Sieg im letzten Heimspiel

Sieg im letzten Heimspiel

 

Die Frauen des FC St.Gallen-Staad traten am vergangenen Samstag zu ihrem letzten Heimspiel auf dem Staader Bützel an. Sie behielten das bessere Ende für sich und gewannen dank einem Doppelschlag mit 2:0.

 

Chancenplus für die Gäste

Der nasse Kunstrasenplatz war schwer bespielbar. Die Bälle nahmen Fahrt auf und Pässe in die Tiefe landeten oft hinter der Grundlinie. Zudem rutschten viele Spielerinnen auf dem rutschigen Terrain immer wieder aus. In der ersten Halbzeit verzeichneten die Solothurnerinnen die klareren Möglichkeiten. Torhüterin Janine Koretic  vom FC St.Gallen-Staad griff dreimal stark ein, um Gegentore zu verhindern. Die Ostschweizerinnen auf der Gegenseite hatten zwar mehr Ballbesitz zu verzeichnen, stiessen jedoch zu wenig in die torgefährliche Zone vor. Sie fanden nicht das richtige Mittel, um die Abwehr aus Derendingen auszuspielen und so blieb es bis zur Pause beim 0:0.

 

Doppelschlag

Der Seitenwechsel schien den Gästen nicht besonders gut zu bekommen. Sie wirkten nicht mehr so überzeugend wie im ersten Umgang. Dies nutzten die St.Gallerinnen eiskalt aus. In der 59. Minute hämmerte Manuela Beerli einen Freistoss von 25 Metern direkt in die Maschen. Nur eine Minute später profitierte Stephanie Brecht von einem Abpraller des Torhüters und versenkte zum 2:0. Vorgängig kombinierten sie sich souverän durch die Defensive und wurden mit dem Siegtreffer belohnt. Obwohl es auf dem Bützel nochmal hektisch und nervös wurde, wussten dies die Frauen des SC Derendingen nicht in Scorerpunkte umzumünzen und kamen kaum noch gefährlich vors Tor. Das Team von Trainer Leandro Simonelli brachte die Führung über die Runde und gewann am Ende verdient mit einem zwei Tore Vorsprung.

 

Nächsten Samstag treten sie auswärts gegen den FC Walperswil an bevor sie sich dann in die wohlverdiente Winterpause verabschieden.

 

FC St.Gallen-Staad – Frauen SC Derendingen 2:0 (0:0) – Bützel, Staad – 135 Zuschauer – SR: Hasler

 

Tore: 59. Beerli, 60. Brecht

Ostschweizer Derby an St. Gallen-Staad

Ostschweizer Derby an St. Gallen-Staad

Dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause gewinnt St. Gallen-Staad das Ostschweizer Derby mit 5:1 (0:0) beim FC Amriswil. Stephanie Brecht gelingt dabei eine Triplette.

 

St. Gallen-Staad war sichtlich bemüht, nach den beiden Unentschieden in den vergangenen beiden Partien wieder einen Sieg einzufahren. Trotzdem war irgendwie spürbar, dass diese Punkteteilungen nicht spurlos am Team vorbei gegangen sind. Die Gäste wirkten zunächst ein wenig fahrig. Zwar spielbestimmend, aber noch ein wenig lethargisch. Natürlich gab es die eine oder andere Abschlussmöglichkeit, doch die grösste Möglichkeit gehörte dem Heimteam kurz vor der Pause. Nach einem Aussetzer in der Defensive nach dem Motto „nimm du den Ball, ich hab ihn sicher“ konnte die FCA-Stürmerin alleine auf Janine Koretic losziehen. Der Abschluss blieb aber schwach. Somit ging es torlos zum Pausentee.

