U19 – Niederlage im letzten Spiel

Nachdem die U19 bereits vor einer Woche in Staad mit 12 Spielerinnen antreten mussten, war es diesen Sonntag noch schlimmer, mit genau 11 Spielerinnen, davon mehrere angeschlagene, startete man in die Partie gegen Derendingen. Daraus galt es einmal mehr, das Beste zu machen. Man ging sogar, etwas entgegen dem   Spielverlauf, durch einen cleveren Weitschuss von Raffaella Alfarè, in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. Kurz später bot sich Sina Wirth die Möglichkeit zum zweiten Tor, ihr Schuss verfehlte das Tor jedoch knapp. Den Espinnen machte einmal mehr die robuste, körperbetonte Spielart von Derendingen zu schaffen.

In der 22. Minute gelang dann Derendingen der erste Treffer. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause. In der Pause wurden die Spielerinnen so gut wie möglich gepflegt, damit sie die zweiten 45 Minuten nochmals durchhalten können. St. Gallen kämpfte, das Spiel war relativ offen, jedoch mit leichten Vorteilen für die Gäste, welche das Heimteam je länger je mehr in die eigene Hälfte drängten. 20 Minuten vor Schluss musste Michelle Wohlwend vom Feld, ihre Verletzung liess weiteres Spielen nicht mehr zu. So kämpften die Espinnen so gut es ging, mit vereinten Kräften, zu zehnt weiter. Alle bissen nocheinmal auf die Zähne. In den letzten fünf Minuten war jedoch die Energie total verpufft, so schaffte es Derendingen noch, zwei Treffer zu erzielen. Eine Niederlage, welche aufgrund der Voraussetzungen nicht unerwartet kam.

Dieses Spiel war zudem das letzte vom Trainerteam Richi Gysi und Petra Schai, welche den FC St. Gallen nach drei Jahren verlassen.

FC St. Gallen – FC Derendingen 1:3 (1:1) 13. Min. 1:0 Raffaella Alfarè 22. Min. 1:1 85. Min. 1:2 88. Min. 1:3

FC St. Gallen U19:
Tatjana Cataldo, Meret Weh, Deborah Musa, Sophia Hürlimann, Janina Dietsche, Michelle Wohlwend, Maurine Gübeli, Chiara Keller, Raffaella Alfarè, Sina Wirth, Vera Staub

U19 – Punktgewinn im Derby

Im zweiten Derby innert Wochenfrist erkämpften sich die jungen Espinnen einen Punkt.
Das Spiel trat man mit genau einer Ersatzspielerin, sowie mehreren angeschlagenen Spielerinnen im Kader an. Zudem verletzte sich Bettina Grob nach nicht einmal einer Spielminute und musste daraufhin ausgewechselt werden.

So wehrte man sich nach Kräften und versuchte, das 0:0 so lange wie möglich zu halten. In der 35. Minute ging dann jedoch das Heimteam mit 1:0 in Führung, dies nach einem Freistoss. In der Pause wurden die Spielerinnen so gut es ging gepflegt, so dass sie die zweiten 45 Minuten nochmals durchbeissen konnten, da ja das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft war. Nach gut 10 Minuten wurde das Spiel aufgrund eines Gewitters für eine Viertelstunde unterbrochen. Auch dieser Unterbruch wurde wieder für die Pflege genutzt.

Nachdem das Spiel durch einen Eckball wiederaufgenommen wurde, und das Tor noch verfehlt wurde, erzielte Chiara Keller in der 70. Minute durch einen herrlichen Weitschuss den Ausgleichstreffer.

Doch nur 5 Minuten später legte Staad erneut vor, für Tatjana Cataldo unhaltbar zappelte der Ball im Netz.
Doch St. Gallen kämpfte weiter und erzielte, wiederum durch einen Weitschuss, wiederum durch Chiara Keller, fünf Minuten vor Schluss den erneuten Ausgleichstreffer für die Gäste.
Obwohl es in den Schlussminuten noch einige Male hektisch wurde, nahmen die Grünweissen diesen Punkt doch mit nach Hause.
Allen Umständen zum Trotz holte man mit diesem Punkt doch das Maximum heraus.
Nächsten Sonntag spielen die jungen Espinnen ihr letztes Spiel dieser Saison – um 12 Uhr im Espenmoos gegen Derendingen.

