Auf dem Espenmoos daheim (Tagblatt Online: 3. November 2015)

Die NLA-Frauen des FC St. Gallen verlieren das Derby gegen Staad 1:3 und bleiben punktelos am Tabellenende. Tamara Rohner denkt dennoch an die schönen Seiten des Fussballs.

BENI BRUGGMANN

FUSSBALL. «Als kleines Mädchen ging ich öfters zusammen mit meinem Vater und Dominik, meinem Bruder, zum Match des FC St. Gallen ins Espenmoos. Wir hatten unsern Platz im Fanblock. Damit ich auch etwas vom Spiel zu sehen bekam, nahmen wir einen Harass mit. Ich stellte mich darauf.» Tamara Rohner, heute 21jährig, erinnert sich gerne an ihre ersten Besuche im ehemaligen St. Galler Stadion. Heute ist sie als Stammspielerin bei den Frauen des FC St. Gallen auf dem Espenmoos daheim.

Im St. Galler Stadtteil St. Georgen wächst Tamara Rohner auf. Sie spielt Fussball, zusammen mit Dominik und weiteren Buben aus dem Quartier, meist auf der kleinen Wiese an der Herbrigstrasse. Zusammen mit ihren Fussballkollegen geht sie in den FC, zu St. Otmar. «Als ich in der vierten Klasse war, haben mich die Buben genervt», sagt sie. Kurzerhand wechselt sie die Sportart und spielt – der Name St. Otmar verrät es – Handball. Aber nicht lange. Der Fussball lässt die St. Gallerin nicht los.

Das erste NLA-Spiel

Tamara Rohner kommt zum FC St. Gallen und spielt erfolgreich im Nachwuchs. Sie ist noch nicht einmal 16, als sie ihren ersten Einsatz in der obersten Liga hat: «Es war in Yverdon. Ich war nervös – mehr weiss ich nicht mehr.» Nicht einmal ans Resultat erinnert sie sich. Sie wird Stammspielerin. «Natürlich bin ich stolz, dass ich mein Ziel erreicht habe», sagt sie und zählt dann auf, was sie an ihrem geliebten Sport so schätzt: «Es sind die Emotionen. Es ist der Spass. Es ist das Zusammensein im Team. Und es sind die vielen schönen Momente.»

Die schönen Momente? Das sagt sie ein paar Minuten nach der 1:3-Niederlage im Derby gegen Staad. Und sie strahlt. Ist die Niederlage schon vergessen? Natürlich nicht. Sie hat sich aufs Spiel gefreut und sich mehr erhofft: «Staad hat am Anfang mehr Druck gemacht, aber wir hatten in der zweiten Halbzeit auch unsere Chancen. Es gab sogar eine Möglichkeit zum 2:2.»

St. Gallens Abwehr fabriziert in der 50. Minute einen Abpraller, und Franziska Sallmann trifft zum 0:1. Zwei Minuten später ist Lea Kalmbach von der Strafraumgrenze aus erfolgreich. Die St. Gallerin Melina Salaorni verkürzt auf 1:2, doch in der Nachspielzeit erzielt Rafaela Bisquolm den dritten Treffer.

Tamara Rohner, Rechtsfüsserin, spielt als linke Aussenverteidigerin. Sie ist stets anspielbar. Ist sie am Ball, findet sie mit kurzen genauen Pässen rasch eine Mitspielerin. In vernünftigem Mass zeigt sie Offensivdrang. Die einzige Chance ihres Teams in der ersten Hälfte erarbeitet sie sich mit einem Durchbruch auf der linken Seite. Als sie in der zweiten Halbzeit in einem Laufduell einen Moment zögert, zieht ihre Gegnerin weg. Es bleibt nur das Eingreifen von hinten. Für dieses Foul wird sie mit der gelben Karte bestraft.

«Wir werden uns durchsetzen»

Nach dieser Niederlage, der neunten im neunten Spiel, bleibt der FC St. Gallen ohne einen Punkt am Tabellenende. Traurige Lage, traurige Spielerin? Mitnichten! Sie findet Positives: «Wir haben mit Beat Naldi einen neuen Trainer. Seine ruhige Art tut uns gut. Wir haben mehr Selbstvertrauen.» Und es bleibt die Abstiegsrunde. «Da werden wir uns durchsetzen.» Morgen Mittwoch feiert Tamara ihren 21. Geburtstag. Es ist für sie klar, wo sie am Abend ist: «Auf dem Espenmoos. Wir haben Training.» Da ist sie ja (fast) daheim.

Der FCSG wird weiblicher (www.fm1today.ch)

Brigitta Mettler ist die erste Frau im Verwaltungsrat der FC St.Gallen AG. 
Zwar hat Brigitta Mettler keine Ahnung von Fussball, brilliert aber mit anderen Stärken und weiblichem Charme. Seit gestern ist sie Verwaltungsrätin der FC St.Gallen AG – und somit erste Frau überhaupt in diesem Gremium.

“Im Mai war ich zum ersten Mal an einem FCSG-Match – davor habe ich mich nicht mit Fussball befasst”, erzählt die frisch gewählte Verwaltungsrätin. Dass eine Frau, die nichts von Fussball versteht, in ein solches Gremium gewählt wird, mag aussergewöhnlich wirken. Jedoch hat Dölf Früh nicht eine Sportexpertin ins Boot holen wollen.