 

Deutlich entschlossener kam das Team von Leandro Simonelli aus der Kabine. Victoria Bischof und Lena Göppel scheiterten knapp mit ihren Abschlussversuchen. Nach rund einer Stunde erlöste Brecht mit dem 0:1 ihre Farben. Nur zwei Minuten später war Bischof mittels Distanzschuss und dank der Unterstützung des Pfostens erfolgreich. Und jetzt ging es erst so richtig rund. Veronika Gibasová traf ebenfalls von ausserhalb des Strafraums. Doch bevor nochmals richtig Spannung aufkommen konnte, erhöhte Brecht auf 1:3. Doch damit nicht genug: nur neun Minuten nach dem ersten Tor zog St. Gallen-Staad auf 1:4 davon – Jessica Schärer profitierte am hinteren Pfosten freistehend. Nun beruhigte sich das Spiel wieder ein wenig, dennoch gelang Brecht noch ihr drittes Tor. Dabei blieb es dann schlussendlich. St. Gallen-Staad siegte dank einer starken zweiten Hälfte mit 5:1.

 

Nach bereits einem weiteren spielfreien kommenden Wochenende empfangen die Simonelli-Kickerinnen am Samstag, 11. November, den SC Derendingen. Spielbeginn im Bützel ist um 16:00 Uhr.

 

FC Amriswil – FC St. Gallen-Staad 1:5 (0:0) – Tellenfeld, Amriswil – 100 Zuschauer – SR: Reichmuth

 

FC St. Gallen-Staad: Koretic; Riesen, Iseli, Göppel, Böni; Peter (62‘ Schärer), Bischof, Egger; Andrade (62‘ Stilz), Beerli, Brecht.

 

Tore: 61‘ Brecht 0:1, 63‘ Bischof 0:2, 65‘ V. Gibasová 1:2, 68‘ Brecht 1:3, 70‘ Schärer 1:4, 77‘ Brecht 1:5

Rückschlag für St. Gallen-Staad

Rückschlag für St. Gallen-Staad
Die Ostschweizerinnen kommen beim Schlusslicht FC Kloten nicht über ein torloses Remis hinaus.
Christian Wenger
Nach dem späten 2:2 gegen Servette vor Wochenfrist hat Trainer Leandro Simonelli gleich fünf neue Spielerinnen in die Startelf des FC St. Gallen-Staad rotiert. Trotzdem taten sich die Ostschweizerinnen gegen die extrem defensiven Zürcher Unterländerinnen von Anfang an schwer. Es war auch nicht zu erwarten, dass die Klotenerinnen das Spieldiktat an sich reissen würden. Vorne wollte sich das Tabellenschlusslicht auf ex-FCZ-Stürmerin Nadine Baker verlassen. Diese kam auch während des gesamten Spiels zur einen oder anderen guten Möglichkeit. Und St. Gallen-Staad? Nun, im Gegensatz zum Servette-Spiel stimmte diesmal der Einsatz von Anfang an. Irgendwie wirkte das Gezeigte trotzdem recht träge, ohne den absoluten Willen. Sollte es wie vor Wochenfrist eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit geben?
Die erste gute Möglichkeit gehörte dann auch gleich wieder den Ostschweizerinnen nach wenigen Augenblicken. Manuela Beerli sah ihren Abschluss jedoch pariert. Doch so stark der Wiederbeginn war, so stark bauten die Gäste dann auch wieder ab. Kloten hatte daher nach etwa einer Stunde seine beste Phase. Innert weniger Minuten zischten zwei Abschlussversuche von Baker nur knapp am Gehäuse von Janine Koretic vorbei. Doch die Gäste fingen sich wieder, Jessica Schärer brachte mit ihrer Einwechslung neuen Schwung in die Partie. Sie bereitete nach einem tollen Rush die beste Möglichkeit von Beerli vor. Anstatt schnell in den Abschluss zu gehen, vertändelte sie jedoch den Ball. Irgendwie fühlte es sich so an, dass die Gäste auch bis Mitternacht hätten spielen können, ohne jedoch ein Tor zu erzielen. Der Unparteiische hatte aber schon vorher erbarmen und pfiff standesgemäss nach 93 Minuten ab. Besonders ärgerlich ist das Remis, da auch Tabellenführer Worb nicht gewann. Somit hätte gar die Tabellenspitze wieder winken können. Da allerdings auch Servette zu Hause gegen Derendingen nicht siegen konnte (0:1), rangiert das Simonelli-Team weiterhin auf Rang 2.
Am kommenden Wochenende ist Nationalmannschaftspause. Das nächste Spiel findet zur ungewohnten Anspielzeit am Freitagabend, 27. Oktober, um 20:15 in Amriswil statt.
FC Kloten – FC St. Gallen-Staad 0:0 (0:0) – Stighag, Kloten – 75 Zuschauer – SR: Evsin
FC St. Gallen-Staad: Koretic; Riesen, Göppel, Oberdorfer, Beck (57‘ Böni); Peter, Bischof, Egger (66‘ Schärer); Stilz, Beerli, Brecht.
Tore: Fehlanzeige