35. Min. FC Staad 1:0
70. Min. Chiara Keller 1:1
75. Min. FC Staad 2:1
85. Min. Chiara Keller 2:2

FC St. Gallen
Tatjana Cataldo, Meret Weh, Deborah Musa, Ivana Ferramosca, Janina Dietsche, Michelle Wohlwend, Bettina Grob (Nazmiye Özcan), Chiara Keller, Anita Hasler, Sina Wirth, Amy Walliser

U19 – Derbysieg

Im ersten (!) Ernstkampf des Monats Mai trafen die jungen Espinnen am Sonntag zu Hause auf den FC Staad und siegten mit 4:2 (2:1). Derbyspiele sind immer spezielle Partien, so war es auch heute. Nachdem man zu Beginn der Rückrunde bereits einmal auf Staad traf und dabei keinen guten Tag einzog, galt es nun, sich dafür zu revanchieren. Allerdings war Staad die Mannschaft, welche viel besser ins Spiel fand. Nur wenige Male konnten die Grünweissen gut nach vorne kombinieren.

Die Gallusstädterinnen waren eher in der reagierenden Rolle, agieren taten vor allem die Gäste. Und doch war es das Heimteam, welches den ersten Treffer erzielte. Bettina Grob trat aus gut 25 Meter mit einem herrlichen Weitschuss zur Führung für St. Gallen. Dies gab den St. Gallerinnen etwas Mumm, jedoch gelang es ihnen so gut wie nie, ihr Ballbesitzspiel aufzuziehen. Kurz vor der Pause gelang dann Staad, ebenfalls durch einen Weitschuss, der Ausgleichstreffer. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kam St. Gallen nochmals vors gegnerische Tor, wo Raffaella Alfarè einfach mal draufhielt und den erneuten Führungstreffer fürs Heimteam erzielte.

Nach dem Seitenwechsel galt es, hellwach zu sein, vermehrt die einfachen Pässe zu spielen, und das Spiel mehr an sich zu reissen. St. Gallen spielte etwas besser, versuchte den Ball besser zirkulieren zu lassen. So kam man auch zu Möglichkeiten. Sowohl Amy Walliser, als auch Maurine Gübeli, konnten jedoch ihre Chancen vorerst nicht nutzen. Auch auf der Gegenseite gab es Möglichkeiten, so rettete sogar die Latte für die St. Gallerinnen. Nach einem Gerangel vor dem Staader Tor, im Anschluss an einen Eckball, reagierte der St. Galler Captain Meret Weh am schnellsten und konnte den dritten Treffer für das Heimteam erzielen.
Dass auch eine Zweitoreführung gegen Staad keine sichere Hypothek ist, war den Espinnen jedoch bewusst. Und nur 8 Minuten nach dem Treffer des Heimteams kam Staad nach einem unnötigen Foul zu einem Freistoss, welcher sich schliesslich ins St. Galler Tor senkte. Nun war wieder alles offen, es war eine spannende Schlussviertelstunde zu erwarten. St. Galler kam immer mehr unter Druck, und brachte sich vor allem durch Freistösse in der gefährlichen Zone immer wieder unnötig in Bedrängnis. In der Nachspielzeit nochmals ein Entlastungsangriff für das Heimteam – Bettina Grob lancierte mit einem   herrlichen Pass in die Tiefe Amy Walliser, welche nochmals den Turbo zündete, und den matchentscheidenden vierten Treffer für die Grünweissen erzielte. Staad kam nicht mehr heran, und so blieben die drei Punkte an diesem Sonntag im Espenmoos, dies nach einer äusserst bescheidenen Leistung.

Nächsten Sonntag kommt es erneut zum Derby. Anpiff auf dem Bützel in Staad ist um 13 Uhr.