Fussball-Verständige gebe es zur Genüge. Die Frauenabteilung brauche aber eine Frau an der Spitze, die die Weiterentwicklung fördert. Die Sparte soll professioneller werden. Bisher seien die Frauenfussballerinnen eher stiefmütterlich behandelt worden, sagt Dölf Früh an der 12. Generalversammlung der FC St.Gallen AG. Die Frauen sollen künftig vollständig in die AG integriert sein.

Professionelle Organisation, klare Strukturen

Frauen stärken und Unternehmen professionell führen – dies sind die Themen, mit denen sich Brigitta Mettler auch beruflich befasst. Die Managerin berät und unterstützt Unternehmen, sich besser zu organisieren. Bei ihrer Arbeit sind nicht branchenspezifische Kenntnisse gefragt. Wichtiger ist ihre Erfahrung, wenn es darum geht, Prozesse zu verbessern und Strukturen in eine Organisation zu bringen. Genau diese Kompetenzen sind auch bei den FCSG-Frauen gefordert. Dass sie in ihrer Funktion branchenfremd ist, empfindet Brigitta Mettler nicht als Handicap. Im Gegenteil: “Ich bringe neue Perspektiven und Ideen in den Verein.”

Ziel: Beste Mannschaft der Ostschweiz

Das Amt als Präsidentin der Frauenabteilung und Verwaltungsrätin übt Brigitta Mettler unentgeltlich aus. Gerade zu Beginn sei der zeitliche Aufwand nicht zu unterschätzen. Ihr Engagement entspricht einem Pensum von 20 bis 30 Prozent. Was gibt der Unternehmerin den Ansporn, sich für den FCSG zu engagieren? “Mich für Frauen stark zu machen, ist eine Leidenschaft”, erzählt Brigitta Mettler. Wie ernst sie es meint, sieht man am Ziel, das sie sich setzt: Der FCSG Frauen soll unter ihrer Führung zur besten Frauen-Fussball-Mannschaft der Ostschweiz werden. Sie ist überzeugt, dass die Strukturen in der Organisation wesentlich dazu beitragen werden.

Frischer Wind in Männerdomänen

Dass Brigitta Mettler als Frau in einer Männerdomäne tätig ist, ist für die 42-jährige Gossauerin nichts Neues. Auch beruflich ist sie oftmals die einzige Frau in einem Team. “Ich bringe in Männerdomänen einen frischen Wind, der stets sehr gut ankommt.” Sie freut sich auf die neue Herausforderung: “Bis vor Kurzem war ich kein Fussballfan – aber das wird sich schnell ändern.”

(tlb)

«Ich bin noch lange nicht fertig» (Tagblatt Online: 23. Oktober 2015)

Seit Ende September trainiert Beat Naldi die NLA-Frauen des FC St. Gallen. Der Kulttrainer spricht über das zurückgewonnene Selbstvertrauen seiner Spielerinnen, seine Rolle als Baumeister und seine Zukunft in der Ostschweiz.

RAYA BADRAUN

Herr Naldi, mit 67 könnten Sie Ihren Ruhestand geniessen. Warum sind Sie stattdessen noch immer auf dem Fussballplatz?

Beat Naldi: Am Anfang habe ich versucht, weniger zu machen. Ich hatte eine Auswahlmannschaft und trainierte mit ihr einmal in der Woche am Mittwochabend. Schnell habe ich jedoch gespürt, dass ich mehr machen muss. Das Fussball-Virus hat mich nicht losgelassen.

Warum verschlug es Sie nun nach St. Gallen?

Naldi: Den technischen Leiter, Markus Schüepp, kenne ich seit Jahren. Wir sind beide Fussball-Instruktoren. Diesen Sommer rief er mich an – weiss der Kuckuck warum – und sagte: «Beat, komm nach St. Gallen.» Am Anfang war ich nicht so begeistert. St. Gallen sei nichts für mich, sagte ich. Nach einigen Gesprächen sagte ich jedoch zu.

Was stimmte Sie um? Immerhin gibt es dankbarere Trainerstellen.

Naldi: Das ist so. St. Gallen ist momentan auf der Pechstrasse – auch mit mir. Ich hätte am 1. September als Trainer anfangen sollen. Zwei Tage vor dem Start musste ich wegen Nierensteinen jedoch express ins Spital. So mussten die Spielerinnen drei weitere Wochen warten. Auch sonst läuft vieles drunter und drüber. Das ist neu für mich und fasziniert mich deshalb wahrscheinlich auch so. Davor spielte ich mit Luwin und Basel immer um den Cup- und Meistertitel.

Die Frauen des FC St. Gallen hingegen haben bisher alle Meisterschaftsspiele verloren und schieden im Cup gegen ein 1.-Liga-Team aus. Wie arbeiten Sie mit einem solchen Team?

Naldi: Es ist nicht einfach. Die Spielerinnen hatten überhaupt kein Selbstvertrauen mehr. Im Training haben wir deshalb Torschüsse und Passformen geübt. Jeder Pass, der angekommen ist, jedes Tor, haben wir honoriert. Am Anfang landeten die Bälle überall. Langsam wird es jedoch besser. In erster Linie geht es aber auch darum, dass die Spielerinnen mir vertrauen. Dass schafft ein Trainer jedoch nur, wenn er auch einmal gewinnt.

Was fehlt noch zu einem Sieg?