St. Gallen-Staad vergibt Sieg in der Nachspielzeit

St. Gallen-Staad vergibt Sieg in der Nachspielzeit

Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause können die Ostschweizerinnen die weisse Weste nicht beibehalten. Der Ausgleichstreffer zum 2:2 gelang den Genferinnen in der Nachspielzeit.

Christian Wenger

Zum ersten Mal in der noch jungen Geschichte des FC St. Gallen-Staad fand eine Partie in der Kantonshauptstadt statt. Doch diese Tatsache beflügelt das Team von Trainer Leandro Simonelli nicht unbedingt, im Gegenteil. Schon nach wenigen Minuten kam der Gast aus Genf zu einer guten Möglichkeit. Patricia Gsell konnte den ersten Abschluss von Anna Colville noch glänzend parieren, beim Abschluss war sie jedoch machtlos. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison wurde Gsell von ihren Vorderleuten im Stich gelassen. Noch wachte das Heimteam nicht aus seiner Lethargie auf. Gsell lenkte wenig später einen Abschlussversuch an die Latte. Beim Nachschuss stand zunächst wieder nur eine Genferin bereit, jedoch aus einer Abseitsposition. Nun kam doch endlich St. Gallen-Staad zu einer Chance, und die hatte es in sich: Manuela Beerli überlobte die gegnerische Schlussfrau, scheiterte aber am Pfosten. So ging es nach einer wenig berauschenden ersten Hälfte mit einem 0:1 in die Kabine.

 

Wie würden die Ostschweizerinnen nach dem erstmaligen Pausenrückstand auf den Platz zurückkehren? Sicher mal mit neuem Personal und neuem Spielsystem. Simonelli muss auch deutliche Worte gefunden haben, denn das Heimteam kam tatsächlich deutlich besser und engagierter zurück. Nach einer Stunde war es dann Beerli, welche sich im Strafraum geschickt um die Gegenspielerin drehte und mit einem platzierten Flachschuss die Torfrau in der nahen Ecke erwischte. Und nun schien St. Gallen-Staad endlich im Spiel angekommen: Stephanie Brecht traf mittels wunderbarem Distanzschuss zur 2:1-Führung. Doch nun zeigten auch die Westschweizerinnen wieder, weshalb sie auf dem dritten Rang rangieren, und erhöhten wieder ein wenig die Schlagzahl. Es brauchte eine Glanztat von Gsell mit dem Fuss, um den Ausgleich zu verhindern. Dem Heimteam gelang nun wieder weniger, liess aber vorerst auch noch wenig zu. Die Kontermöglichkeiten verliefen jedoch alle im Sand. Servette gab sich jedoch nicht auf und kam in der Nachspielzeit zum Ausgleich. Über die gesamten 90 Minuten gesehen geht diese Punkteteilung sicher in Ordnung.

