FCZ Frauen U17 – FCSG U16 Selection

Eingesetzte Spielerinnen FCSG U16 Selection:

Peng, Binder, Murati, Colombo, Di Gaetano, Mattle, Wyss, Bejtovikj, Iseni, Vujnic, Ravaioli
Sprenger, Martin, Luck, Wagenbach

Das Kader der St.Gallerinnen bestand aus neun FCSG-Frauen-Spielerinnen und sechs Gastspielerinnen.
Man durfte gespannt sein, wie sich die Grünweissen gegen die mit mehreren U16-Nationalspielerinnen angetretenen FCZ-Frauen schlagen würden.

Die Zürcherinnen legten zu Beginn des Spieles gleich los wie die Feuerwehr und setzten die Ostschweizerinnen mit aggressivem Spiel und hohem Pressing unter Druck. Unglücklicherweise führte dann gleich die erste Chance zum frühen Führungstor für das Heimteam. Nach einigen Minuten gewöhnten sich die St.Gallerinnen an das Tempo und pressten ebenfalls ihren Gegner frühzeitig, was sich aufgrund der geringen Platzgrösse geradezu aufdrängte. Das Spiel war danach geprägt durch eine hohe Intensität, aber nur wenigen zusammenhängenden Aktionen. Nach gut 15 Minuten erfolgte nicht unverdient der Ausgleich durch Alicia nach einem flachen Zuspiel Ardita`s von der linken Seite. In der Folge blieben Chancen auf beiden Seiten bis zur Pause Mangelware.

Auch die zweite Hälfte blieb ausgeglichen. Die FCZ-Frauen hatten ein wenig mehr Spielanteile, doch die besseren Chancen erspielten sich die Gäste. Nicht unbedingt zwingend erzielten aber die Gastgeberinnen die erneute Führung. Jene wurde aber nur kurze Zeit später durch Jenny`s Tor nach einem Flügellauf Ardita`s und einer gezielten Hereingabe von Alicia erneut neutralisiert. In der Folge blieb das Spiel ausgeglichen, die St.Gallerinnen, nun den Sieg wollend, riskierten aber kurz vor Schluss etwas zu viel, und wurden nach einem Ballverlust mit einem schnellen Gegenangriff durch die FCZ Frauen kalt erwischt. Die 3:2-Führung der Zürcherinnen konnte aber trotz grossen Bemühungen in den Schlussminuten nicht mehr wettgemacht werden.

Die Niederlage im zweiten und letzten Bewerbungsspiel war nicht zwingend, die Ostschweizerinnen hätten sicherlich auch einen Punkt verdient. Dementsprechend zeigten sich die jungen Spielerinnen nach dem Schlusspfiff etwas enttäuscht.

Die Leistungen aller Spielerinnen in beiden U17-Bewerbungsspielen war jedoch Bemerkenswert. Einsatz, Wille und auch spielerische Klasse war jederzeit zu erkennen.

Die Spielerinnen verdienen ein grosses Lob; ein spezieller Dank geht an die Gastspielerinnen, die sich sehr gut integrierten.

St. Gallen, 26.11.2016

Bericht: Thomas Wyss

 

NLB – Niederlage im letzten Spiel des Jahres

Am heutigen Sonntag, durften die St.Gallerinnen noch zu einem Nachholspiel beim FC Zürich U21 antreten.

In der Startaufstellung des Nachwuchsteams aus Zürich fanden sich auch 5 Spielerinnnen des NLA Teams und somit war klar, dass die Espenfrauen heute nochmals stark gefordert werden würden.

Zu Beginn des Spiels war es Zürich die besser in die Partie fanden. Sie probierten schnell, das Mittelfeld zu überbrücken um ihre offensiven Aussenverteidigerinnen gefährlich in die Tiefe zu schicken. Bis zur 13. Minute konnten die Grün Weissen gut dagegen halten. Dann lanciert Zürich über die linke Seite einen Angriff, bei dem der Ball schnell in den St.Galler Strafraum gespielt wird. Dort steht die Zürcher Angreiferin genau richtig, dreht sich und schiesst den Ball ins lange Eck. Gsell ist noch dran, kann das Tor aber nicht verhindern. 1:0 für Zürich.

Danach werden die Espenfrauen etwas frecher und betreiben besonders in der Offensive einen enormen läuferischen Aufwand. Sie erspielen sich auch die ein oder andere Chance, nutzen diese aber nicht. Zürich bleibt weiter immer mit dem schnellen Spiel über ihre Aussen sehr gefährlich, doch die St.Galler Abwehr um Iseli und Göppel steht.

In der 42. Minute erobern die Grün Weissen im rechten Mittelfeld den Ball. Riesen bedient Beerli mit einen guten Pass und diese sieht das der Torwart von Zürich zu weit vor dem Tor steht. Mit einem Heber gelingt Beerli der Ausgleich. 1:1.

In der 45. Minute hat Streule nach einem herrlichen Sololauf sogar noch die Chance auf 2:1 für die St.Gallerinnen zu erhöhen, jedoch wird ihr strammer Schuss von der gegnerischen Torfrau abgewehrt. Auch der Nachschuss von Beerli endet in den Händen der Zürcher Torfrau. So geht es mit einem Remis in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wollen die Grün Weissen Zürich mit noch höherem Tempo in ihren Aktionen unter Druck setzen. Doch die Espenfrauen werden eiskalt erwischt. In der 48. Minute kann sich Zürich auf der linken Seite durchsetzen. Die Hereingabe landet am St.Galler 16er vor den Füssen der Zürcher Stürmerin. Diese zieht ab, Gsell, die ein bisschen zu weit vor dem Tor steht, kann den Schuss nicht abwehren und dieser senkt sich hinter ihr ins St.Galler Tornetz. 2:1 für Zürich.

Bitter, wieder ein Geschenk für den Gegner.

Danach versuchten die St.Gallerinnen weiter nach vorne zu spielen, machten sich aber das Leben, durch unnötige Fehlpässe und zu ungenaue Zuspiele, selber schwer.