Naldi: Ich differenziere zwischen Team und Mannschaft. In einer Mannschaft schaut jeder für sich. Ich brauche jedoch ein Team, in dem alle zusammenhalten. Wir arbeiten momentan daran, aber es ist harzig.

Wie formen Sie aus St. Gallen ein funktionierendes Team?

Naldi: Die Aufstellung hat in der Vergangenheit immer gewechselt. Ich habe nun vier Spielerinnen genommen und sie immer zusammen spielen lassen. Auch wenn sie einen Fehlpass machten, mussten sie nicht Angst haben, dass ich sie ersetze. Dann habe ich mit sechs Spielerinnen gearbeitet und nun mit acht. Irgendwann kommen noch die Stürmerinnen dran.

Sie bezeichnen sich als Baumeister. Was heisst das?

Naldi: Ich könnte nun zu Markus gehen und von ihm verlangen, dass er die besten Spielerinnen holt. Das sind Kaufmeister. Ich bin ganz anders. Ich will die jungen Spielerinnen und mit ihnen arbeiten. Wir haben nun ein paar U19-Fussballerinnen, die extrem willig und lernfähig sind. Das Risiko ist jedoch auch grösser, dass sie in einem Spiel dumme Fehler machen.

Nicht nur das Risiko ist grösser. Mit jungen Spielerinnen zu arbeiten, braucht auch mehr Zeit und Geduld.

Naldi: Das ist so. Ich habe das Gefühl, dass die Spielerinnen noch nicht so weit sind, wie ich es gerne hätte. Aber wenn meine Philosophie einmal Wurzeln geschlagen hat, bin ich überzeugt, dass wir nicht nur einen Match gewinnen. Die Zeit läuft uns zwar mit jedem verlorenen Spiel davon, aber die Hoffnung ist da.

Hat der Vorstand so viel Geduld?

Naldi: Im Moment haben sie mir ihr Vertrauen ausgesprochen. Ich kann schalten und walten, wie ich will. Aber natürlich ist es unser Ziel, in der NLA zu bleiben, um weiter arbeiten zu können.

Also bleiben Sie länger in der Ostschweiz?

Naldi: Mit dem Verein habe ich einen normalen Arbeitsvertrag mit zwei Monaten Kündigungsfrist unterschrieben. Den Spielerinnen habe ich jedoch gesagt: «Mit euch bin ich noch lange nicht fertig. Ich ziehe das durch und glaube fest daran.» Selbst wenn die St. Gallerinnen absteigen, würde ich bleiben.

NLA – umkämpftes Spiel – unglückliche Niederlage

NLA – umkämpftes Spiel – unglückliche Niederlage

Das letzte Hinrundenspiel der Espenfrauen versprach eine hitzige Partie zu werden. Denn niemand anderes als der FC Staad war zu Gast im heimischen Espenmoos. Also Derbytime und diese waren in der Vergangenheit immer stark umkämpft.

Die Partie begann recht zügig. Die Taktik der Grün Weissen hiess zunächst den Gegner kommen zu lassen und die Räume eng zu machen und dann bei Ballgewinn schnell umzuschalten. So war es der FC Staad der meistens den Ball am Fuss hatte und versuchte dem St.Galler Tor näher zu kommen. Die Staaderinnen versuchten zunächst mit einigen langen Bällen über die Aussenbahnen zum Torerfolg zu kommen, doch die St.Galler Abwehr um Iseli stand hier sehr gut und auch Gsell im Tor der Espenfrauen konnte mit der einen oder anderen sehenswerten Parade das 0:0 halten. Die FCSG Frauen verteidigten gut und verschoben sehr geschickt, so das sie im Mittelfeld mehrmals den Ball erobern konnten. Dann versuchten sie ebenfalls über die Aussenbahnen die Mitspieler Bischof und Salaorni einzusetzen. Oder aber sie spielten den Ball direkt in die Tiefe um Beerli auf den Weg zum Staader Tor zu schicken. So erspielten sich die Grün Weissen eine sehr gute Torchance. Rohner gewann ihren Zweikampf und leite den Konter über die linke Seite ein. Bischof und Schweer spielten sich fast bist zur Torauslinie durch und dort bekam Rohner den Ball wieder an den Fuss und setzte zu einem klasse Sololauf durch den Staaderstrafraum an. Dabei liess sie 3 gegnerische Spielerinnen wie Slalomstangen stehen und hätte
diesen Lauf mit einem Schuss ins Tor krönen sollen, allerdings verzögerte sie den Abschluss und so konnte eine 4. Staaderin noch dazwischen laufen und den Schuss blocken. Dies war sicherlich die beste Torchance der Espenfrauen in der ersten
Halbzeit. Der FC Staad hatte auch die ein oder andere Möglichkeit, jedoch gelang auch ihnen nichts zählbares, sodass es mit einem 0:0 in die Pause ging.

In der zweiten Halbzeit wollten die Grün Weissen genau da weiter machen, wo sie aufgehört hatten. Kompakt stehen, miteinander geschickt verschieben und geduldig sein. Jedoch machte die Konzentration diesem Vorgehen einen Strich durch die Rechnung. In der 50. Minute hatten die Espenfrauen den Ball in ihren eigenen Reihen als ein einfacher Pass zur Aussenmittelfeldspielerin nicht sauber gespielt wurde, eine aufmerksame Staaderin spitze dazwischen und fackelte nicht lange und schoss direkt aufs Gehäuse von Gsell. Der Ball landete unhaltbar im Netz. 0:1 für den FC Staad. Die FCSG Frauen waren nun geschockt und waren in den nächsten Minuten etwas neben der Spur und das nutzten die Staaderinnen clever aus.