FC St. Gallen – FC Staad 4:2 (2:1)

22. Min. 1:0 Bettina Grob
42. Min. 1:1 FC Staad
45. Min. 2:1 Raffaella Alfarè
67. Min. 3:1 Meret Weh
75. Min. 3:2 FC Staad
91. Min. 4:2 Amy Walliser

FC St. Gallen: Tatjana Cataldo, Meret Weh, Sophia Hürlimann, Ivana Ferramosca, Janina Dietsche, Vera Staub (52. Min. Amy Walliser), Deborah Musa, Chiara Keller, 72. Min. Raffaella Alfarè (72. Min. Michelle Wohlwend), Bettina Grob, Maurine Gübeli (80. Min. Anita Hasler)

U19 – Auswärtssieg gegen SC Derendingen

Bereits zum zweiten Mal trafen die jungen Espinnen in dieser Rückrunde auf den SC Derendingen.
Nachdem es in der ersten Partie noch eine Nullnummer abgesetzt hatte – nahm man heute drei Punkte nach Hause. Die junge Mannschaft wollte an die Leistung des vergangenen Wochenendes anknüpfen, was sich jedoch, auch aufgrund einiger personeller Änderungen als schwierig herausstellte. Trotzdem war es das Gästeteam, welches die ersten Torchancen verzeichnete.  Nach einem weiten Freistoss von Chiara Keller fehlte bei Maurine Gübelis Schuss nicht viel – er landete jedoch neben dem Tor.

Kurz darauf war Michelle Wohlwend etwas überrascht, dass sie plötzlich alleine vor der gegnerischen Torhüterin stand, und verpasste den Führungstreffer ebenso. Dies war es jedoch dann für eine Weile mit Torchancen für die St. Gallerinnen, spielerisch war man weit von der Leistung des letzten Wochenende entfernt. Die Gegnerinnen spielten sehr hart und oft auch unfair, was leider vom Unparteiischen auch noch unterstützt wurde. St. Gallen konnte froh sein, keine verletzte Spielerin zu haben.

Nach dem Seitenwechsel galt es, die Bälle früher zu spielen, damit die für den Körper gefährlichen Situationen gar nicht erst entstanden. Dies setzte die Mannschaft besser um. So spielten die Gäste in der zweiten Halbzeit besser und vor allem weniger hektisch. Möglichkeiten boten sich auf beiden Seiten, welche jedoch vorerst ungenutzt blieben. Knapp 10 Minuten vor Schluss hatten die Espinnen einmal mehr einen Eckball zu verzeichnen – Meret Weh ging mit Entschlossenheit auf diesen Ball und versenkte ihn per Kopf im Netz. 0:1! Nun galt es, diesen Vorsprung über die Runden zu bringen, was den Espinnen durch ihre Cleverness gelang. Auch die vier endlosen Nachspielminuten überstand das Team, und so nahm man die drei Punkte, trotz einer spielerisch durchzogenen Leistung, mit nach Hause.

Nun sind zwei spielfreie Wochenenden, bevor es dann am Sonntag, 22. Mai im Derby gegen Staad wieder Ernst gilt. Anpfiff im Espenmoos ist um 12 Uhr.

SC Derendingen – FC St. Gallen Frauen U19 0:1 (0:0) Tatjana Cataldo, Sina Wirth (51. Min. Amy Walliser), Meret Weh, Ivana Ferramosca, Janina Dietsche, Vera Staub (83. Min. Anita Hasler), Bettina Grob, Chiara Keller, Raffaella Alfarè (69. Min. Vanessa Alfarè), Michelle Wohlwend, Maurine Gübeli

82. Min. 0:1 Meret Weh (Kopfballtor)

Verwarnung:
34. Min. Ivana Ferramosca

Die Oberklassen gewinnen souverän (Frauenfussballmagazin Online: 30. April 2016)

Zeitgleich mit der Finalrunde begann heute auch der Kampf um den Ligaerhalt für Yverdon und St. Gallen, respektive den Aufstieg für Derendingen und Aarau. Zumindest in Bezug auf die Resultate, verliefen die Spiele identisch. Beide Nationalliga A-Teams konnten mit 3:1 gewinnen und damit vorlegen.