In der 73. Minute verlieren die Grün Weissen an der Mittellinie einen Zweikampf und Zürich schickt ihre Aussenmittelfeldspielerin mit dem Ball Richtung St.Galler Tor. Iseli versucht noch die Gegnerin zu stören, doch diese lässt sich die Chance nicht entgehen und setzt den Ball an Gsell rechts unten ins lange Eck. 3:1 für Zürich.

Die Espenfrauen versuchen auch jetzt noch weiter gut nach vorne zu spielen und Zürich ist heute, trotz der Unterstützung aus dem NLA Team, nicht wirklich sattelfest in der Defensive. So kommen die St. Gallerinnen noch zu einer sehr guten Chance. Fehr bedient Beerli an der 16er Linie von Zürich. Der Schuss von Beerli knallt mir voller Wucht an die Querlatte. Friedli wäre chancenlos gewesen. Schade.

Danach mussten die Grün Weissen ihrem hohen Laufpensum Tribut zollen und man merkte das die Kräfte nachliessen. So gelang Zürich in der 88. Minute noch das 4:1.

Wieder kamen sie über linke Seite, nach der scharfen Hereingabe stand eine Zürcherin am Fünfer goldrichtig und musste nur noch den Fuss hinhalten.

Das 4:1 war dann auch das Endergebnis.

Nun verabschieden sich die Espenfrauen nach der langen Hinrunde in die Winterpause.

Sehr gerne nutzen die  FCSG Frauen die Gelegenheit um sich herzlich bei Ihren Familien und Fans für die tolle Unterstützung in der Hinrunde zu bedanken und wünschen allen eine schöne und besinnliche Adventszeit sowie ein frohes Fest.

Tore: 13. Andrade 1:0; 42. Beerli 1:1; 48. Toper 2:1; 73. Dubs 3:1, 88. Bernet 4:1

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann,Iseli,Göppel, Riesen (74. Sutter), Egger, Bischof, Fehr, Salaorni (88. Keller), Streule, Beerli.

Aufstellung FC Zürich U21:Friedli, Bernet, Videira (57. Dubs), Hürlimann(46. Enz), Räuber, Stierli, Kümin, Hofmann, Ramseier, Toper, Andrade (63. Kaufmann)

Verwarnungen: 60. Ramseier (grobes Foulspiel), 91. Iseli (Meckern)

St. Gallen, 20.11.2016

 

Bericht: Gesa Jürgens

NLB – 1 Punkt gegen ein starkes Chenois

Aufgrund der schlechten Witterung wurde das Spiel im Gründemoos auf Kunstrasen ausgetragen.

Die Grün Weissen wollten von Beginn an die Westschweizerinnen mit viel Laufbereitschaft und aggressiven Zweikampfverhalten angehen und so das Spiel von Chenois, immer den langen Ball aus dem Mittelfeld auf die Spitzen suchend, sofort zu unterbinden. Dies gelang den Gallusstädterinnen am Anfang recht gut und so konnte man mehrmals den Ball im Mittelfeld erobern, allerdings haperte es dann an der Entschlossenheit den Angriff schnell und präzise auszulösen und zu vollenden. Chenois kam nach und nach besser in die Partie und machte vorallem über ihre linke Angriffsseite ordentlich Druck. Zudem hatten die St.Gallerinnen mit der sehr körperbetonten Spielweise von Chenois Mühe und taten sich sehr schwer mit einem geordneten Spielaufbau.

Die St.Gallerinnen hatten genau 2 gute Torchancen in der ersten Halbzeit, die jedoch nicht in Tore endeten.

So ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit war es das gleiche Bild, St.Gallen agierte gut organisiert, lief viel und ging gut in die Zweikämpfe, aber nach der Balleroberung wurde der Ball entweder durch einen Fehlpass oder durch zu langes Ballhalten wieder an Chenois verloren. Damit kam nie ein richtiger Spielfluss auf und Torchancen auf Seiten St.Gallens ergaben sich so leider auch nicht. Chenois machte das was sie konnten. Sie blieben immer wieder brandgefährlich durch ihre sehr agile und technisch starke Spielerin auf der linken Seite, sowie der lauffreudigen und zweikampfstarken Stürmerin, die mit langen Bällen bedient wurde. Und brachten die St.Galler Abwehr das ein oder andere mal richtig in Bedrängnis. Aber auch Chenois konnten ihre Chancen nicht nutzen.

So blieb es auch nach 90. Minuten beim 0:0. Ein gerechtes Unentschieden, mit leichten Vorteilen für Chenois.

Das nächste und zugleich letzte Meisterschaftsspiel in diesem Jahr findet am Sonntag, den 20. November gegen FC Zürich U21 statt. Anstoss im Heerenschürli in Zürich ist um 12.00 Uhr.

Tore: Fehlanzeige

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann,Sutter,Göppel, Riesen, Egger, Bischof, Fehr, Salaorni (83.Koretic), Streule, Beerli.

Aufstellung Chenois: Rieger, Silvero, Sciboz(64.Pineda), Carmeni, Mateus (48. Broquet), Zinai, Laaroussi, Gnaore(73.Aguilar), Egartner, Keller, Sarrasin

Verwarnungen: 37. Keller (grobes Foulspiel)

St. Gallen,14.11.2016

Bericht: Gesa Jürgens

NLB – Weitere 3 Punkte nach guter Leistung

Am heutigen Samstag hatten die Espenfrauen den FC Kloten zu Gast.