St.Gallen hatte einen Einwurf, dieser landete aber schnurstracks beim Gegner und dieser spielte eine Spielerin im Mittelfeld frei und diese konnte aus ca. Metern unbedrängt auf das Tor schiessen. Keine Abwehrchance für Gsell. 0:2 für den FC Staad. Diese beiden Gegentore waren Geschenke an den Gegner. So läuft es schon fast die ganze Hinrunde, die Espenfrauen machen es dem Gegner nicht allzuschwer um Tore zu erzielen und selber müssen die Grün Weissen unheimlich viel investieren um zum Torerfolg zu kommen. Jedoch bewiesen die Espenfrauen wieder mal ganz viel Moral und gaben nicht auf, denn es blieb ja auch noch genügend Zeit um das Spiel zu drehen. Doch zunächst musste man noch eine Schrecksekunde überstehen, Staads Stürmerin tauchte auf einmal alleine vor Gsell auf, konnte diese umspielen, wurde aber sehr weit nach aussen gedrängt sodass der Winkel zum Tor sehr spitz wurde. Den Schussversuch konnte Rohner auf der Linie abfangen und so blieb es erstmal beim 0:2. Nun waren die FCSG Frauen am Drücker. Jeder Spielerin konnte man anmerken, das der Wille da war den Anschlusstreffer zu machen. Sie liefen viel, kämpften um jeden Ball und spielten sich immer mehr Torchancen heraus. In der 64. Spielminute gelang dem FC St.Gallen durch den schönsten Angriff des Spiels der Anschlusstreffer. Fehr hatte im Mittelfeld den Ball und spielte wunderbar in die rechte Schnittstelle der 4-er Kette von Staad. Salaorni lief hervorragend in die Tiefe und konnte so mit dem Ball alleine auf das Tor von Lang zu laufen. Den Ball drückte sie mit Wucht in die Maschen. 1:2!

Nun waren die St.Galler Spielerinnen voll da und wollten mehr. Der FC Staad war nur noch damit beschäftigt den Vorsprung zu verwalten und die Abwehr zu stabilisieren.

In der 77. Spielminute spielte Stäbler den Ball mustergültig quer in den 16er und die mitgelaufene Wirth holte schon zum Schuss aus, wurde aber dann von einer Staader Abwehrspielerin rüde von hinten von den Beinen geholt. Elfmeter dachten alle! Doch zum Entsetzen aller St.Galler Spielerinnen, des Trainerstaffs sowie den Fans blieb die Pfeife des Schiedsrichters still und auch der Linienrichter wollte seine Fahne nicht heben. Hier hätte es ganz klar Elfmeter für den FC St.Gallen geben müssen!

Doch auch diese Ungerechtigkeit nahmen die Espenfrauen hin und kämpften weiter mit erhobenen Kopf. In der 81. Minute hatte Bischof den Ausgleich auf dem Fuss, doch ihr strammer Schuss von halblinks strich ganz knapp am Staader Tor vorbei.

In den Schlussminuten schwanden den Grün Weissen die Kräfte und Staad kam nochmals etwas nach vorne. In der 90. Spielminute gelang ihnen nach einem Eckball noch das 1:3. Das war auch zugleich der Endstand.

Fazit des Spiels: Mit dieser tollen und kämpferischen Leistung hätten sich die St.Galler Frauen auf jeden Fall einen Punkt verdient gehabt, aber wenn einem das Pech am Schuh klebt…..

Nun haben die Grün Weissen wieder 2 Wochen Zeit sich aufzurichten und weiter gut zu trainieren bevor dann das letzte Meisterschaftsspiel von diesem Jahr ansteht. Man ist am Samstag, den 14. November zu Gast beim FC Neunkirch und hier hat man noch etwas gut zu machen aus dem Hinspiel.

Anstoss ist um 16.00 Uhr auf dem Kunstrasen Bühlplatz in Schaffhausen.

Tor: 50. Sallmann 0:1, 52.Kalmbach 0:2; 64. Salaorni 1:2; 90+2. Bisquolm 1:3

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Riesen,Iseli,Sutter (61. Wirth), Rohner, Stäbler, Fehr, Bischof,Salaorni, Beerli,Schweer

Aufstellung FC Staad: Lang, Horvat, Brunner, Kirchmann,Thoma A., Thoma R., Kalmbach (68.Trzaskowski), Petriella (89. Peter), Stilz, Sallmann (83. Ruckstuhl), Bisquolm

Verwarnungen: 74. Rohner (grobes Foulspiel), 77. Schweer (Meckern)