 

Am kommenden Samstag reisen die Ostschweizerinnen zum FC Kloten. Spielbeginn auf dem Sportplatz Stieghag ist um 18:00 Uhr.

 

FC St. Gallen-Staad – Servette FC Chênois Féminin 2:2 (0:1) – Gründenmoos, St. Gallen – 122 Zuschauer – SR: Rasiti

FC St. Gallen-Staad: Gsell; Riesen, Iseli, Oberdorfer (71‘ Beck), Böni; Egger (46‘ Brecht); Stilz, Fässler, Bischof, Rebekka Thoma (46‘ Schärer); Beerli

 

Tore: 6‘ Colville 0:1, 60‘ Beerli 1:1, 65‘ Brecht 2:1, 90‘ + 1 Colville 2:2

Ostschweizerinnen weiterhin ohne Punktverlust

Ostschweizerinnen weiterhin ohne Punktverlust

 

Dritter Sieg im dritten Spiel. St. Gallen-Staad meistert auch die Hürde Thun und geht erstmals diese Saison ohne Gegentor vom Platz (2:0).

Das Spiel auf dem Kunstrasenplatz neben dem altehrwürdigen Lachen-Stadion in Thun begann für die Ostschweizerinnen nicht schlecht. Auf der rutschigen Unterlage hatte St. Gallen-Staad schon in der Startviertelstunde gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Die Gäste reüssierten jedoch vorerst noch nicht. Dennoch blieb das Gästeteam zielstrebig, konsequent und spielbestimmend. Der beherzte Auftritt wurde kurz vor der Pause mit dem Führungstor durch Rebekka Thoma belohnt. Nach einer schönen Kombination auf der rechten Seite traf Thoma eiskalt zum Halbzeitstand.

 

Die Thunerinnen witterten ihre Chance, da sie nur mit einem Treffer in Rückstand waren und wollten die Ostschweizerinnen nun einschnüren. Sichtlich offensiver ein- und aufgestellt kamen sie für die zweiten fünfundvierzig Minuten aufs Feld zurück. St. Gallen-Staad liess sich davon tatsächlich ein wenig beeindrucken und verlor dadurch die Kontrolle und ihren Spielwitz. Dennoch kam der Tabellenführer nochmals zu der einen oder anderen Kontermöglichkeit. Zehn Minuten vor Schluss war es dann Sandra Egger, welche für die Entscheidung sorgte: von der Strafraumgrenze aus traf sie in die weite Ecke zum 0:2-Schlussstand. Da Amriswil in Worb nicht antrat, dürften die Bernerinnen mit einem 3:0-forfait-Sieg aufgrund der besseren Tordifferenz die Tabellenspitze übernehmen.

Am Sonntag empfangen die Ostschweizerinnen Servette. Spielbeginn ist um 14:30 im Gründenmoos.

 

Frauenteam Thun Berner-Oberland – FC St. Gallen-Staad 0:2 (0:1) – Stadion Lachen, Nebenplatz – 50 Zuschauer

 

FC St. Gallen-Staad: Gsell; Riesen, Iseli, Göppel, Böni; Peter; Stilz, Bischof, Egger, R. Thoma (72‘ Schärer); Beerli

 

Tore: 38‘ Thoma 0:1, 80‘ Egger 0:2

St. Gallen-Staad scheitert im Cup an GC

St. Gallen-Staad scheitert im Cup an GC

 

In der zweiten Cuphauptrunde ist für St. Gallen-Staad Endstation. Gegen keinesfalls unwiderstehliche, aber souveräne Grasshoppers unterliegen die Ostschweizerinnen mit 0:2 (0:1).