Kloten ist als Aufsteiger aus der 1. Liga neu in der NLB und da galt es direkt von Beginn an zu zeigen wer hier im Espenmoos zu Hause ist. Kaum war die erste Minute gespielt, schon hatten die Grün Weissen ihre erste grosse Torchance. Beerli wurde super in der Spitze angespielt, liess die herausstürmende Torfrau stehen und setzte dann zum Schuss an, doch der Ball ging nur an den Pfosten.Der Winkel war auch recht spitz gewesen. Aber jetzt war die Marschroute klar und die St.Gallerinnen setzten Kloten konsequent unter Druck.Sie zeigten zum grössten Teil schöne und sehr gute Angriffskombinationen, leider führten diese aber nicht zur ersehnten und längstverdienten Führung. Nein, eine Standartsituation musste es sein. Fehr trat von der linken Seite in der 9. Minute einen Eckball. Die gegnerische Torfrau unterlief den hohen Ball und Koretic, welche diesmal als Stürmerin auflief, nutze dies aus und netzte mit dem Kopf ein. 1:0.Danach machten die Grün Weissen weiter Druck auf Kloten. Sie agierten sehr entschlossen, zeigten die richtige Körpersprache und legten die notwendige Aggressivität an den Tag. So erspielten sie sich wieder einen Eckball. Diesmal von der rechten Seite. Streule trat diesen und brachte eine tolle Flanke auf Höhe des Fünfers. Dort lief Iseli mit Wucht in den Ball und köpfte ihn unhaltbar ins Netz. 23. Minute, 2:0.Von Kloten war bis dato noch nichts gefährliches zu sehen. Durch den 2 Tore Vorsprung nahmen die Espenfrauen ein wenig das Tempo aus dem Spiel, verloren aber nicht die Kontrolle. Kloten kam dadurch besser in die Partie, blieb aber dennoch sehr harmlos. Am Ergebnis änderte sich bis zur Pause nichts mehr. Nach der Pause wollten die Espenfrauen wieder einen Gang höher schalten um so die Partie klar zu ihren Gunsten zu entscheiden. Allerdings leisteten die Klotener nun mehr Widerstand, zum Teil gingen sie überhart in die Zweikämpfe und das machte den Gallusstädterinnen doch zu schaffen. Der ansonsten gute Schiedsrichter, hätte hier das eine oder andere Mal auf gerne den gelben Karton zeigen dürfen, tat das aber leider nicht. Dadurch wurde die Partie etwas ruppiger und der Spielfluss litt darunter.

So resultierte das 3:0 für die Grün Weissen aus einem Fernschuss von Egger. Diese konnte im Mittelfeld den Ball im Zweikampf behaupten und zog aus dem Stand einfach mal ab. Ihr Schuss passte genau oben links in den Torwinkel. 3:0. Nun hätte man meinen können das die Partie gelaufen sei, aber Kloten ergab sich nicht sondern blieb bei seiner Spielweise.

Die Espenfrauen nahmen wieder ein wenig das Tempo raus, wohl weil sie sich etwas zu sicher fühlten. Und so kam Kloten nochmals auf.

Dummerweise durch ein Geschenk des FC St.Gallen. In der 67. Minute passierte Gsell ein Missgeschick. Klotens rechte Aussenläuferin spielte einen weiten hohen Ball in den St.Galler 16er. Gsell kam aus ihrem Tor raus und wollte den Ball fangen. Der Ball sprang vor ihr auf, sprang enorm hoch ab und über Gsell drüber. Gsell war noch mit den Fingerspitzen dran und wollte den Gegentreffer verhindern, aber es half nichts, der Ball landete im St.Galler Tor. Nur noch 3:1. Nun hatte Kloten Blut geleckt und forderte die Abwehr um Iseli und Göppel mehrmals. Nun pushte St.Gallens Trainer Jud sein Team und die Mannschaft zeigte in der 74. Minute eine Reaktion. Ein weiter Ball aus der St.Galler Abwehr herausgespielt, ging durch die Schnittstelle in der 4er Kette bei Kloten und Streule war zur Stelle. Diese Chance liess sie sich nicht entgehen. Mit einem satten Rechtsschuss tunnelte sie die gegnerische Torfrau und erzielte das 4:1! Nun war die Partie entschieden. Kloten liess die Köpfe hängen und St.Gallen verwaltete den Vorsprung sehr gut. Spielte aber dennoch weiter Fussball und versuchte den Score zu erhöhen. Die Espenfrauen spielten noch weitere Torchancen heraus, aber das 5. Tor wollte nicht fallen. Es dauerte bis zur 90.+2. Minute bis es nochmals im Tor von Kloten klingelte…Streule hatte Egger mit einem eleganten Heber im 16er bedient. Egger fackelte nicht lange und schloss zum umjubelten 5:1 ab. Dann war die Partie beendet.Das war heute eine gute, bis sehr gute Leistung des gesamten Teams. Laut Trainer Jud wurden die guten Trainingsleistungen der vergangenen Woche sehr gut im Spiel umgesetzt. Durch diese weiteren 3 Punkte halten die Grün Weissen den Anschluss an die Spitzenplätze.

Nun folgt durch das kommende Cupwochenende wieder eine kleine Pause für die Espenfrauen. Zeit die Wehwehchen zu kurieren und dann nochmals für die letzten beiden Partien des Jahres fit und agil zu sein.

Das nächste und zugleich letzte Heimspiel in diesem Jahr findet am Sonntag, den 13. November um 15.00 Uhr statt. Aufgrund von schlechter Witterung kann es sein, dass das Spiel kurzfristig ins Gründenmoos verlegt wird. Nähere Infos erfolgen auf unserer Homepage und auf unserer Facebookseite.

Tore: 9. Koretic 1:0; 23. Iseli 2:0; 57. Egger 3:0; 67. Bertschy 3:1; 74. Streule 4:1; 90.+2. Egger 5:1

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann,Iseli, Göppel, Riesen, Egger, Bischof, Fehr, Streule, Koretic (55. Keller) Beerli (85. Sutter),

Aufstellung Kloten: Bärtsch, Aubert, Bucher, Bodenmann, Schellenberg, Bertschy, Demirayak, Suter, Schläpfer, Baker, Beer

Verwarnungen: keine

St. Gallen, 29.10.2016

 

Bericht: Gesa Jürgens

U16 – FC Amriswil und FC Wittenbach

St. Gallerinnen legen gegen Ende Vorrunde richtig zu!