U19 – Topleistung gegen Basel

U19 – Topleistung gegen Basel

Im letzten Hinrundenspiel dieser Saison empfingen die Grünweissen im heimischen Espenmoos den FC Basel und verloren mit 0:3 (0:1).
Mit dem Zweitplatzierten wartete nochmals ein harter Brocken zum Abschluss auf das sehr junge Team.
Man wollte jedoch an die gelungene Leistung gegen Zürich vom vergangenen Wochenende anknüpfen, und sich gegen Basel sehr teuer verkaufen.
Basel übernahm von Beginn weg das Zepter, St. Gallen setzte seinen Fokus auf die Defensive.
Leider wurde sehr früh ein Penalty gegen St. Gallen gepfiffen, was die Führung für die Gäste bedeutete.
Dies beeindruckte das Heimteam jedoch überhaupt nicht, im Gegenteil.
Man spielte defensiv äusserst solide, liess die Baslerinnen immer wieder ins Abseits laufen, verschob gut und kämpfte vorbildlich.
Auch Basel machte Fehler, und so drang man das eine oder andere Mal bis weit in die gegnerische Platzhälfte vor. Die Angriffsbemühungen blieben jedoch unbelohnt. Auch Bettina Grob’s Freistoss verfehlte das Gehäuse leider. St. Gallen kämpfte weiter vorbildlich und aufopferungsvoll, und spielte taktisch hervorragend.
Bis zur Pause gelang den Gästen nichts Zählbares mehr.
Nach dem Seitenwechsel galt es, genau diese Leistung weiter zu ziehen, und in der Vorwärtsbewegung das Glück noch mehr auf die eigene Seite zu zwingen.
Die Espinnen setzten dies hervorragend um, und wurde nicht mehr so arg in die Defensive gedrängt.
In der 60. Minute erzielte Basel aus klarer Offsidepositition den zweiten Treffer. Schade. Doch auch dieser Treffer bewirkte bei den St. Gallerinnen kein Aufgeben.
Mit viel Kampf und Leidenschaft eroberte man sich Bälle, kombinierte sich nach vorne, und zeigte, dass man die drei Punkte noch nicht preisgab.
Auch in Halbzeit zwei wurde Basel Mal für Mal ins Offside gestellt und liess die Basler Stürmerinnen beinahe verzweifeln.
Kurz vor Schluss klappte das Umschalten einmal nicht mehr ganz so schnell, und so musste durch einen schnellen Angriff der dritte Gegentreffer hingenommen werden.
Dies war dann zugleich auch das Schlussresultat.
St. Gallen gewann an diesem Wochenende zwar keine Punkte, zeigte jedoch eine kämpferisch sehr beherzte, leidenschaftliche, taktisch hervorragende Leistung, auf die es sich aufbauen lässt.
FC St. Gallen – FC Basel 0:3 (0:1)
4. Min. 0:1 Foulelfmeter
60. Min. 0:2
88. Min. 0:3

FC St. Gallen U19:
Fabienne Oertle, Meret Weh, Lina Caviezel, Ivana Ferramosca, Lydia Andrade, Amy Walliser (61. Min. Natalie Baumer), Bettina Grob, Debora Musa, Chiara Keller, Stephanie Regius (46. Min. Olivia Schmied), Vera Staub (79. Min. Janina Dietsche)

U19 – Sieg gegen Derendingen-Solothurn

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Nach der klaren Niederlage letztes Wochenende wurde diese Woche sehr gut trainiert. Dies sollte man nun auch im Spiel spüren. St. Gallen startete zwar gut, war jedoch zu unpräzise in den Zuspielen. Solothurn hatte zu Beginn des Spiels ein leichtes Chancenplus, ohne dass es jedoch richtig gefährlich wurde.

Mit der Zeit wurde das Passspiel auf dem tiefen Boden in Derendingen besser.
Nach 18 Minuten kam jedoch der Führungstreffer des Heimteams. Nach einem Abstoss wurde dem Ball zu wenig konsequent entgegenlaufen, Solothurn lancierte eine Stürmerin, welche gegen die aufgerückte Verteidigerin leichtes Spiel hatte. Nun war jedoch St. Gallen an der Reihe. Nach einem Freistoss von Bettina Grob verfehlte Vera Staub knapp. Kurze Zeit später verfehlte Chiara Keller nach einem Freistoss von Sophia Hürlimann ebenfalls knapp. Nun war der Ausgleichstreffer längst fällig. In der 32. Minute war es dann endlich so weit. Und wie! Bettina Grob verwandelte einen Eckball gleich direkt. Dies war zugleich der Pausenstand.

Nach dem Tee galt es, so schnell wie möglich den zweiten Treffer zu suchen. Vera Staub konnte beinahe von einem Abwehrfehler profitieren. St. Gallen spielte weiter munter nach vorne. In der 62. Minute fasste sich Chiara ein Herz und schoss den Ball aus 25 Metern unhaltbar in die Maschen! 1:2! Diese Führung war zu diesem Zeitpunkt absolut verdient! St. Gallen drückte weiter, war aber im Abschluss etwas unglücklich. In der Schlussviertelstunde bekam Solothurn noch einige Freistösse zugesprochen, Karin Raymann im Tor sowie die kompakte Abwehr machten diese Chancen jedoch zu Nichte. Nach vier Nachspielminuten pfiff der Schiedsrichter das Spiel endlich ab. Der Sieg war höchstverdient, und nie wirklich gefährdet.Mit drei Punkten in Gepäck nahm St. Gallen die lange, aber kurzweilige Rückfahrt unter die Räder. Nächsten Sonntag wartet mit dem FCZ ein harter Brocken. Anpfiff im Heerenschürli ist um 14 Uhr.