Chris Blattmann

Der FC Aarau hatte sich viel vorgenommen. Die erste Partie in der Auf-/Abstiegsrunde konnte auf dem eigenen Platz bestritten werden und als Gegner empfing man ein Team, welches in dieser Saison noch keinen einzigen Sieg feiern konnte. Den FC St. Gallen, trainiert vom ehemaligen Aarau-Trainer Beat Naldi. Die Begegnung begann dann auch wie geplant. Bereits nach 13 Minuten konnten die Aarauerinnen durch Julia Höltschi in Führung gehen. Die Gäste benötigten einige Zeit, um ins Spiel zu finden. So erspielten sich die einheimischen gleich mehrere Chancen, welche aber allesamt nicht genutzt werden konnten. Effizienter war da schon der FC St. Gallen. Fünf Minuten vor der Pause konnte Désirée Stäbler ausgleichen und setzte damit die Basis für den optimalen Start im Unternehmen Ligaerhalt. Nach dem Seitenwechsel wurden die Ostschweizerinnen dominanter und erkannten die Möglichkeiten. Schon nach vier Minuten erhöhte Victoria Bischof auf 1:2. Aarau drängte auf den Ausgleich, scheiterte jedoch an der Effizienz der gegnerischen Abwehr. Sechs Minuten vor Ende der Partie konnte Nadine Riesen mit ihrem Treffer zum 1:3 alles klar machen. Die in dieser Saison bisher schwächste Offensivabteilung zeigte in Aarau eine wesentlich bessere Leistung und konnte am Ende den ersten Dreier der Spielzeit feiern.

Ebenso wie St. Gallen kämpft mit Yverdon Féminin eine bisher feste Grösse der höchsten Spielklasse um den Verbleib in der NLA. Nach einigen Abgängen, welche nicht adäquat kompensiert werden konnten, rutschte das einzige Team der Westschweiz unter den Strich und wollte sämtliche Kräfte mobilisieren, um den Ligaerhalt zu gewährleisten. Die erste Station war Derendingen Solothurn, das Überraschungsteam der letzten Saison, welches zum zweiten Mal in Folge die Qualifikation für die Barrage schaffte. Anders als noch vor einem Jahr, als man ungeschlagen gegen höherklassige Teams antrat, ist sich das Team von Urs Bachmann nun gewohnt, auch einmal zu verlieren. Der dadurch gewonnene Respekt sollte auch die Basis sein, um gegen die Höherklassigen zu punkten. In der ersten Partie ging die Rechnung noch nicht auf. Yverdon konnte bereits in der ersten Halbzeit durch Camille Surdez und Captain Audrey Riat mit 2:0 in Führung gehen. Es hätte durchaus noch schlechter aussehen können, hätte Raemy in der 4. Minute das Tor nicht knapp verfehlt und Martina Rytz im Tor der Solothurnerinnen nicht gleich mit mehreren Paraden ihr Team im Spiel gehalten. So wurde der Kampfgeist der Unterklassigen nach 76 Minuten belohnt, als Corinna Saladin der Anschlusstreffer gelang. Die Hoffnung, zumindest einen Punkt ergattern zu können, schwand aber bereits fünf Minuten später. Mittels Elfmeter erhöhte Riat auf 1:3 aus Sicht der Einheimischen. Damit befinden sich nach der ersten von sechs Partien die beiden Oberklassigen auch über dem Strich. Am kommenden Samstag folgen die ligainternen Duelle. Aarau wird Derendingen Solothurn empfangen, St. Gallen Yverdon Féminin.

Zuletzt fehlte nur ein Quentchen (Tagblatt Online: 29. April 2016)

Morgen starten die NLA Fussballerinnen des FC St. Gallen auswärts gegen den FC Aarau in die Auf- und Abstiegsspiele. Präsidentin Brigitta Mettler  und Trainer Beat Naldi sind überzeugt, das die Spielerinnen den Ligaerhalt schaffen werden.

RAYA BADRAUN

FUSSBALL. In den vergangenen Wochen sprach Präsidentin Brigitta Mettler mit den Spielerinnen des FC St. Gallen. Sie wollte wissen, wie es ihnen geht, wie die Stimmung und Motivation im Team ist. Für die St. Gallerinnen war es keine einfache Zeit. In der regulären Meisterschaft sicherten sie sich lediglich einen Punkt und beendeten die Qualifikation auf dem letzten Rang. «Die Spielerinnen sind frustriert, dass sie nie einen Sieg holen konnten», sagt Mettler. Darunter habe auch das Selbstvertrauen gelitten. Dennoch seien die Fussballerinnen überzeugt, dass sie den Ligaerhalt in den Auf- und Abstiegsspielen schaffen können. Diese Meinung teilen auch Mettler und Trainer Beat Naldi. «Das Team hat seit Saisonbeginn grosse Fortschritte gemacht», sagt Mettler.