In den letzten beiden Partien belohnten sich die Espenmädchen mit zwei Siegen gleich selbst für den grossen Einsatz im letzten halben Jahr.

FC Amriswil – FCSG Mädchen

Im Spiel gegen den FC Amriswil machte der FCSG von Beginn weg Druck auf den Gegner. Dieser hatte wenig entgegenzusetzen. Sowohl spielerisch, wie auch läuferisch war man den Buben überlegen. In der 9. Minute, nachdem zuvor einige Chancen ungenutzt blieben, gelang Duarte der erste Treffer für die Gäste. Danach dauerte es bis in die 30. Minute, bis endlich der zweite Treffer viel. Mattle lancierte Vujnic in die Tiefe, diese behielt die Übersicht und spielte zurück durch den Strafraum auf die mitgelaufene Mattle, diese traf aus kurzer Distanz zum 0:2. Das 0:3 wiederum durch Duarte viel nur zwei Minuten später. Ihr Schuss war unhaltbar für den Amriswiler Keeper. Noch vor der Pause hätte Mattle die Chance gehabt das Score auf 0:4 zu erhöhen. Ihr Penalty wurde aber vom gut spielenden Torhüter abgewehrt.

Im gleichen Stil ging’s auch in der zweiten Halbzeit weiter. Chancen erspielten sich nur die Grünweissen. Martin erhöhte nach nur vier gespielten Minuten auf 0:4. Danach hatte Avdyli und wiederum Martin die Möglichkeit nach einem Eckball auf 0:5 zu erhöhen. Sie blieben aber glücklos. Lange mussten die Zuschauer auf ein weiteres Tor der Mädchen nicht warten. Bejtovic lanciert mit einem Heber über die gesamte Abwehr Keim. Mit ihrer Routine überlupfte sie den Keeper frech zum verdienten 0:5. Danach kam der Lauf von Vujnic. Aus 30 Metern nahm sie Anlauf, überspielte mit einem Solo die gesamte Hintermannschaft und liess auch dem Torwart keine Abwehrchance. Mit dem 0:6 hatten die St. Gallerinnen aber noch nicht genug. Den Schlusspunkt setzte Keim mit dem 0:7. Neben den vielen Toren liessen die Espenmädchen noch viele Chancen ungenutzt. An der Effizienz müsste noch gearbeitet werden.

FC Amriswil – FCSG 1879

Tore: 9. Duarte 0:1; 30. Mattle 0:2; 32. Duarte 0:3; 44. Martin 0:4; 55. Keim 0:5; 62. Vujnic 0:6; 76. Keim 0:7.

Aufstellung FCSG Mädchen 1879 U16: Wagenbach; Caputo, Mutschler, Luck, Di Gaetano; Bejtovic, Martin (Keim), Messmer (Ehinger), Duarte; Mattle (Avdyli), Vujnic.

 

FCSG Mädchen – FC Wittenbach

Im letzten Spiel der Meisterschaft traf man zu Hause gegen den FC Wittenbach. Das Selbstvertrauen aus dem letzten Spiel nahm man mit in diese Partie. Dieses Spiel war deutlich ausgeglichener als das letzte. Der FC Wittenbach versuchte mit zu spielen. Mit einem jungen Kader blieb der FCSG dennoch spielbestimmend. Beide Seiten liessen jedoch wenig Chancen zu und so stand es in der Pause noch 0:0.

Bei super Fussballwetter wollten die Espenmädchen nun mehr. In der 56. Minute ging’s zu schnell für die Jungs. Ein Einwurf von Binder auf Di Gaetano läutet das 1:0 ein. Nach dem Pass von Di Gaetano auf Aldobasic, liess diese mit einem Antritt ihr Gegenspieler links liegen und schoss zur verdienten Führung ein. Danach wurde das St. Galler Spiel etwas hektisch und der FC Wittenbach hämmerte den Ball an den weiten Pfosten. Die St. Gallerinnen brauchte etwas Zeit, um wieder die Oberhand zu gewinnen. In der 75. Minute erlöste Bejtovic die Espenfans. Ihr Volleyschuss landete unhaltbar in den Maschen. Den Schlusspunkt machte Avdyli mit einem Schuss ins weite Eck. Somit bezwangen die St. Gallerinnen den FC Wittenbach mit 3:0.

Mit diesen zwei Siegen spielten sich die Grünweissen auf den guten 6. Rang vor. Eine ausgezeichnete Leistung des noch jungen St. Galler Teams, das immer wieder auf ihre Fans zählen durfte.

Das U16-Team bedankt sich bei den treuen Fans für die tolle Unterstützung!

Obwohl die Meisterschaft am Samstag zu Ende ging, sind die Mädchen in zwei Wochen wieder gefordert. Es stehen noch Testspiele und ein Blitzturnier gegen Mädchenteams an.

 

FCSG 1879 – FC Wittenbach

Tore: 56. Aldobiasic 1:0; 75. Bejtovic 2:0; 79. Avdyli 3:0.

Aufstellung FCSG Mädchen 1879 U16: Wagenbach; Caputo, Mutschler, Luck, Binder; Bejtovic, Martin, Di Gaetano, Baumgartner (Zwyssig); Mattle, Avdyli (Aldobasic)

St. Gallen, 29.10.2016

Bericht: Karin Raymann

 

NLB – weite Reise hat sich gelohnt

Am heutigen Samstag durften die Grün Weissen die weite Reise nach Aire Le Lignon antreten. Ein grosses Problem mussten sie bereits während der Anreise behandeln. Gsell, St.Gallens Torfrau, hatte sich wohl einen Magen-Darm Infekt eingefangen und es war fraglich ob sie überhaupt spielen konnte.

