Wir gehören an die Spitze (St. Galler Nachrichten: 21. Dezember 2016)

Peter Jud trainiert die Frauen des FC St.Gallen seit diesem Sommer. Bereits zwischen 2009 und 2011 coachte er das Frauenteam der St.Galler. Mit ihm als Trainer schafften sie damals den Aufstieg in die NLA – dieser soll dieses Jahr wieder gelingen, wie er im Interview berichtet.

BENJAMIN SCHMID

Peter Jud, das von Ihnen trainierte Frauenteam des FC St.Gallen schloss die Vorrunde auf dem fünften Tabellenrang ab. Wie zufrieden sind Sie mit der ersten Spielhälfte der Saison?

Für die Spielerinnen war es keine einfache Zeit seit dem Abstieg aus der höchsten Spielklasse. Dementsprechend wichtig war das erfolgreich gestaltete Startspiel gegen Chenois. Dieses Erfolgserlebnis half der Mannschaft, die negativen Resultate der Vorsaison zu verarbeiten und zu verdauen. Vom taktischen, technischen und athletischen Standpunkt betrachtet gehören wir zur Spitzengruppe. Einzig die individuelle Klasse und Abgeklärtheit fehlt uns teilweise, sowie drei Punkte mehr, die wir für die Vorrunde budgetiert haben. Im Grossen und Ganzen bin ich aber mit der gezeigten Leistung zufrieden.

Welche Ziele wurden zu Beginn der Saison definiert?

Unser Ziel ist klar! Wir wollen zu den besten Frauenteams der Schweiz gezählt und die erste Adresse im leistungsorientierten Frauenfussball der Ostschweiz werden. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, braucht es harte Arbeit, viel Fleiss und eine ordentliche Portion Durchhaltewille. Meiner Meinung nach ist das Ziel, am Saisonende auf den ersten beiden Plätzen zu stehen und um den Aufstieg mitspielen zu können, nicht zu hoch gegriffen, sondern realistisch. Wir sind ein junges und erfolgshungriges Team, welches sich Spiel für Spiel an die Spitze herantastet.

Sie waren bereits zwischen 2009 und 2011 Trainer der Frauen vom FC St.Gallen. Wie haben Sie die Rückkehr erlebt?

Es war ein offener und freundlicher Empfang von der Mannschaft und vom Umfeld. Alle wissen, was zu tun ist und was verlangt wird – ob Spielerinnen, Trainerteam oder Vereinsführung. Ich spreche Mängel offen und direkt an, schliesslich möchte ich lösungs- und zielorientiert arbeiten und das Team nach vorne bringen. Mir geht es niemals um Einzelpersonen, sondern nur um die Sache. Ich zehre heute von positiven Erfahrungen, die ich über Jahre im leistungsorientierten Spitzensport gesammelt habe und versuche Kontinuität in den Verein zu bringen. Vor einigen Jahren durchlebte ich mit Ruggell eine ähnliche Situation und am Ende stiegen wir in die NLA auf.

Also sehen Sie ihre Chancen in der nächsten Saison in der höchsten Spielklasse zu spielen als intakt an?

Wir schauen nicht zurück, sondern nach vorne. «Was wäre wenn» interessiert uns nicht, unser Fokus liegt auf der täglichen Arbeit.

Wir gehören an die Spitze, dafür trainieren wir hart und professionell. Die hochgesteckten Ziele sind aber nur im Trainerteam mit den Fussballerinnen gemeinsam zu erreichen. Gesa Jürgens als Co-Trainerin, Katrin Seidler als Athletiktrainerin, Michael Knöpfel als Trainer Torhüterinnen, Sascha Niedzlelski als Physo und Monica Bedö als Masseurin leisten wertvolle Arbeit auf und neben dem Platz. Einen besonderen Impuls bringt das neu konzeptionierte Athletiktraining.

Welchen Einfluss hat die Eingliederung der Frauen in die FCSG AG auf das Team?

Darüber kann ich nicht viel sagen, ausser dass es mir nicht zusteht, darüber zu urteilen und zu werten. In unserem Trainingsalltag hat sich bisher nicht sonderlich viel getan oder verändert. Darüber könnte die Führungsetage mehr berichten und aussagen. Wir nutzen alle uns zur Verfügung gestellten Möglichkeiten aus. Beispielsweise haben wir einen kleinen Fitnessraum eingerichtet, um unsere Physis weiter zu verbessern. Der Raum wurde uns vom Verein zur Verfügung gestellt, die Geräte stammen alle aus privater Hand.