Das Heimteam startete furios: Stephanie Brecht tankte sich auf der rechten Seite durch und spielte den Ball vors Tor. Dort rettete Nadja Furrer vor der einschussbereiten Manuela Beerli, doch konnte die GC-Hüterin nicht vollends klären. Jessica Schärer kam am hinteren Pfosten angebraust und setzte die Kugel an den Pfosten. Gespielt war da noch keine Minute. Es schien der Auftakt zu einer munteren Partie im Bützel zu werden. Die unterklassigen Ostschweizerinnen könnten dem NLA-Vertreter durchaus ein Bein stellen. Zumal die Zürcherinnen sich mit dem Bützel-Rasen traditionell nicht anfreunden konnten. St. Gallen-Staad war weiterhin das engagiertere Team, mit den besseren Möglichkeiten, jedoch ohne Abschlussglück. Mitte der ersten Hälfte tanzte sich Caroline Müller durch die Ostschweizer Abwehr und netzte mit einem platzierten Flachschuss ein. Nicht unbedingt zwingend diese Führung, aber irgendwie einfach standesgemäss. Mit diesem Resultat ging es dann auch zum Pausentee.

 

Mit dem Wiederbeginn kam Marcia Andrade für die ausgepumpte Schärer ins Spiel. Andrade machte vor allem mit guten Kopfbällen auf sich aufmerksam. Aber ansonsten wirkte das Heimteam nun eher platt, es ging nicht mehr allzu viel nach vorne. Dazu kam dann auch noch, dass sich Gianna Klucker einfach mal ein Herz fasste und zum 0:2 für die Gäste traf. Der Ball passte haargenau in den Winkel, dazu wurde Patrica Gsell wohl auch noch von der Sonne geblendet. Auch wenn noch lange zu spielen war, irgendwie war dies doch schon die Vorentscheidung. St. Gallen-Staad brachte kaum mehr nennenswertes zu Stande. Beerli flankte von der linken Seite, Brecht kam in der Mitte herangeeilt. Ihr fehlten aber die berühmten wenigen Zentimeter Fusslänge um zu verkürzen. Am Ende blieb es somit beim 0:2 Endergebnis der Grasshoppers.

 

Am kommenden Samstag reist die Mannschaft von Leo Simonelli zum FC Thun. Spielbeginn im Stadion Lachen ist um 18:00 Uhr.

 

 

FC St. Gallen-Staad – Grasshoppers Club Zürich 0:2 (0:1) – Bützel, Staad – 182 Zuschauer – SR: Keller

 

FC St. Gallen-Staad: Gsell; Riesen, Iseli, Göppel, Böni; Bischof; Brecht, Stilz, Peter (65‘ Hofer), Schärer (46‘ Andrade, 87‘ Oberdorfer); Beerli

 

Tore: 23‘ Müller 0:1, 57‘ Klucker 0:2

Gratulation zum Nationalmannschaftsaufgebot, Nadine, Hannah und Victoria

Wir Gratulieren Hannah Oberdorfer, Victoria Bischof und Nadine Riesen zum Aufgebot der U19 Nationalmannschaft. Viel Glück und kommt gesund zurück.

Mehr dazu unnter: http://www.football.ch/SFV/Nationalteams/U-19-Frauen.aspx

St. Gallen-Staad schiesst sich an die Tabellenspitze

St. Gallen-Staad schiesst sich an die Tabellenspitze

 

Dank eines knappen 3:2-Erfolg über den FC Aïre-le-Lignon und den unerwarteten Niederlagen des FC Therwil und FC Zürich Frauen U21 stehen die Ostschweizerinnen nach zwei Spieltagen an der Tabellenspitze der NLB.