Weniger Gegentore erhalten

Das Problem des FC St. Gallen sieht Naldi momentan vor allem in der Offensive. In der Qualifikation erzielte sein Team in 18 Spielen nur zehn Tore. «Viele Spielerinnen fühlen sich im Sturm nicht wohl», sagt der Trainer. Aufgrund des schmalen Kaders ist die Auswahl jedoch beschränkt. Auf der anderen Seite haben die St. Gallerinnen zuletzt weniger Gegentore erhalten als in der Hinrunde. Gegen Staad verloren sie auswärts 0:1. Den Treffer erzielte Sabrina Petriella erst in der 90. Minute mit einem Penalty. «89 Minuten hat St. Gallen top gespielt», sagt Mettler. «Am Ende war es vor allem Pech.» Auch in den anderen Spielen, etwa gegen die Grasshoppers oder gegen Basel, habe am Ende nur ein Quentchen gefehlt. Dort fielen die Gegentore ebenfalls erst in den Schlussminuten. Die Leistungssteigerung hat wohl auch mit der Umstellung des Systems zu tun. Naldi hat alle Positionen neu verteilt – und ist zufrieden mit dem Resultat. Im ersten Auf-/Abstiegsspiel auswärts gegen Aarau müssen die Spielerinnen dies nun noch bestätigen. Anpfiff ist morgen um 18 Uhr auf der Sportanlage Schachen.

Trainerfrage noch offen

Weiter offen ist, ob Naldi Trainer der Frauen des FC St. Gallen bleibt. Die Gespräche finden laut Mettler erst in den kommenden Wochen statt. Sie würde nach mehreren Wechseln gerne auf Kontinuität setzen. Naldi will sich noch nicht konkret zu seinen Zukunftsplänen äussern. Er lobt jedoch das «phantastische Umfeld» in St. Gallen. «Ich arbeite sehr gerne hier.»

 

Beat Naldi Trainer FC St. Gallen Frauen (Bild: Beat Belser)

U19 – Verdienter Sieg gegen Team Aargau

U19 – Verdienter Sieg gegen Team Aargau

Im dritten und letzten Aufeinandertreffen des Team Aargau und St. Gallen wollte das Heimteam die drei Punkte unbedingt auf dem Espenmoos behalten. So startete man auch in die Partie.

Man war sehr konzentriert gegen das stärker aufgestellte Gästeteam. Die Grünweissen waren gewillt, sofort das Zepter in die Hand zu nehmen. Man liess den Ball geschickt und sauber in den eigenen Reihen zirkulieren. So gewann man das nötige Selbstvertrauen. Wenn sich die Möglichkeit bot, lancierte man die schnellen Aussenspielerinnen, und so kam St. Gallen auch zur ersten Torchance. Nadine Riesen setzte sich an der Seite sehenswert durch, spielte den Ball in die Mitte, wo Bettina Grob goldrichtig stand, aber das runde Leder leider nicht optimal traf. So spielte man munter weiter, nahm die Zweikämpfe an, und spielte sehr ruhig und abgeklärt mit dem Fokus auf viel Ballbesitz. In der 37. Minute setzte Deborah Musa an der Strafraumgrenze energisch nach und stand plötzlich fast alleine vor dem Tor, wurde jedoch doch noch entscheidend von der Verteidigerin gestört. Kurz vor der Pause wieder eine sehenswerte Kombination der Espinnen – Vera Staub lief zentral in Richtung Tor, blickte jedoch auf und sah die mitlaufende Raffaella Alfarè, welche die Chance nutzte und eiskalt zur verdienten 1:0 Führung einschob. Ein Tor, das zu einem sehr guten Zeitpunkt kam. Mit diesem Vorsprung ging es dann in die Pause.
Die Pause war sehr willkommen, insbesondere um sich wieder aufzuwärmen. Petrus war den Fussballerinnen überhaupt nicht wohlgesinnt, es schüttete nämlich wie aus Kübeln.