Chefin in der Küche und auf dem Fussballplatz (Tagblatt Online: 15. November 2016)

Im letzten Heimspiel des Jahres trennen sich die Frauen des FC St. Gallen und Chênois torlos. Mittelfeldspielerin Sandra Egger behält dabei den Überblick.

BENI BRUGGMANN

FUSSBALL.

Sandra Egger, 32jährig, ist Captain der St. Galler Frauen. Sie spielt im Mittelfeld. Sie bewegt sich leicht und locker, geht mit dem Ball geschickt um und sorgt immer wieder mit guten Zuspielen für Angriffsschwung. «Ich bin gerne auf dieser Position, habe aber auch schon in der Innenverteidigung gespielt. In der Mitte des Spielfelds habe ich den Überblick. Das gefällt mir.» Im Spiel gegen Chênois gelingt den St. Gallerinnen in der Offensive wenig, die Gäste haben gar die besseren Torchancen und stehen dem Siegtreffer näher. «Mit dem Resultat müssen wir zufrieden sein», sagt Sandra Egger.

Aufgewachsen ist sie in Eggersriet. Dort hat die Bauerntochter früher Fussball gespielt, zusammen mit ihren drei Brüdern, daheim auf der eigenen Wiese oder auf dem Schulhausplatz, dem Spielfeld des FC Eggersriet, wo ihre Fussballkarriere begann. Schon bald wechselt sie zum FC St. Gallen. «Das ist mein Verein.»

Egger übernimmt Verantwortung

Nach der Schule macht sie eine Lehre als Bäckerin und Konditorin, dann folgen Ausbildungen zur Köchin und Ernährungsberaterin. Während acht Monaten kocht sie in Singapur. Asiatische Gerichte liegen ihr heute noch am Herzen. Seit acht Jahren kocht sie nun schon in der Berit-Klinik, die kürzlich von Teufen nach Speicher umgezogen ist. Sie ist die Chefin, hat also auch in der Küche, wo zehn Personen arbeiten, den Überblick. «Ich übernehme Verantwortung und arbeite mit Jungen zusammen.»

Was sie im Beruf tagsüber erlebt, das führt sie am Abend und am Wochenende weiter: Sie übernimmt als Captain Verantwortung und führt ihre jungen Kolleginnen beim FC St. Gallen. Wenn sich das Team vor dem Anpfiff im Kreis versammelt, dann findet sie spontan noch jene Worte, die es braucht, um voller Elan ins Spiel zu gehen.

In diesem Sommer sind die St. Galler Frauen aus der NLA abgestiegen. «Die letzte Saison in der obersten Liga war eine schwere Zeit. Es war schwierig, die vielen Niederlagen zu verarbeiten.» Dass man in so einem Moment den Fehler auch gerne bei der Mitspielerin sucht, ist normal. Aber das ist Vergangenheit. Jetzt spielen die Frauen eine Liga tiefer und befinden sich im vorderen Mittelfeld.

Sandra Egger findet zwei Gründe für den guten Start in die Saison. Da ist einmal der Trainer. «Peter Jud hat uns früher schon einmal trainiert. Ich erinnere mich gerne an die Zeit mit ihm. Wir sind damals in die NLA aufgestiegen.» Kein Wunder, hat sie sich dafür eingesetzt, dass er die Frauen ein zweites Mal übernimmt. «Er hat klare Vorstellungen vom Spiel, ist gradlinig und hat es fertig gebracht, die Freude am Fussball wieder ins Team zu bringen.» Der zweite Grund ist das erste Meisterschaftsspiel damals gegen Chênois, den gleichen Gegner wie letzten Sonntag. St. Gallen gewann 2:1. «Dieses Spiel hat uns Vertrauen gegeben. Plötzlich war aller Ballast weg».

Auch der Trainer scheint sich an dieses Spiel zu erinnern. Damals ersetzte er in der 65. Minute Melina Salaorni durch Janine Koretic. Diese schoss kurz vor Schluss das Siegtor. Diesmal macht er in der Schlussphase den gleichen Wechsel. Doch dieses Mal traf Koretic nicht.

FCSG U16M Selection – FCWinkeln C-Promotion 0:1, Spiel vom 13.11.2016

FCSG U16M Kader:

Selma Wagenbach; Anna Sutter, Jasmin Colombo, Simea Hefti, Gaja Di Gaetano ; Ladina Müller, Jennifer Wyss, Belma Bejtovikj, Ardita Iseni; Natalia Vujnic, Alicia Ravaioli
Carla Martin, Liliana Rodrigues, Larina Mattle

Das erste mal versuchte sich ein U16M Team in der Ostschweiz gegen ein C-Promotion Junioren Team.