Von Beginn an sollte das Spiel nur in eine Richtung gehen, eine erste Angriffswelle rollte auf das Genfer Gehäuse zu. Dass es an diesem verregneten Samstagabend jedoch kein Selbstläufer geben wird, war dann nach knapp zehn Minuten ersichtlich. Eine Genferin trat zu einem Freistoss an. Auf dem glitschigen Kunstrasen brachte Patricia Gsell die nasse Kugel nicht unter Kontrolle. Dass ihre Feldspielerinnen dann in einen Kollektivtiefschlag versanken und nur drei (!) Gästeangreiferinnen reagierten, da konnte Gsell dann wirklich nichts dafür. Also rannte St. Gallen-Staad einem frühen Rückstand hinterher. Die Ostschweizerinnen blieben weiterhin am Drücker, Manuela Beerli scheiterte an der stark reagierenden Schlussfrau. Doch auch in der NLB gilt: Irgendwann wird es Claudia Stilz schon richten. Nach einer mustergültigen Flanke von Beerli netzte Stilz volley mit dem Aussenrist zum Ausgleich ein. Kurz vor der Pause war dann Beerli selbst erfolgreich, auch hier kam ihr die Nässe entgegen. Eine etwas verunglückte Flanke, welche eine sichere Beute für die Schlussfrau schien, glitschte Tamara Crétard durch die Hände und über die Linie. Verdiente Pausenführung für St. Gallen-Staad, wenn auch etwas glücklich zustande gekommen.

 

Natürlich gaben sich die Ostschweizerinnen mit diesem knappen Vorsprung nicht zufrieden und powerten weiter. Erneut legte Beerli für ihre Capitainne auf, doch dieses Mal stand Stilz im Abseits. Die nächste gute Möglichkeit gehörte dann den Gästen: nach einem Eckball war es Rebekka Thoma, die gerade noch auf der Linie das 2:2 verhindern konnte. Doch wenig später führte eine weitere Standartsituation zum Ausgleich. Priscilla Hagan köpfelte die Kugel unhaltbar ins Netz. Wieder dauerte es nach dem Gegentor ein paar Minuten, und wieder war es Stilz, die dann traf. Bei diesem 3:2 blieb es dann auch, die drei Punkte blieben in der Ostschweiz.

 

Nach der Länderspielpause vom kommenden Wochenende empfängt das Team von Trainer Leo Simonelli zum Cupkracher GC. Spielbeginn im Bützel ist am Sonnstag, 24.09. um 15:00.

 

 

FC St. Gallen-Staad – FC Aïre-le-Lignon 3:2 (2:1) – Bützel, Staad – 178 Zuschauer

 

FC St. Gallen-Staad: Gsell; Riesen (86‘ Beck), Göppel, Böni, R. Thoma; Bischof; Egger, Peter (76‘ Schärer); Brecht (62‘ Andrade), Stilz, Beerli.

 

Tore: 9‘ Sartoretti 0:1, 19‘ Stilz 1:1, 41‘ Beerli 2:1, 67‘ Hagan 2:2, 78‘ Stilz 3:2.

Auftaktsieg fürs NLB Team

Mit einer fulminanten Anfangsphase müssten die St. Gallen-Staaderinnen nach 15 Minuten schon in Führung gehen. Mit Manuela Beerli, Rebekka Thoma und Claudia Stilz hatte das Team drei gute Chancen herausgespielt. Diese wurden entweder von der Torhüterin entschärft oder aber neben das Gehäuse gesetzt. Kompakt und aggressiv in den Zweikämpfen haben die Ostschweizerinnen wie beim Cupspiel in Thusis wenig zugelassen und kurz vor der Pause mit einem Schuss aus 25 Metern durch Victoria Bischof den verdienten Führungstreffer erzielt. Nur drei Minuten später erhöhte Sandra Egger nach einem Eckball per Kopf zum 0:2 und so ging es in die Pause.
Das Heimteam hat umgestellt, setzt alles aufs Spiel und kommt zurück aus der Kabine mit einer 3er-Kette und sehr offensiv aufgestellt. Nach Wiederanpfiff wollten die Schlieremerinnen die Gäste unter Druck zu setzen, aber die Ostschweizerinnen blieben weiterhin zielstrebig und kontrollieren das Geschehen. Nach einem Missverständnis in der Abwehr schafft das Heimteam in der 81. Minute der Anschlusstreffer. Durch einen Freistoss holt unser Team einen Elfmeter heraus, nach einem ungebremsten Foul an Egger. Den fälligen Penalty verwandelt Stephanie Brecht eiskalt zum 1:3 in der 87. Minute. Kurz danach durch einen unaufmerksamen Moment unserer Schlussfrau Patricia Gsell, wurde es wieder spannend, die Gegner trafen zum 2:3. Das Team steckte den Fehler schnell weg und Claudia Stilz machte dann in der Nachspielzeit nach einem schönen herausgespielten Angriff alles klar und trifft zu 2:4 Endstand. Ein gelungener Auftakt in der Neuen Saison.
Am kommenden Samstag steht das erste Heimspiel an. Dann empfängt das Team von Trainer Leandro Simonelli den FC Aïre-le-Lignon. Spielbeginn im Bützel ist um 19:30 Uhr.
(ls)
FC Schlieren – FC St. Gallen- Staad 2:4(0:2)
FC St. Gallen-Staad: Gsell, Riesen, Göppel, Böni, Beck (62. Brecht), Bischof, Egger, Peter (74. Andrade), Stilz, Beerli (62. Schärer), Thoma R.
Tore: 42´ 0:1 Bischof; 45´ 0:2 Egger; 81´ 1:2; 87´ 1:3 Brecht; 89´ 2:3 ; 90´+4 2:4 Stilz