Es galt, genau so konzentriert aus der Garderobe zu kommen, wie zu Beginn des Spiels, und schnell den zweiten Treffer zu suchen. St. Gallen spielte sehr gut nach vorne, Nadine Riesen setzte sich einmal mehr an der Seitenlinie durch, spielte den Ball ins Zentrum, wo der erste Schuss noch pariert wurde, Bettina Grob den Abpraller jedoch unhaltbar in die Maschen drosch. 2:0! Das Team von Richi Gysi und Petra Schai powerte weiter, keine zwei Minuten erneut ein Freistoss seitlich des Strafraums. Nadine Riesen spielte kurz auf Meret Weh, deren Schuss das Tor nur knapp verfehlte. Und weiter ging es. Hinten stand man gewohnt solide und sehr abgeklärt. Chiara Keller erhielt im Zentrum einen Pass, behielt die Übersicht, behielt die Übersicht und sah rechts die stark aufspielende Nadine Riesen, welche sie lancierte. Nadine Riesen liess alle stehen und erzielte mit einem sehenswerten Weitschuss den dritten Treffer für das Heimteam.

Dies war der endgültige Genickbruch für die Gäste. Kurz danach geriet jedoch ein Abspiel von Tatjana Cataldo zu kurz, und so kam das Team Aargau unverhofft zu einer Torchance, welche jedoch ungenutzt blieb. St. Gallen liess etwas nach, Aarau machte wieder etwas mehr, und so war die Partie noch nicht entschieden. Die eingewechselte Maurine Gübeli kam in der 72. Minute völlig frei zum Abschluss, war jedoch derart überrascht darüber, so dass ihr Abschluss in den Händen der Gästetorhüterin landete. Schade, das wäre die definitive Entscheidung gewesen.

Durch ein unnötiges Foul kamen die Gäste erneut zu einem Freistoss, der immer länger wurde, und sich hinter Tatjana Cataldo im Tor senkte. St. Gallen merkte, dass sie nochmals einen Gang zulegen müssen, was sie auch taten. Kurz vor Schluss setzte Amy Walliser im Strafraum energisch nach, legte auf Chiara Keller zurück, ihr Schuss landete jedoch leider nicht im Netz.

Das Heimteam spielte ein sehr gutes Spiel, mit sehr viel Ballbesitz, schön herausgespielten Torchancen und viel Kampfgeist. Den Sieg haben sie sich mehr als verdient!
Nächsten Samstag geht er weiter, dabei treffen die Espinnen auswärts auf das Team Derendingen-Solothurn.
Anpfiff ist um 17 Uhr.

FC St. Gallen – Team Aargau 3:1 (1:0)
43. Min. 1:0 Raffaella Alfarè
47. Min. 2:0 Bettina Grob
56. Min. 3:0 Nadine Riesen
76. Min. 3:1 Team Aargau

Verwarnungen:
53. Min. Meret Weh (Foul)
88. Min. Amy Walliser (Foul)

FC St. Gallen:
Tatjana Cataldo, Meret Weh (66. Min. Ivana Ferramosca), Sophia Hürlimann, Larina Baumann, Janina Dietsche, Nadine Riesen, Deborah Musa (55. Min. Amy Walliser), Chiara Keller, Raffaella Alfarè (64. Min. Maurine Gübeli), Bettina Grob, Vera Staub (75. Min. Michelle Wohlwend)