SC Derendingen-Solothurn – FC St. Gallen Frauen 1:2 (1:1) 18. Min. 1:0 SC Derendingen-Solothurn 32. Min. 1:1 Bettina Grob 62. Min. 1:2 Chiara Keller

FC St. Gallen U19: Karin Raymann, Meret Weh, Sophia Hürlimann, Ivana Ferramosca, Lydia Andrade, Vera Staub (76. Min. Vanessa Alfarè), Bettina Grob, Sarah Wittwen (60. Min. Michelle Wohlwend), Nadine Riesen, Arbnora Azizi (46. Min. Stephanie Regius), Chiara Keller

NLA – Sehr unglückliche Niederlage

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Am Samstag war der GC Zürich im heimischen Espenmoos zu Gast und die FCSG Frauen wussten, das endlich mal ein Gegner auf dem Rasen stand, gegen den man auf Augenhöhe agieren konnte.

Und deshalb ging man auch sofort von Beginn an sehr engagiert zu Werke und näherte sich das ein oder andere Mal dem Tor von GC. Die Espenfrauen waren die erste Viertelstunde spieldominant und zeigten klar das sie heute Punkte holen wollten. So hatte Schweer in der 18. Minute die Führung auf dem Fuss, jedoch landete ihr Schuss aus ca. 20 Metern leider nur auf der Latte und nicht im Tor. Der Lattentreffer war dann eigenartigerweise ein Weckruf für GC, auf einmal übernahmen sie das Spiel und kamen das ein oder andere Mal gefährlich vor das Tor von Gsell. In der 19. Minute waren die Grün Weissen im Ballbesitz kurz vor der Mittellinie, als man zu langsam agierte. GC eroberte den Ball und schaltete schnell um. Eine GC Spielerin konnte aus ca. 25 Metern unbedrängt aufs Tor schiessen und der Ball landet rechts oben im Gehäuse. Keine Abwehrchance für Gsell. 0:1 für GC.

Verkehrte Welt. Nun war GC am Drücker und setzte die Espenfrauen enorm über ein clever gespieltes Flügelspiel unter Druck. St.Gallen versuchte dagegen zu halten, hatte aber in der 23. Minute bei einem Angriff von GC über rechts im Zweikampf das Nachsehen und so konnte die Flügelspielerin in den St.Galler Strafraum flanken, wo eine mitgelaufene GC Spielerin am 5 Meterraum völlig freistehend den Ball ins untere rechte Eck mit dem Kopf einnetzen konnte. 0:2 für GC. Danach war es weiter GC die das Spiel machten, die Espenfrauen standen nach dem 0:2 unter Schock und reagierten nur noch, anstelle selbst zu agieren. Doch GC konnte mit seinem vielen Ballbesitz nicht wirklich etwas herausschlagen. Zudem wurden sie auch etwas nachlässig bei der Passqualität und vorallem auch in den Zweikämpfen. Die Espenfrauen merkten das und gingen wieder mutiger und leidenschaftlicher zu Werke und konnten sich so wieder mehr Spielanteile und mehr Ballbesitz erarbeiten. In der 43. Minute bekamen die FCSG Frauen einen Freistoss halbrechts. Schweer trat diesen und schlenzte den Ball schön in Richtung GC Gehäuse und am 5er war Stäbler zur Stelle und köpfte zum 1:2 Anschlusstreffer ein. Genau das richtige Signal zur Halbzeit. Das gab Mut und Kraft für die kommenden 45 Minuten. Hier war noch alles drin.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Grün Weissen eine starke Leistung, waren bissig in den Zweikämpfen, liefen enorm viel, verschoben geschickt die 2 Viererreihen und fighteten! Man konnte den Willen der Espenfrauen bis auf die Tribüne spüren, nur der notwendige und verdiente Ausgleichstreffer wollte einfach nicht fallen. In der 75. Minute erspielte man sich nochmals einen Eckball. Dieser wurde von Fehr schön in den 16er gespielt und Iseli kam dort zum Kopfball, doch leider landete der Ball nicht wie gewünscht im Tor von GC sondern wieder nur an der Latte. So ein Pech. Der Ausgleichstreffer wäre schon längst verdient gewesen.

Die Espenfrauen gaben nicht auf und kämpften weiter. Von GC war spielerisch nichts mehr zu sehen, im Gegenteil, die Zürcherinnen fielen des öfteren durch Meckereien und Nicklichkeiten auf. Hier hätte der ansonsten gute Schiedsrichter das ein oder andere Mal mehr den Karton aus der Hosentasche holen dürfen. Die FCSG Frauen mobilisierten in der Endphase des Spiels nochmals alle Kräfte und auch das heimische Publikum half tatkräftig mit. So kam man in der 90. Minute nochmals gefährlich vor das Tor von GC. Eckball für St. Gallen. Auch Gsell war im 16er und sorgte dort für Verwirrung. Der Eckball wurde von Schweer wunderbar in den 5 Meterraum geschlagen, Stäbler kam zum Kopfball aber eine GC Spielerin konnte im letzten Moment nochmals zur Ecke klären. Der 2. Eckball kam wieder gefährlich vor das GC Tor, doch wieder war das Glück nicht auf Seiten St.Gallens und GC konnte klären. Danach war Schluss. St.Gallen verliert sehr sehr unglücklich das vorletzte Heimspiel der Hinrunde 1:2. Die Mannschaft der Grün Weissen hätte sich mit dieser sehr engagierten und kämpferischen Leistung eigentlich einen Punkt verdient, aber wenn man im Tabellenkeller ganz unten steht, dann hat man nicht das Glück auf seiner Seite.

Nun folgt eine zweiwöchige Länderspielpause, die die FCSG Frauen mit vielen Trainingseinheiten füllen werden. Das nächste Meisterschaftsspiel der Grün Weissen findet am Samstag, den 31.10. auf dem heimischen Espenmoos gegen den FC Staad statt.