Gsell konnte und biss auf die Zähne. Die Espenfrauen traten von Beginn an entschlossen, motiviert und sehr lauf- und spielfreudig auf. Man konnte meinen, das sie keine 4,5 stündige Carfahrt in den Beinen stecken hatten. So gingen die Grün Weissen forsch zu Werke und konnten bereits in der 4. Minute den ersten Treffer bejubeln. Streule eroberte im Mittelfeld den Ball und schickte Salaorni über die linke Seite steil. Salaorni lief mit dem Ball dem Gegner davon und zog am 16er ab. Der Schuss ging unhaltbar im oberen linken Winkel ins Tor. 0:1 für die Grün Weissen. St. Gallen trat sehr spielstark auf, die Gegnerinnen hingegen fielen nur durch ihre sehr körperbetonte Spielweise auf. Bereits in der 12. Minute konnten die Gallusstädterinnen nachlegen. Egger spielt diesmal Salaorni auf der rechten Seite den Ball in den Lauf und Salaorni zieht mit Tempo in den 16er, umspielt 2 Gegnerinnen und passt dann scharf an den 5er. Dort fälscht eine Gegnerin den Ball ins Tor ab. 0:2 für die Grün Weissen. Das lässt sich gut angehen.

Aire le Lignon agiert nun mit noch mehr Körpereinsatz, man merkt aber das die Espenfrauen durch die schnellen Tore den Westschweizerinnen den Schneid etwas abgekauft haben. In der 14. Minute legen die gut aufgelegten St.Galler Frauen noch eins drauf. Gsell macht einen weiten Abschlag über die rechte Seite, Beerli vorne im Sturm kann den Ball behaupten. Sie sieht das der gegnerische Torwart zu weit vor dem Tor steht und macht einen tollen Heber über die Torfrau in das Tor. 0:3 nach 14. Minuten. Nun wird es eine interessante Partie aus Sicht der Epenfrauen. Aire le Lignon reagiert, wechselt eine 3. Stürmerin ein und stellt hinten auf eine 3er Abwehrkette um. Dadurch werden die Westschweizerinnen aktiver und vorallem auch gefährlicher. Die St.Galler Abwehr um Iseli und Göppel ist nun richtig gefordert, doch sie hält stand. Auch dank einer Glanzparade von Gsell. Bis zur Halbzeit ändert sich nichts mehr.

Nach dem Pausentee sind die Rollen vertauscht. St.Gallen wird von Anfang an in die Defensive gedrängt und die Westschweizerinnen machen ordentlich Druck mit langen Bällen über die Aussen. Jetzt wird es doch sehr brenzlig im St.Galler Strafraum. Die Grün Weissen agieren hier wieder zu zaghaft in den Zweikämpfen und vorallem bringen sie den Ball nicht schnell genug aus der Gefahrenzone.

Und das rächte sich in der 51. Minute. Aire le Lignon kommt zu einem Eckball. Dieser wird weit in den St.Galler 16er geschlagen. Die Espenfrauen können nicht schnell genug klären und so kann die gegnerische Stürmerin den Ball aus 5 Metern ins St.Galler Tor schiessen. Anschlusstreffer, nur noch 1:3.

Nun mussten die Espenfrauen zittern, denn die Westschweizerinnen kamen nun mit noch mehr Druck auf das St.Galler Gehäuse und wollten unbedingt den 2. Treffer erzielen. Die St.Gallerinnen liessen sich zu weit nach hinten drängen und vorallem brachten sie kein eigenes Spiel mehr zu Stande. Nach Balleroberung wurden zwar die beiden Spitzen gesucht, aber die Pässe kamen meist nicht an und auch die Zweikämpfe verlor man zu leicht und man liess den Gegner gewähren, teilweise ohne Gegenwehr. So konnte Aire le Lignon immer wieder den nächsten Angriff starten und kam dem Tor von Gsell gefährlich nahe.

Aber die Grün Weissen fingen sich ab der 80. Minute wieder etwas und versuchten mit schnellen Kontern die Westschweizerinnen zu überrumpeln. Dadurch kam man  auch zu sehr guten Chancen, um den „Sack“ endlich zu zu machen. Beerli, Bischof und Gruber hatten alle die Möglichkeit den 4. Treffer für St.Gallen zu erzielen, doch sie konnten den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Sehr zum Leidwesen der St.Galler Trainer.

So hiess es nochmals alle Kräfte bündeln und den 2 Tore Vorsprung die letzten 5 Minuten zu verteidigen. Und das taten die Grün Weissen mit vereinten Kräften.

Nach 90 Minuten war Schluss und die Espenfrauen haben wieder weitere 3 Punkte auf ihrem Konto.

Nun haben die St.Galler Frauen ein Wochenende spielfrei, bevor es am 29. Oktober mit dem Heimspiel gegen den FC Kloten mit der Meisterschaft wieder weitergeht. Anstoss ist hier dann um 18.00 Uhr.

Tore: 4. Salaorni 0:1; 12. Dulex (Eigentor) 0:2; 14. Beerli 0:3; 51. Sartoretti 1:3

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann, Iseli, Göppel, Riesen, Egger, Bischof, Fehr (48. Gruber), Salaorni, Streule, Beerli (89. Keller)

Aufstellung Aire le Lignon: Cretard, Dulex, Brillantes, Emery (24.Maanane), Steger, Carneiro, Silva (68. Mega), Carneiro (58. Von Potobsky), Rosset, Sartoretti, Jakupi

Verwarnungen: 49. Streule (Reklamieren)

St. Gallen,15.10.2016

Bericht: Gesa Jürgens

NLB – Ein Sieg für die Moral

Am heutigen Samstag hatten die Espenfrauen das Frauenteam aus Thun zu Gast.

