                                      Datum: 12.02.2017

Leistungssteigerung und Titelverteidigung beim Hallenturnier des FC Kirchberg

 

Der Start der St. Gallerinnen verlief nicht wunschgemäss. Gegen den Gastgeber musste man sich mit einem 0:0 Unentschieden zufriedengeben. Obwohl man spielerisch besser war, blieben die zahlreichen Abschlussversuche ohne Torerfolg. Der FC Kirchberg stemmte sich gegen die Niederlag und machte den spielerischen Unterschied mit viel Kampf weg. Im nächsten Spiel wollte man sich, vor allem in der Offensive, besser durchsetzen und Tore erzielen. Dies gelang mit einem klaren 7:0 Sieg gegen den FC Bütschwil. Doch auch in diesem Spiel mussten die Mädchen noch nicht an ihre Leistungsgrenze gehen und es blieb noch Luft nach oben, aber man schoss sich schon mal warm für die kommenden Spiele. Im letzten Gruppenspiel wartete der FC Winkeln. Das Derby verlief auch mehrheitlich in eine Richtung. Böhi im Tor der Grünweissen hatte nicht allzu viel zu tun und die Offensive konnte weiter üben Tor zu schiessen. Am Schluss reichte es zu einem sicheren 5:0 Erfolg. Somit wurde man Gruppenerster und musste gegen den 2. Platzierten der anderen Gruppen, den FC Flawil.

Nach einer Verpflegungspause und einem ausgiebigen Spaziergang durch Bazenheid steigerten sich die St. Gallerinnen weiter. Die Zuschauer bekamen vermehrt tollen Kombinationsfussball zu sehen und der FC Flawil merkte bald, dass gegen die Jungen nichts zu holen war. Mit einem 5:1 spielte sich die U16 in den Final…

…Und liessen sie sich nicht mehr stoppen. Auch der FC Münchwilen hatte gegen das spielstarke St. Gallen kein Rezept und musste sich im Final mit 4:0 geschlagen geben. Die U16 verteidigte damit den Titel vom letzten Jahr souverän.

 

Die Espenmädchen steigerten sich im Verlauf zusehends und gewannen das Turnier mit nur einem Gegentor. Bemerkenswert ist die Teamleistung der Grünweissen…Alle Spielerinnen, bis auf Nadine Böhi (Goali), haben am heutigen Sonntag getroffen. Echt stark!

 

Im Aufgebot: Aeberhard Y., Bejtovikj B., Binder L., Böhi N., Colombo J., Di Gaetano G., Luck N., Mutschler N., Raschle P.

U16 mit gutem 2. Rang am Hallenturnier in Rheineck

St. Gallerinnen spielen sich auf den zweiten Rang!

 

 

Früh begann das Turnier in Rheineck. Bereits um 7.30 war die Besammlung angesetzt und um 8.20 begann das Turnier für die Städterinnen.

 

In der Gruppenphase mussten die Grünweissen gegen den FC Amriswil, den FC Rorschach und den Gastgeber FC Rheineck-Staad antreten. Bis auf den FC Rorschach gingen die Mädchen jeweils als Sieger hervor. Gegen den FC Rorschach hatten die St. Gallerinnen keine Chance und verloren mit 5:2 klar. Neben der Niederlage, verletzte sich leider auch noch eine Spielerinn schwer, sodass Edna die weiteren Spiele nicht mehr bestreiten konnte. Nach dem Turnier musste sie mit Verdacht auf einen Armbruch ins Spital gebracht werden. Wir wünschen ihr auf diesem Weg gute Besserung!

 

Dank nur einer Niederlage stand man als 2. Platzierter im Halbfinale und musste da, gegen den anderen Gruppensieger antreten. Der FC Gams spielte gut und die Grünweissen kamen immer wieder unter Druck. Beim Stand von 6:3 für die Gamser, hatten schon viele die Mädchen abgeschrieben. Doch mit Überzeugung, super Kombinationsfussball und viel Mut gelang ihnen das 6:6. Mit diesem Resultat musste das Penaltyschiessen entscheiden. Nach drei Schützen war noch immer alles ausgeglichen, da jeweils ein Spieler verschossen hatte. Es ging weiter und erst nach dem 7. Schützen war alles klar. Die Städterinnen standen im Finale!

 

Da wartete wiederum der FC Rorschach. Er hatte bis dahin mit Abstand das stärkste Team und so mussten sich die St. Gallerinnen etwas einfallen lassen. Mit viel Kampfgeist, einer disziplinierten Verteidigungsarbeit und dem Willen zum Sieg, machten sie es dem Gegner nicht leicht. Zum Schluss mussten sie sich aber in einem hart geführten Spiel, mit einem 2:1 geschlagen geben.