U16 – 2:5 Erfolg gegen den Platzrivalen

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Nach der Meisterschaftspause gings am Samstag wieder los für die Mädchen der FCSG Frauen. Gegen den Platzrivalen FC Rotmonten-Winkeln SG im Espenmoos lief das Leder wieder. Die St. Gallerinnen erlebten ein auf und ab, setzten sich aber schlussendlich ungefährdet durch.

Dank Schips zu Null

Die St. Gallerinnen kamen in der 8. Minute zur ersten Chance. Mattle schiesst aus 16 Meter, kommt dabei aber nicht am Torhüter vorbei und auch Baumer war danach einen Schritt zu spät, um den Abprallen noch zu versenken. Nur gerade zwei Minuten später wurde es jedoch auf der Gegenseite brandgefährlich. Schips im St. Galler Tor hielt ihren Kasten jedoch dicht, auch der Nachschuss liess sie nicht durch.

Obwohl sich die Espenmädchen immer wieder schön vors Tor kombinierten, fehlte der glückliche Abschluss. So auch in der 18. Minute. Gübeli hämmerte, nach einem gelungenen Zusammenspiel den Ball an den Pfosten. Wieder nicht drin.

Rotmonten wurde immer mehr in die Defensive gedrängt. Nach vorne gelang ihnen nicht viel. Die St. Gallerinnen waren spielerisch überlegen, doch konnten sie dies bis in die 23. Minute nicht ausnutzen.

Ein super Zusammenspiel der Grünweissen war Ursprung des ersten Tores. Gübeli schob von rechts den Ball in die Mitte und spielte so Walliser frei, die via Pfosten den Ball über die Linie brachte. Das 0:1 entsprach dem Spielverlauf. Die Gäste hätten zu diesem Zeitpunkt viel höher führen müssen. Die Grosschance in der 32. Minute war sinnbildlich für das bisherige Spiel. Die St. Gallerinnen brachten den Ball nicht über die Linie. Walliser, Gübeli, Mattle und auch Baumer scheiterten im Sechzehner an diversen Beinen und am Goali des Gegners.

Mit dem Drang nach vorne liess leider die Abwehrleistung etwas nach. Dies ermöglichte es dem Heimteam nach vorne zu spielen. Ein Pass in die Tiefe hebelte die gesamte Abwehr aus. Der Rotmontener Stürmer lief alleine auf Schips los. Diese blieb aber cool und hält souverän.

Kurz vor Halbzeitende musste der Torwart des Gegners noch vom Platz. Aufgrund des zu früh abgespielten Freistosses erhielt er die Gelbe Karte. So spielten die Roten noch zu 10. Dann war aber auch gleich Halbzeitende.

 FC Rotmonten-Winkeln SG vs. FCSG Frauen (0:1) 2:5

Die St. Gallerinnen fussballerisch stärker

Die zweite Halbzeit begannen die Grünweissen in Überzahl und machten gleich Druck. Baumer spielte sich über rechts durch und ihr Flankenball landete direkt in den Maschen. Nach dem 0:2 kam Walliser nochmals zu einer guten Chance. Alleine vor dem Tor verzog sie jedoch. Besser machte es in der 60. Minute Di Gaetano. Ihr Schuss flog unhaltbar aus 18. Metern ins gegnerische Tor. Mit ihrem ersten Meisterschaftstor erhöhte sie auf 0:3.

Nun liessen die Mädchen etwas nach und der Gastgeber kam zu Abschlüssen. Nur eine Minute nach dem 0:3, spielten sie sich vors Tor. Wiederum stand der Stürmer alleine vor Schips. Doch diesmal traf er das Tor und verkürzte auf 1:3. Das 2:3 in der 65. Minute entstand durch mehrere Nachlässigkeiten in der Defensive der St. Gallerinnen. Zu ungestüm und immer einen Schritt zu spät, machten sie es sich selber schwer.

Die fünf Minuten Unkonzentriertheit wurde von den Gastgebern ausgenutzt, danach fingen sich die Mädchen wieder und kamen zu weiteren Chancen. Mattle spielte Keim durch die Schnittstelle frei, diese liess sich im Strafraum nicht zweimal bitten und schob den Ball ins Eck. Den Schlusspunkt setzte Walliser. Sie setzte sich im Zweikampf durch und trifft ins nahe Eck zum 2:5.

Danach war Schluss und die Grünweissen gewannen auswärts im Espenmoos mit 2:5, auch Dank guter Unterstützung der Fans.

Das nächste Spiel findet am Samstag 24. Oktober um 12.00 Uhr im Espenmoos statt. Im letzten Spiel der Vorrunde erwartet die St. Gallerinnen nochmals ein guter Gegner. Der FC Neukirch-Egnach steht zurzeit auf dem zweiten Platz.


Tore: 23. Walliser 0:1; 44. Baumer 0:2; 60. Di Gaetano 0:3; 61. FC Rotmonten-Winkeln SG 1:3; 65. FC Rotmonten-Winkeln SG 2:3; 68. Keim 2:4; 73. Walliser 2:5.

Aufstellung FCSG Frauen: Schips; Caputo, Di Gaetano, Dietsche, Bejtovic; Baumer, Keim, Walliser, Ozcan; Mattle, Gübeli.