Cup, NLB Team eine Runde weiter…

Das neu formierte Team vom FC St.Gallen-Staad absolvierte am Sonntagnachmittag seinen ersten Ernstkampf. Sie trafen in der ersten Cuphauptrunde auf den Erstligisten FC Thusis-Cazis. Ohne sich mit Ruhm zu bekleckern gewannen sie knapp mit 0:1.

Abtasten in der Startphase

Das Heimteam aus dem Bündnerland versuchte von Anfang an die Räume dicht zu machen, um möglichst wenig Torchancen zuzulassen. Über weite Strecken funktionierte dies gut. Den Gästen fiel es sichtlich schwer ein gepflegtes Aufbauspiel zu betreiben. Viele Zuspiele waren zu ungenau oder zu kompliziert. Zudem kam häufig der letzte Pass vor dem gegnerischen Tor nicht an. In der 32. Minute erfolgte dann doch der erlösende Treffer für den FC St.Gallen-Staad. Ein langer Seitenwechsel von Bettina Peter wurde von Claudia Stilz sauber verwertet. Sie legte den Ball am gegnerischen Torwart vorbei und verwandelte zum 0:1. Dies sollte allerdings der einzige Treffer bleiben.

Wenig zugelassen

Über die ganze Partie liess das Team um Trainer Leo Simonelli kaum Torchancen zu. Sie mussten lediglich einen gefährlichen Abschluss hinnehmen, welchen Schlussfrau Patricia Gsell souverän klärte. Vor allem in der zweiten Hälfte erarbeiteten sie sich deutlich mehr Torchancen und kamen trotz angezogener Handbremse etwas besser ins Spiel. In der Schlussphase konnten sie noch einige hochkarätige Torchancen verzeichnen, aber scheiterten entweder an eigenem Unvermögen oder am gegnerischen Abwehrblock. Unter dem Strich haben sie ihr Soll erfüllt und sind im Cup eine Runde weiter. Nächsten Samstag treffen sie im ersten Meisterschaftsspiel auswärts auf den FC Schlieren und können ihre nicht ganz zufriedenstellende Leistung revidieren.

 

FC Thusis-Cazis – FC St.Gallen-Staad 0:1 (0:1)

Tore: 32. Claudia Stilz

FC St.Gallen-Staad: Patricia Gsell; Nadine Riesen, Sophia Hürlimann (72. Lena Göppel), Ronya Böni, Alina Thoma; Claudia Stilz, Sandra Egger, Victoria Bischof, Bettina Peter (85. Céline Wehrle), Stephanie Brecht; Manuela Beerli (76. Jessica Schärer)