 

Die St. Gallerinnen konnten sich im Turnier bis zum Finale steigern und haben super Werbung für den Frauenfussball gemacht und die Jungs immer mal wieder alt aussehen lassen. Es hat Spass gemacht!

 

Team U16: Nadine Böhi, Noemi Caputo, Norah Luck, Lea Binder, Edna Aldobasic, Belma Bejtovic, Petrite Hyseni, Amira Baumgartner, Géraldine Sprenger.

Wir gehören an die Spitze (St. Galler Nachrichten: 21. Dezember 2016)

Peter Jud trainiert die Frauen des FC St.Gallen seit diesem Sommer. Bereits zwischen 2009 und 2011 coachte er das Frauenteam der St.Galler. Mit ihm als Trainer schafften sie damals den Aufstieg in die NLA – dieser soll dieses Jahr wieder gelingen, wie er im Interview berichtet.

BENJAMIN SCHMID

Peter Jud, das von Ihnen trainierte Frauenteam des FC St.Gallen schloss die Vorrunde auf dem fünften Tabellenrang ab. Wie zufrieden sind Sie mit der ersten Spielhälfte der Saison?

Für die Spielerinnen war es keine einfache Zeit seit dem Abstieg aus der höchsten Spielklasse. Dementsprechend wichtig war das erfolgreich gestaltete Startspiel gegen Chenois. Dieses Erfolgserlebnis half der Mannschaft, die negativen Resultate der Vorsaison zu verarbeiten und zu verdauen. Vom taktischen, technischen und athletischen Standpunkt betrachtet gehören wir zur Spitzengruppe. Einzig die individuelle Klasse und Abgeklärtheit fehlt uns teilweise, sowie drei Punkte mehr, die wir für die Vorrunde budgetiert haben. Im Grossen und Ganzen bin ich aber mit der gezeigten Leistung zufrieden.

Welche Ziele wurden zu Beginn der Saison definiert?

Unser Ziel ist klar! Wir wollen zu den besten Frauenteams der Schweiz gezählt und die erste Adresse im leistungsorientierten Frauenfussball der Ostschweiz werden. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, braucht es harte Arbeit, viel Fleiss und eine ordentliche Portion Durchhaltewille. Meiner Meinung nach ist das Ziel, am Saisonende auf den ersten beiden Plätzen zu stehen und um den Aufstieg mitspielen zu können, nicht zu hoch gegriffen, sondern realistisch. Wir sind ein junges und erfolgshungriges Team, welches sich Spiel für Spiel an die Spitze herantastet.

Sie waren bereits zwischen 2009 und 2011 Trainer der Frauen vom FC St.Gallen. Wie haben Sie die Rückkehr erlebt?

Es war ein offener und freundlicher Empfang von der Mannschaft und vom Umfeld. Alle wissen, was zu tun ist und was verlangt wird – ob Spielerinnen, Trainerteam oder Vereinsführung. Ich spreche Mängel offen und direkt an, schliesslich möchte ich lösungs- und zielorientiert arbeiten und das Team nach vorne bringen. Mir geht es niemals um Einzelpersonen, sondern nur um die Sache. Ich zehre heute von positiven Erfahrungen, die ich über Jahre im leistungsorientierten Spitzensport gesammelt habe und versuche Kontinuität in den Verein zu bringen. Vor einigen Jahren durchlebte ich mit Ruggell eine ähnliche Situation und am Ende stiegen wir in die NLA auf.

Also sehen Sie ihre Chancen in der nächsten Saison in der höchsten Spielklasse zu spielen als intakt an?

Wir schauen nicht zurück, sondern nach vorne. «Was wäre wenn» interessiert uns nicht, unser Fokus liegt auf der täglichen Arbeit.

Wir gehören an die Spitze, dafür trainieren wir hart und professionell. Die hochgesteckten Ziele sind aber nur im Trainerteam mit den Fussballerinnen gemeinsam zu erreichen. Gesa Jürgens als Co-Trainerin, Katrin Seidler als Athletiktrainerin, Michael Knöpfel als Trainer Torhüterinnen, Sascha Niedzlelski als Physo und Monica Bedö als Masseurin leisten wertvolle Arbeit auf und neben dem Platz. Einen besonderen Impuls bringt das neu konzeptionierte Athletiktraining.

Welchen Einfluss hat die Eingliederung der Frauen in die FCSG AG auf das Team?