Von Beginn an zeigten die Grün Weissen grosses Engagement, Laufbereitschaft und Wille. Sie drückten dem Spiel sofort ihren Stempel auf und dominierten Thun. So erspielte man sich direkt am Anfang schon die ein oder andere Torchance, doch es dauerte bis zur 16. Minute bis der Ball das erste Mal im Gehäuse von Thun lag. Bischof hatte sich im Mittelfeld den Ball geschnappt, nach einem kurzen Solo Beerli über links in die Tiefe geschickt. Diese passte zielgenau auf Streule am Thuner 16er und diese legte den Ball für Bischof ab. Bischof drosch den Ball mit Kraft in das Tor. 1:0 für die Espenfrauen. Doch postwendend fiel in der 17. Minute aus dem Nichts heraus der Ausgleich für Thun. Man hatte kurz im Mittelfeld nicht genau aufgepasst respektive agierte zu zaghaft im Zweikampf und so kam eine Thunerin frei zum Schuss. Diese hatte gesehen das Gsell etwas zu weit aus dem Tor stand und traf zum 1:1 mit einem Heber in das St.Galler Tor. Davon mussten sich die Gallustädterinnen kurz erholen und so kam Thun etwas besser in das Spiel. Sie versuchten immer wieder mit langen Bällen ihre Stürmerinnen anzuspielen. Wurden aber dem St.Galler Tor nicht mehr gefährlich. Die Grün Weissen fingen sich nach ein paar Minuten wieder und erspielten sich wieder mehr Chancen. Eine davon konnte Beerli verwandeln, allerdings hatte der Schiedsrichter hier eine Abseitsposition gesehen.

So blieb es beim 1:1 bis zur Pause.

Nach der Pause wollten die St.Gallerinnen das Tempo noch verschärfen und Thun weiter unter Druck setzen. Das klappte auch sehr gut, allerdings pfiff der schwache Schiedsrichter fast jeden Zweikampf ab und vorallem erstaunlicher weise fast immer gegen die Grün Weissen. Das liess natürlich die Emotionen hoch kommen. Als dann auch noch in der 59. Spielminute Thun zur 1:2 Führung traf, war die Moral der Grün Weissen gefragt. Der Treffer kam wieder aus dem Nichts heraus. Thun gewinnt an der Mittellinie den Zweikampf, spielt einen weiten Ball ins Zentrum. Göppel klärt nach links aussen, doch dort ist eine Thunerin frei und zieht mit dem Ball und viel Tempo alleine richtig St.Galler Tor. Der Schuss geht rechts unten ins Eck, keine Chance für Gsell. Nun zeigten die Espenfrauen was in ihnen steckt. Man konnte es bis auf die Trainerbank spüren, jede einzelne kämpfte, lief, ging in die Zeikämpfe und vorallem spielten die Grün Weissen sehr gute Kombinationen und kamen dadurch zu hochkarätigen Ausgleichsmöglichkeiten.

So hatte Beerli 2x den Ausgleich auf dem Fuss, konnte aber die Chance leider nicht verwerten. Aber die Grün Weissen machten einfach weiter und liessen sich nicht beirren. In der 77. Minute bekamen die Espenfrauen einen Freistoss ca. 20 Meter vor dem Thuner Tor zugesprochen. Streule fackelte nicht lange und hämmerte diesen gekonnt unter die Latte. Ausgleich. 2:2.

Aber die Gallustädterinnen hatten noch nicht genug, sie wollten nun die 3 Punkte holen und schalteten nochmals einen Gang höher und steigerten so den Druck auf Thun enorm.

In der 90+1. Minute wurden sie dann endlich belohnt. Streule schlug einen Eckball in den Thuner 16er, Thun konnte nicht richtig klären, der Ball kullerte am Fünfer genau vor die Füsse von Bischof und diese liess sich nicht 2x Bitten und zog ab. Genau unter die Latte ins Thuner Tor. 3:2 für den FC St.Gallen und der Jubel war gross. Danach war Schluss.

Das war ein wichtiger Sieg für die Moral und man konnte sehen was in dieser Mannschaft alles drin steckt. Leidenschaft, Wille, Teamgeist und der Glaube an sich selbst.

Diese Eigenschaften gilt es nun mitzunehmen in das nächste Spiel. Das bestreiten die Grün Weissen am kommenden Samstag, den 15. Oktober in Aire-le-Lignon. Anstoss ist dort um 20.30 Uhr.

Tore: 16. Bischof 1:0; 17. Hug 1:1; 59. Bodenmann 1:2; 77. Streule 2:2; 90+1. Bischof 3:2

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann,Iseli, Göppel, Riesen, Egger, Bischof, Fehr, Salaorni (78.Gruber), Streule, Beerli,

Aufstellung Thun: Teuscher, Getzmann, Hug, Gerber, Häsler, Castignetti, Thomann, Fritschi (62. Motta); Gnägi, Dubach (54. Bodenmann), Schenk

Verwarnungen: keine.

St. Gallen, 08.10.2016

Bericht: Gesa Jürgens

NLB – Rabenschwarzer Tag erwischt

Am heutigen Samstag machten sich die Grün Weissen auf nach Aarau. Dort erwartete man ein technisch gutes, aggressives Team auf dem kleinen dunklen Kunstrasenplatz.

In den ersten 5 Minuten war die Partie recht ausgeglichen und die Espenfrauen kamen gut in die Partie. Ab der 8. Minute begann der Rabenschwarze Tag. Hier verlieren die Grün Weissen einen Zweikampf im Aussenmittelfeld, Aarau schlägt darauf einen weiten Ball ins rechte vordere Angriffsfeld. Dort gewinnt die Aarauer Stürmerin ebenfalls den Kampf um den Ball, spielt einen Querpass in den 16er und dort kann die andere Aarauer Stürmerin den Ball unbedrängt verwerten. 1:0 für den Gastgeber. Hier sah die gesamte Defensivarbeit der St.Galler Frauen ganz schlecht aus. Und das sollte nicht das letzte Mal so sein. Bereits in der 20. Minute kann Aarau nachlegen. St.Gallen macht nach vorne Druck, Aarau befreit sich mit einem weiten Ball. Dieser landet im linken Mittelfeld. Von dort wird die flinke Aussenläuferin mit einem Pass genau in die Schnittstelle lanciert. Riesen ist im Laufduell auf gleicher Höhe. Gsell kommt aus ihrem Tor, gibt das Kommando das sie den Ball hat, doch die Aarauer Spielerin spitzelt ihr den Ball vor den Händen weg, zu einer weiteren Mitspielerin und diese braucht nur noch den Ball ins leere Tor zu schieben. 2:0 für Aarau nach 20 Minuten. Das haben sich die Grün Weissen aber anders vorgestellt.