U19 – Punktgewinn in Aarau

Nachdem man vor einer Woche erst gegen Aarau spielte, trat man am Sonntag erneut gegen den gleichen Gegner an. Allerdings auswärts, auf einem sehr tiefen, schwierig zu bespielenden Rasen. Zudem waren die Espinnen stark ersatzgeschwächt – man trat leider ohne eine einzige nominelle Innenverteidigerin an. Das Spiel begann, wie es auch der Rasen war – äusserst holprig. Viele Pässe wurden zu schwierigem Unterfangen, da der Ball ständig wegsprang und schwierig zu kontrollieren war. Erneut spielte das Team Aargau sehr aggressiv, wenn nicht unfair, und leider war auch ein Schiedsrichter diesem Spiel zugeteilt, der dies wenig bis gar nicht ahndetete. St. Gallen brauchte ungefähr 20 Minuten, bis sie in ihr gewohntes Spiel fanden. Allerdings spielte sich sehr viel im Mittelfeld ab. Einige Male, insbesondere als man die schnellen Aussenspielerinnen lancierte, kam man auch vors Tor. Klare Chancen blieben jedoch Mangelware, und so ging man mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wollte man nochmals eine Spur zulegen. Dies setzte man auch um. Unverhofft kam man zu guten Möglichkeiten, war jedoch im Abschluss zu wenig überzeugt.
Immer mehr wurde über den Kampf gemacht. Einige Spielerinnen zogen sich auch leichtere Blessuren zu, mussten jedoch das Spiel zu Ende spielen, da das Auswechselkontingent mit zwei Wechseln bereits ausgeschöpft war. Das Spiel war nicht schön – St. Gallen war jedoch spielerisch klar besser. Leider wurden sie jedoch in ihren Angriffsbemühungen immer wieder unfair zurückgebremst, was mit der Zeit sehr frustrierend wurde. Schlussendlich endete der Kampf im aargauischen Schachen torlos, was okay war, und das Wichtigste an dieser Partie war, dass sich keine Spielerin ernsthaft verletzte.

Nächsten Samstag treffen diese beiden Teams erneut aufeinander. Anpfiff im heimischen Espenmoos ist um 18 Uhr.

FC St. Gallen Frauen U19:
Tatjana Cataldo, Sina Wirth (62. Min. Nazmiye Özcan), Deborah Musa, Meret Weh, Janina Dietsche, Vanessa Alfarè (50. Min. Vera Staub), Chiara Keller, Bettina Grob, Raffaella Alfarè, Amy Walliser, Maurine Gübeli

 

U19 – Hochverdienter Sieg gegen das Team Aargau

Im ersten von drei aufeinanderfolgenden Partien gegen das Team Aargau empfingen die Espinnen die Gäste am Samstagabend im Gründenmoos. Das Ziel war klar, man wollte an die spielerisch gute Leistung vom letzten Sonntag anknüpfen und sich nochmals steigern, vor allem im Abschluss. Das Heimteam startete konzentriert und hoch motiviert, man riss das Zepter sofort an sich. Man liess den Ball geduldig in den eigenen Reihen zirkulieren, ging agressiv in die Zweikämpfe und spielte oft über die schnellen Flügelspielerinnen. Durch das geschickte Pressing zwang man die Gäste immer wieder zu Fehlern, und man eroberte sich den Ball oftmals tief in der gegnerischen Platzhälfte.
Vor allem über aussen kam man zu Chancen, jedoch fehlte beim letzten Pass noch zu oft die Genauigkeit. Somit blieb es nach einer sehr guten Leistung beim 0:0 Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel wollte man den Drive der ersten Halbzeit mitnehmen, den Führungstreffer konsequent suchen und weiterhin geduldig spielen. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung wurde von den Gästen ein weiter Ball über die Verteidigung gespielt, die angespielte Stürmerin versenkte den Ball, allerdings aus einer Offsideposition heraus, zur 0:1 Führung für die Gäste.

Hinsichtlich des Spielverlaufs war dieser Treffer alles andere als verdient. St. Gallen schien dieser Treffer nicht zu beeindrucken. Das Heimteam dominierte weiterhin, man spürte jedoch nun noch viel mehr den Willen, das Spiel drehen zu wollen.
Nachdem diverse Spielerinnen zu Chancen kamen, war es in der 74. Minute ein Standard, der zum Ausgleich führte. Bettina Grob lief an, Lina Caviezel stand goldrichtig und erzielte denn längst fälligen Ausgleichstreffer für das Heimteam.
Die vorher eingewechselte Michelle Wohlwend erzielte eine Minute später mit einem sehenswerten Weitschuss den 2:1 Führungstreffer und doppelte somit nach. Nun galt es, diesen knappen Vorsprung geschickt zu verwalten. Ohne Risiko wollte man das Spiel so nach Hause schaukeln. Hinten stand man sehr stark, und liess nichts anbrennen. Vorne machte man weiterhin Druck, und als eine St. Gallerin zwei Minuten vor Schluss nur noch regelwidrig gestoppt werden konnte, zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Bettina Grob legte sich das Leder zurecht und drosch den Ball zur 3:1 Führung in die Maschen. St. Gallen powerte weiter, und in der fünften (!) Minute der Nachspielzeit, zeigte der Unparteiische, nach einem Handspiel erneut auf den Punkt. Vera Staub lief an, und setzte mit ihrem präzis getretenen Elfmeter dem Spiel noch das I-Tüpfchen auf.  Das 4:1 war in dieser Höhe aufgrund der Spielanteile sowie der Chancen mehr als verdient.