Darüber kann ich nicht viel sagen, ausser dass es mir nicht zusteht, darüber zu urteilen und zu werten. In unserem Trainingsalltag hat sich bisher nicht sonderlich viel getan oder verändert. Darüber könnte die Führungsetage mehr berichten und aussagen. Wir nutzen alle uns zur Verfügung gestellten Möglichkeiten aus. Beispielsweise haben wir einen kleinen Fitnessraum eingerichtet, um unsere Physis weiter zu verbessern. Der Raum wurde uns vom Verein zur Verfügung gestellt, die Geräte stammen alle aus privater Hand.

Chefin in der Küche und auf dem Fussballplatz (Tagblatt Online: 15. November 2016)

Im letzten Heimspiel des Jahres trennen sich die Frauen des FC St. Gallen und Chênois torlos. Mittelfeldspielerin Sandra Egger behält dabei den Überblick.

BENI BRUGGMANN

FUSSBALL.

Sandra Egger, 32jährig, ist Captain der St. Galler Frauen. Sie spielt im Mittelfeld. Sie bewegt sich leicht und locker, geht mit dem Ball geschickt um und sorgt immer wieder mit guten Zuspielen für Angriffsschwung. «Ich bin gerne auf dieser Position, habe aber auch schon in der Innenverteidigung gespielt. In der Mitte des Spielfelds habe ich den Überblick. Das gefällt mir.» Im Spiel gegen Chênois gelingt den St. Gallerinnen in der Offensive wenig, die Gäste haben gar die besseren Torchancen und stehen dem Siegtreffer näher. «Mit dem Resultat müssen wir zufrieden sein», sagt Sandra Egger.

Aufgewachsen ist sie in Eggersriet. Dort hat die Bauerntochter früher Fussball gespielt, zusammen mit ihren drei Brüdern, daheim auf der eigenen Wiese oder auf dem Schulhausplatz, dem Spielfeld des FC Eggersriet, wo ihre Fussballkarriere begann. Schon bald wechselt sie zum FC St. Gallen. «Das ist mein Verein.»

Egger übernimmt Verantwortung

Nach der Schule macht sie eine Lehre als Bäckerin und Konditorin, dann folgen Ausbildungen zur Köchin und Ernährungsberaterin. Während acht Monaten kocht sie in Singapur. Asiatische Gerichte liegen ihr heute noch am Herzen. Seit acht Jahren kocht sie nun schon in der Berit-Klinik, die kürzlich von Teufen nach Speicher umgezogen ist. Sie ist die Chefin, hat also auch in der Küche, wo zehn Personen arbeiten, den Überblick. «Ich übernehme Verantwortung und arbeite mit Jungen zusammen.»

Was sie im Beruf tagsüber erlebt, das führt sie am Abend und am Wochenende weiter: Sie übernimmt als Captain Verantwortung und führt ihre jungen Kolleginnen beim FC St. Gallen. Wenn sich das Team vor dem Anpfiff im Kreis versammelt, dann findet sie spontan noch jene Worte, die es braucht, um voller Elan ins Spiel zu gehen.

In diesem Sommer sind die St. Galler Frauen aus der NLA abgestiegen. «Die letzte Saison in der obersten Liga war eine schwere Zeit. Es war schwierig, die vielen Niederlagen zu verarbeiten.» Dass man in so einem Moment den Fehler auch gerne bei der Mitspielerin sucht, ist normal. Aber das ist Vergangenheit. Jetzt spielen die Frauen eine Liga tiefer und befinden sich im vorderen Mittelfeld.

Sandra Egger findet zwei Gründe für den guten Start in die Saison. Da ist einmal der Trainer. «Peter Jud hat uns früher schon einmal trainiert. Ich erinnere mich gerne an die Zeit mit ihm. Wir sind damals in die NLA aufgestiegen.» Kein Wunder, hat sie sich dafür eingesetzt, dass er die Frauen ein zweites Mal übernimmt. «Er hat klare Vorstellungen vom Spiel, ist gradlinig und hat es fertig gebracht, die Freude am Fussball wieder ins Team zu bringen.» Der zweite Grund ist das erste Meisterschaftsspiel damals gegen Chênois, den gleichen Gegner wie letzten Sonntag. St. Gallen gewann 2:1. «Dieses Spiel hat uns Vertrauen gegeben. Plötzlich war aller Ballast weg».

Auch der Trainer scheint sich an dieses Spiel zu erinnern. Damals ersetzte er in der 65. Minute Melina Salaorni durch Janine Koretic. Diese schoss kurz vor Schluss das Siegtor. Diesmal macht er in der Schlussphase den gleichen Wechsel. Doch dieses Mal traf Koretic nicht.