Man wollte eng an dem Gegnern dran sein, sie schnell unter Druck setzen mit gesunder Aggressivität. Aber die Gallusstädterinnen kommen überhaupt nicht in Tritt. Sind immer einen Schritt zu spät, verlieren zu schnell wieder den Ball und vorallem haben sie bei fast jedem Zweikampf das Nachsehen. In der 30. Minute fällt das 3:0 für Aarau. Die Aussenläuferin auf der linken Seite wird wieder angespielt. Sie will in den St.Galler 16er Flanken, doch sie trifft den Ball nicht richtig und die verunglückte Flanke landet direkt im langen Eck im Tor von Gsell. Bitter, einfach bitter. Jetzt sind die Grün Weissen bedient und es geht gar nichts mehr. In der 38. Minute lassen die Espenfrauen sogar mit sich Katz und Maus spielen. Der Gegner lässt den Ball zirkulieren und die St.Galler Frauen laufen hinter her. Bis eine Aarauerin freigespielt wird, diese zieht aus ca. 25 Metern unbedrängt ab und trifft in den linken oberen Winkel. 4:0 für Aarau. Die Grün Weissen haben im Moment nichts entgegen zu setzen. Sie sind einfach geschockt und agieren nur noch gehemmt.

Dann ist endlich Pause.

Trainer Jud appellierte in der Pause an die Spielerinnen, das es jetzt nochmals 45 Minuten gibt und man immer noch kämpfen kann. Und das war auch die Vorgabe für die 2. Halbzeit. Die ersten 45 Minuten abhaken, das Kämpferherz auspacken und es nochmals probieren, es besser zu machen.

Doch kaum ist die 2. Halbzeit angepfiffen, schlägt Aarau schon wieder zu. In der 48. Minute wird die Stürmerin von Aarau mit einem weiten Ball im St.Galler 16er angespielt, kommt frei vor Gsell zum Abschluss und knallt den Ball unter die Latte. 5:0 für Aarau. Nun ist die Motivation aus der Halbzeitpause wieder verpufft. Doch die Grün Weissen rappeln sich nochmals auf und kommen wieder besser ins Spiel. Sie erspielen sich eine gute Chance um das Ehrentor zu erzielen. Aber der Schuss von Gruber landet leider nur am Pfosten. Danach nimmt Aarau das Tempo etwas raus, bleibt aber immer bei Ballgewinn brandgefährlich. Die Grün Weissen versuchen hinten das Tor so gut es geht weiter zu verteidigen und probieren weiterhin vorne den Ehrentreffer zu schiessen. In der 80. Minute erhöht Aarau noch auf 6:0. Aarau kann sich im Mittelfeld durchsetzen, spielt ihre Stürmerin den Ball in den Lauf und diese läuft alleine auf Gsell zu. Diese schiesst an Gsell vorbei, der Ball springt vom Pfosten zurück ins Feld, die Stürmerin reagiert am schnellsten und drückt den Ball über die Linie, sodass Gsell und Co das Nachsehen haben.

Danach passiert nicht mehr viel. Für die Grün Weissen ist dieser Tag ein Rabenschwarzer Tag gewesen. Heute hat gar nichts gestimmt und auch nichts geklappt. Fast alle Spielerinnen blieben unter ihrem Leistungsniveau und auch die Kampf und Laufbereitschaft blieb heute eher mau. Ist zu hoffen, das sich die Espenfrauen von der doch sehr heftigen und schmerzhaften Niederlage schnellstmöglich wieder erholen und sich an der Ehre gepackt fühlen. Denn eigentlich können sie es viel besser…..

Die nächste Gelegenheit das zu zeigen, bietet sich am Samstag, den 08. Oktober. Dann ist das Frauenteam aus Thun zu Gast im Espenmoos.

Anstoss ist um 18.15 Uhr.

Tore: 8. Gloor 1:0; 20. Henzi 2:0; 30. Henzi 3:0; 38. Jenzer 4:0; 48. Höltschi 5:0; 80. Höltschi 6:0

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann,Egger, Göppel, Riesen, Sutter(58.Gruber), Bischof, Fehr (74. Keller), Salaorni (40.Koretic), Streule, Beerli,

Aufstellung FC Aarau: Schneider, Stierli, Lahmici, Tiller (70. Büchi), Notter, Bühler, Villiger (81. Teuté), Jenzer, Henzi, Höltschi, Gloor (85. Amoros)

Verwarnungen: keine.

St. Gallen, 01.10.2016

Bericht: Gesa Jürgens

NLB – 1. Niederlage in der Meisterschaft

Am gestrigen Mittwoch durften die Grün Weissen zu Hause gegen den FC Schlieren antreten.