Mit diesem guten Gefühl geht es nun nächsten Sonntag nach Aarau, in der Hoffnung, an diese ausgezeichnete Leistung anknüpfen zu können!
Anpfiff auf der Sportanlage Schachen ist um 12 Uhr – wie immer freuen sich die Espinnen auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung.

FC St. Gallen – Team Aargau 4:1 (0:0)
48. Min. 0:1 Team Aargau
74. Min. 1:1 Lina Caviezel
75. Min. 2:1 Michelle Wohlwend
88. Min. 3:1 Bettina Grob (Foulpenalty)
95. Min. 4:1 Vera Staub (Handspenalty)

FC St. Gallen Frauen U19:
Tatjana Cataldo, Debora Musa, Sophia Hürlimann, Lina Caviezel, Janina Dietsche, Vera Staub, Anita Hasler (53. Min. Maurine Gübeli), Bettina Grob, Rafaella Alfarè (73. Min. Michelle Wohlwend), Chiara Keller, Vanessa Alfarè (53. Min. Amy Walliser)

U19 – Unentschieden gegen Derendingen-Solothurn

Nach einem gelungenen Trainingslager ging an diesem Wochenende die nächste Meisterschaftsrunde über die Bühne. Gegen das Team Derendingen-Solothurn galt es an diesem sonnigen Sonntag, erstmals wieder auf dem Naturrasen, ernst. Ziel war es, das Spieldiktat in die Hand zu nehmen, geduldig den Ball zirkulieren zu lassen und entschlossen in den Abschluss zu gehen. Es war eine Begegnung auf Augenhöhe. Man schenkte sich gegenseitig nichts, ging energisch in die Zweikämpfe, was gegen diesen Gegner erfahrungsgemäss besonders wichtig war. Die beiden Mannschaften wechselten sich mit den Chancen ab. Einmal war das Heimteam am Drücker, dann wieder der Gegner. Insgesamt konnten die Grünweissen eher ein Chancenplus verzeichnen, ohne jedoch wirklich zwingende Torchancen zu haben. Die beste Chance hatte kurz vor der Pause Chiara Keller, welche nach einem Flatterball von Vanessa Alfarè den Abpraller jedoch nicht optimal erwischte. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wollte man einen Gang zulegen, vor allem auch die diversen unnötigen Fehler vermindern, was auch gelang. Sina Wirth wurde sehenswert von Bettina Grob lanciert, ihr Schuss verfehlte jedoch das Gehäuse knapp. St. Gallen kam immer besser in Fahrt, war vermehrt in Ballbesitz und liess hinten nur selten etwas anbrennen. Zeitweise waren schöne Ballstafetten und Angriffe über aussen zu sehen, leider fehlte beim letzten Pass oftmals die Präzision, so dass es zwar zu viel Ballbesitz in der gegnerischen Platzhälfte, jedoch zu wenig klaren Möglichkeiten kam. Gegen Ende des Spiels häuften sich jedoch die Chancen für die Grünweissen, man scheiterte jedoch immer wieder an der Präzision im Anschluss. Kurz vor dem Abpfiff konnte Deborah Musa im Strafraum nur noch regelwidrig gestoppt werden, der Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. So blieb es bei der, über das ganze Spiel gesehen, gerechten Punkteteilung.

Bereits nächsten Samstag geht es für die U19 weiter – im Nachtragsspiel empfangen die Espinnen um 19 Uhr im Gründenmoos den FC Aarau.

FC St. Gallen – Team Derendingen-Solothurn 0:0

FC St. Gallen: Tatjana Cataldo, Meret Weh, Sophia Hürlimann, Lina Caviezel, Ivana Ferramosca, Maurine Gübeli (46. Min. Amy Walliser), Deborah Musa, Bettina Grob, Vanessa Alfarè (79. Min. Janina Dietsche), Chiara Keller, Sina Wirth (72. Min. Michelle Wohlwend)