FCSG U16M Selection – FCWinkeln C-Promotion 0:1, Spiel vom 13.11.2016

FCSG U16M Kader:

Selma Wagenbach; Anna Sutter, Jasmin Colombo, Simea Hefti, Gaja Di Gaetano ; Ladina Müller, Jennifer Wyss, Belma Bejtovikj, Ardita Iseni; Natalia Vujnic, Alicia Ravaioli
Carla Martin, Liliana Rodrigues, Larina Mattle

Das erste mal versuchte sich ein U16M Team in der Ostschweiz gegen ein C-Promotion Junioren Team.

Von Anfang an waren beide Teams sehr konzentriert, und versuchten durch gepflegten Spielaufbau nach vorne zu kommen. Es dauerte jedoch bis zur 20ten Minute bis die Girls die ersten kleinen Chancen sich herausarbeiten konnte, jedoch war es ja auch positiv zu sehen, dass die Jungs sich zu dieser Zeit noch gar nie im gegenerischen Strafraum befanden.

In der 38ten Minuten war es dann Alicia welche die erste Grosschance hatte, jedoch am guten gegnerischen Torwart scheiterte. Kurz davor wäre Alicia auch alleine vor dem Towart gestanden, wurde jedoch fälschlicherweise Zurückgepfiffen.
In der 40ten Minuten dann der Schock, gleich die erste Chance verwerteten die Jungs zum 0:1.

Auch nach der Pause war es das gleiche Bild, die Girls versuchten den Druck zu vergrössern, kamen dabei jedoch kaum zu grossen Chancen, jedoch auch Unser Torwart hatte ausser einer Konterchance kaum was zu halten, diese Konterchance konnte Selma jedoch im 1 gegen 1 gut parieren.

Das Spiel endete so 0:1 für die Jungs, jedoch konnte das junge Mädchen Team sehr zufrieden sein, denn sie zeigten guten technischen Fussball und hätten über die gesamte Spielzeit ein Unentschieden verdient gehabt.
Defensiv war es eine überragende Leistung und mit ein wenig Glück hätte man auch 1-2 Tore erzielen können.

Gratulation dem FCSG U16M Selection Team.

St. Gallen, 13.11.2016

Bericht: Thomas Wyss

 

FCSG U19 F – FCAarau U19 F 2:0, Spiel vom 05.11.2016

FCSG Kader:

Koretic; Weh, Musa, Göppel, Mesmmer, Rodrigues (ab. 60. Minute Walliser), Bischof, Mattle, Baumer, Riesen, Vujnic
Tore: 14` 1:0 Riesen, 54` 2:0 Baumer

Wieder eine solide Teamleistung mit erfreulichem Schlussresultat. Das von Krankheiten und Verletzungen geplagte U19 Team, wollte heute mit einem Durchschnittalter von knapp 16 Jahren für eine Überraschung sorgen und waren von Spielbeginn an zu 100% konzentriert.
Defensiv gut stehen und offensiv immer wieder kleine Nadelstiche setzen, dies war die Vorgabe des Trainers. In der 14ten Minute gelang dies hervorragend, Bischof schaltete nach einer Balleroberung schnell um, und schickte Riesen mit einem Pass durch die Schnittstelle der gegnerischen Verteidigung alleine auf den Torwart. Riesen versenkte diesen herrlichen Angriff im 2ten Versuch.
Danach gab es von beiden Teams wenig Torchancen zu sehen, da es im Spielaufbau immer wieder an der Genauigkeit fehlte, und beide Abwehrreihen sicher standen. So stand es zur Halbzeit verdient 1:0 für das Heimteam.

In der 2ten Halbzeit sah es lange gleich aus wie in ersten Hälfte, wenig konstruktives nach vorne, dafür sichere defensiv Reihen, da bei beiden Teams alle Spielerinnen gut nach hinten arbeiteten.
Nachdem Riesen sich in der 54`Minute auf der linken Seite durchtankte, konnte sie Baumer herrlich Anspielen. Baumer nahm dieses Anspiel perfekt mit und verwandelte die Chance eiskalt, ein wiederum sehr schön herausgespieltes Tor zum 2:0.
Danach erhöhte das U19 Team Aarau den Druck auf das St.Galler Tor, jedoch strahlte Koretic jede menge Sicherheit aus und half mit einer riesigen Parade dem Team.
Durch eine sehr gute mannschaftlichen Geschlossenheit, konnte der Vorsprung danach über die Zeit gerettet werden.

Gratulation:
3 Punkte mit einem so jungen Team war nur durch viel Disziplin möglich. Offensive Mängel waren klar ersichtlich, jedoch konnte man heute darüber mal wegsehen, und sich freuen, dass das miteinander gut funktioniert hat.

St. Gallen, 06.11.2016

Bericht: Thomas Wyss