Auf dem tiefen Naturrasen im Gründenmoos taten sich beide Teams zu Anfangs etwas schwer. Nach ein paar Minuten abtasten, kam Schlieren besser ins Spiel und setzte des Öfteren die schnellen Stürmerinnen ein. St.Gallens Abwehr war zu dem Zeitpunkt nicht sattelfest und liess die ein oder andere Torchance durch Abstimmungsprobleme entstehen. Doch Zählbares kam für Schlieren noch nicht dabei heraus. Die Grün Weissen hingegen fanden nach rund 15 Minuten in das Spiel

und konnten nun die Partie etwas offener gestalten. So kamen die Gallustädterinnen zu einer guten Gelegenheit, als Salaorni auf dem rechten Flügel in den Lauf geschickt wurde. Ihre scharfe Hereingabe verpasste Beerli um Zentimeter. Das war aber vorerst die einzig nennenswerte Chance für die Espenfrauen.Danach war es mehr der Gast, der den Ball behauptete und das Tempo des Spiels bestimmte. Die St.Galler Frauen waren in den Zweikämpfen einen Schritt zu spät und verloren wiederum im Mittelfeld zu schnell die Bälle. Schlieren schaltete gut und schnell um und blieb so immer gefährlich. In der 38.Minute gelang es aber den Grün Weissen im Mittelfeld den Ball zu erobern und dann spielten sie blitzschnell in die Gasse und Beerli war es die diesen Ball erlief und alleine auf die Torfrau zulief. Den Ball versenkte sie souverän im linken Eck. 1:0 für die Grün Weissen. Den Spielverlauf etwas auf den Kopf gestellt, aber das war ja egal. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.

Nach der Pause wollten die Grün Weissen dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Was leider nicht gelang. Denn Schlieren hielt sofort dagegen und war einfach in den Zweikämpfen präsenter und vorallem auch stärker. In der 48. Minute wurde die Stürmerin von Schlieren durchs Mittelfeld zentral angespielt, die Espenfrauen waren einen Moment unachtsam und schon entwischte die Stürmerin der St.Galler Abwehr. Im 1:1 hatte Gsell keine Chance. Somit glich Schlieren aus. Nun wurde das Spiel etwas ruppiger, auch weil zu weiten Teilen der sehr schwache Schiedsrichter viele Fouls durchgehen liess und zum Teil sehr fragwürdige Entscheidung traf, welche zumeist zu Lasten der St.Gallerinnen gefällt wurden.Dennoch versuchten die Grün Weissen weiter das 2. Tor zu erzielen. In der 58. Minute bot sich eine tolle Gelegenheit. Beerli setzte sich auf der linken Seite durch und bediente Salaorni mustergültig am 5-Meterraum. Diese hielt den Fuss in den scharf geschossenen Pass, doch Schlierens Torfrau war zur Stelle und konnte den Schuss parieren.

In derselben Minute profitierte Beerli von einem gegnerischen Fehlpass, sah das die Torfrau zu weit vor dem Tor stand und hämmerte den Ball ins obere rechte Eck. 2:1 für die Grün Weissen.

Doch die Freude währte nicht lange. In der 62. Minute wird Mijovic im St.Galler Strafraum angespielt lässt 3! Grün Weisse Spielerinnen aussteigen und schlenzt den Ball ins lange obere linke Eck. 2:2. Danach schwächte sich St.Gallen selber. Iseli bekam in der 68. Minute aufgrund eines Foulspiels die gelbe Karte. 2 Minuten später machte der Schiedsrichter wieder eine fragwürdige Entscheidung gegen die Grün Weissen. Mehrere St.Gallerinnen protestierten lautstark, aber es war Iseli, die die 2. Gelbe Karte wegen Meckern sah. Somit mussten die Espenfrauen rund 20 Minuten zu 10. weiterspielen. In der 75. Minute müssen die unterzähligen St.Gallerinnen den 3. Gegentreffer hinnehmen. Die linke Aussenläuferin von Schlieren gewinnt das Laufduell gegen Egger und kann alleine auf Gsell zu laufen. Der Schuss geht in die linke kurze Torwartecke, knallt an den Innenpfosten und dann ins Tor. 2:3 für Schlieren.In der Schlussphase der Partie probieren die Grün Weissen nochmals alles und werfen alles nach vorne, spielen hinten nur noch mit einer 3er Kette. Aber leider führt auch das zu keinem Erfolg. Somit müssen sie die erste Niederlage in der Meisterschaft einstecken. Bitter zudem ist, dass Iseli nun wohl für eine Partie gesperrt ist.

Lange Zeit zum Nachdenken über diese Niederlage haben die Frauen des FC St.Gallen nicht.

Das nächste Spiel der Gallusstädterinnen findet bereits am Samstag, den 01. Oktober 2016 in Aarau statt. Anstoss ist dort um 18.30 Uhr.

Tore: 38.Beerli 1:0; 48. Miotti 1:1; 58. Beerli 2:1; 63. Mijovic 2:2; 77. Rohr 2:3

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann, Iseli, Göppel, Riesen, Egger, Fehr (78. Gruber), Salaorni, Bischof, Streule, Beerli

Aufstellung FC Schlieren: Eigenmann, Dreyer, Seiler, Schürmann, Jordi (77. Durmic), Conte (76.Blank), Winter, Radulovic, Straub (55. Rohr), Mijovic, Miotti

Verwarnungen: 68. Iseli (grobes Foulspiel), 70. Iseli (Meckern), 90+2. Miotti (grobes Foulspiel)

St. Gallen, 29.09.2016

Bericht: Gesa Jürgens

U19 – ein sehr hektisches Spiel

Ein sehr hektisches Spiel geprägt von vielen Zweikämpfen und einfachen Ballverlusten.

Nach einem sehr engagiertem Start, hat das FCSG Team den Faden verloren. Der Gegner wurde immer besser und konnte sich einige gute Chancen herausarbeiten. Nach der Halbzeitpause probierten die Mädels ihre Spielweise wieder umzusetzen und nahmen die Zweikämpfe wieder besser an. So blieb das Spiel bis am Ende spannend. Am Schluss in der 80. Minute, nach den Ausfall einer Spielerin (Grobes Foul) mussten sich die Grün-Weissen mit einer Spielerinnen weniger auf den Platz behaupten. Kurz vor Ende kassierten sie, nach ein einzeln Aktion über die Linke Abwehrseite, das entscheidende Gegentor

Tore: 88´ 0:1.

FCSG U19: Cataldo, Rodrigues, Weh, Musa, Messmer, Grob, Gübeli, Walliser (ab 65´Lobo), Vujnic (ab 75´Keim), Baumer, Wirth.

St. Gallen, 29.09.2016

Bericht: Leo Simonelli