Verwarnungen: 40. Torwart FC Rotmonten-Winkeln SG


Matchballsponsor dieses Spiels

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Die FCSG Frauen danken der Firma Krüger für die Unterstützung unserer Teams.

NLA – Leistungssteigerung aber noch viel Luft nach oben

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Am heutigen Samstag ging es für die Grün Weissen in der Meisterschaft wieder weiter. Man reiste zum FC Basel. Dort wartete eine schwere Aufgabe auf die Espenfrauen. Dennoch wollte man eine ansprechende Leistung zeigen und die Baslerinnen ein wenig ärgern.

Es war von Beginn an klar, dass der FC Basel heute mehr Spiel- und Ballanteile haben würde. Aber die Frauen des FCSG wollten geschickt verteidigen und zunächst aus der Defensive agieren. Doch die Baslerinnen kamen schon in den ersten 3 Minuten gefährlich vor das St.Galler Gehäuse und die Espenfrauen standen stark unter Druck. Basel agierte bei Ballbesitz von St.Gallen sehr hoch und presste enorm. So wurde Fehr bei einer Ballannahme im Mittelfeld von 3 Baslerinnen bedrängt und konnte nur noch einen ungenauen Rückpass auf Sutter spielen. Hier spritze eine der schnellen Stürmerinnen von Basel dazwischen und lief alleine auf das Tor von Gsell zu und schob ihn gekonnt ein. 1:0 für den FC Basel in der 5. Minute. Basel machte nach dem 1:0 weiter Druck und die Grün Weissen waren irgendwie noch gar nicht im Spiel. Man war zu weit weg vom Gegenspieler und wenn man in Ballbesitz war agierte man zu hektisch und verlor zu schnell den Ball. Basel hingegen zeigte hier wie man ein sicheres Passspiel aufzieht und sich so bis in den 16er durchkombiniert. Dies geschah in der 26. Minute. Dort stand dann auf einmal die Basler Stürmerin frei vor Gsell und tunnelte diese mit einem Flachschuss. 2:0 für den FC Basel.

Die Espenfrauen versuchten nach dem 0:2 wieder etwas sicherer zu stehen und vorallem den Ball besser in den eigenen Reihen zu halten. Ein bis zweimal konnte man sich so aus der Umklammerung der Baslerinnen befreien und kam dem Basler Gehäuse näher, allerdings wurde aus den Chancen nichts konkretes. So hatte weiter Basel die Oberhand und kam in der 34. Spielminute durch einen Corner zum 3:0. Der Ball wurde auf den 2. Pfosten geschlagen, dort konnte eine Basler Spielerin unbedrängt zum Kopfball hochsteigen und den Ball Richtung Goal auf den 1. Pfosten köpfen, hier stand eine weitere Basler Spielerin und köpfte den Ball rechts oben ins kurze Eck.Bei diesem Eckball sah das gesamte Team der Grün Weissen nicht gut aus. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeitpause.

 

FC Basel 1893 vs. FCSG Frauen (3:0) 3:0

In der Pause gab man dem Team weitere taktische Anweisungen mit auf den Weg, damit man in der 2.Halbzeit besser stand und vorallem auch ein weiteres Gegentor verhinderte. Die St. Gallerinnen kamen mit neuem Mut aus der Kabine und agierten ab der 45. Minute wesentlich lauffreudiger und standen besser in der Defensive. Basel hatte auch weiterhin klar mehr Spielanteile, aber die Espenfrauen konnten durch cleveres verteidigen den Gegner vom eigenen Tor fernhalten und durch schnelles Umschalten bei Balleroberung ebenfalls gefährlich werden. So lief Schweer einem Basler Rückpass zum Torwart nach und konnte der Basler Torfrau den Ball abnehmen, jedoch fand ihr Pass in die Mitte leider keinen Abnehmer.

Eine kurze Zeit später spielte man einen sehr schönen Angriff bei dem Selimi alleine Richtung Basler Tor lief, doch Selimi legte sich den Ball zu weit vor und die Basler Torfrau konnte im letzten Moment retten. Basel erspielte sich ebenfalls noch die eine oder andere Torchance, liess diese aber ungenutzt, entweder war immer eine St.Galler Spielerin im Weg oder Gsell im Tor rettete.

So blieb es nach 90. Minuten beim 3:0 für den FC Basel.
Sicher hat Basel verdient das Spiel gewonnen, jedoch zeigten die Grün Weissen in der 2. Halbzeit klar eine Leistungssteigerung und auf dieser lässt sich aufbauen.

Das nächste Meisterschaftsspiel der FCSG Frauen findet am kommenden Samstag, den 17.10. auf dem heimischen Espenmoos gegen GC Zürich statt.
Anstoss ist im 17.00 Uhr.

 


Tor: 5.Thomas 1:0, 26. Aigbogun 2:0; 34. Thomas 3:0.

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Sutter,Baumann,Iseli,Rohner, Stäbler, Fehr, Bischof(70.Wirth),Salaorni(85. Alfarè),Selimi,Beerli (54. Schweer)

Aufstellung FC Basel: Thalmann, Sylvestre(46. Ackermann),Stein, Huber, Liebhart, Mühlebach, Hoti, Seljimi(81.Schepis), Aigbogun, Thomas, Herzog(63. Glaser)

Verwarnungen: 38. Stäbler (Unsportliches Verhalten)

 


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Die FCSG Frauen danken der Firma Krüger für die Unterstützung unserer Teams.

St. Gallen, den 10.10.2015, Gesa Jürgens