Von Anfang an waren beide Teams sehr konzentriert, und versuchten durch gepflegten Spielaufbau nach vorne zu kommen. Es dauerte jedoch bis zur 20ten Minute bis die Girls die ersten kleinen Chancen sich herausarbeiten konnte, jedoch war es ja auch positiv zu sehen, dass die Jungs sich zu dieser Zeit noch gar nie im gegenerischen Strafraum befanden.

In der 38ten Minuten war es dann Alicia welche die erste Grosschance hatte, jedoch am guten gegnerischen Torwart scheiterte. Kurz davor wäre Alicia auch alleine vor dem Towart gestanden, wurde jedoch fälschlicherweise Zurückgepfiffen.
In der 40ten Minuten dann der Schock, gleich die erste Chance verwerteten die Jungs zum 0:1.

Auch nach der Pause war es das gleiche Bild, die Girls versuchten den Druck zu vergrössern, kamen dabei jedoch kaum zu grossen Chancen, jedoch auch Unser Torwart hatte ausser einer Konterchance kaum was zu halten, diese Konterchance konnte Selma jedoch im 1 gegen 1 gut parieren.

Das Spiel endete so 0:1 für die Jungs, jedoch konnte das junge Mädchen Team sehr zufrieden sein, denn sie zeigten guten technischen Fussball und hätten über die gesamte Spielzeit ein Unentschieden verdient gehabt.
Defensiv war es eine überragende Leistung und mit ein wenig Glück hätte man auch 1-2 Tore erzielen können.

Gratulation dem FCSG U16M Selection Team.

St. Gallen, 13.11.2016

Bericht: Thomas Wyss

 

FCSG U19 F – FCAarau U19 F 2:0, Spiel vom 05.11.2016

FCSG Kader:

Koretic; Weh, Musa, Göppel, Mesmmer, Rodrigues (ab. 60. Minute Walliser), Bischof, Mattle, Baumer, Riesen, Vujnic
Tore: 14` 1:0 Riesen, 54` 2:0 Baumer

Wieder eine solide Teamleistung mit erfreulichem Schlussresultat. Das von Krankheiten und Verletzungen geplagte U19 Team, wollte heute mit einem Durchschnittalter von knapp 16 Jahren für eine Überraschung sorgen und waren von Spielbeginn an zu 100% konzentriert.
Defensiv gut stehen und offensiv immer wieder kleine Nadelstiche setzen, dies war die Vorgabe des Trainers. In der 14ten Minute gelang dies hervorragend, Bischof schaltete nach einer Balleroberung schnell um, und schickte Riesen mit einem Pass durch die Schnittstelle der gegnerischen Verteidigung alleine auf den Torwart. Riesen versenkte diesen herrlichen Angriff im 2ten Versuch.
Danach gab es von beiden Teams wenig Torchancen zu sehen, da es im Spielaufbau immer wieder an der Genauigkeit fehlte, und beide Abwehrreihen sicher standen. So stand es zur Halbzeit verdient 1:0 für das Heimteam.

In der 2ten Halbzeit sah es lange gleich aus wie in ersten Hälfte, wenig konstruktives nach vorne, dafür sichere defensiv Reihen, da bei beiden Teams alle Spielerinnen gut nach hinten arbeiteten.
Nachdem Riesen sich in der 54`Minute auf der linken Seite durchtankte, konnte sie Baumer herrlich Anspielen. Baumer nahm dieses Anspiel perfekt mit und verwandelte die Chance eiskalt, ein wiederum sehr schön herausgespieltes Tor zum 2:0.
Danach erhöhte das U19 Team Aarau den Druck auf das St.Galler Tor, jedoch strahlte Koretic jede menge Sicherheit aus und half mit einer riesigen Parade dem Team.
Durch eine sehr gute mannschaftlichen Geschlossenheit, konnte der Vorsprung danach über die Zeit gerettet werden.

Gratulation:
3 Punkte mit einem so jungen Team war nur durch viel Disziplin möglich. Offensive Mängel waren klar ersichtlich, jedoch konnte man heute darüber mal wegsehen, und sich freuen, dass das miteinander gut funktioniert hat.

St. Gallen, 06.11.2016

Bericht: Thomas Wyss

 

FCZ Frauen U17 – FCSG U16 Selection

Eingesetzte Spielerinnen FCSG U16 Selection:

Peng, Binder, Murati, Colombo, Di Gaetano, Mattle, Wyss, Bejtovikj, Iseni, Vujnic, Ravaioli
Sprenger, Martin, Luck, Wagenbach

Das Kader der St.Gallerinnen bestand aus neun FCSG-Frauen-Spielerinnen und sechs Gastspielerinnen.
Man durfte gespannt sein, wie sich die Grünweissen gegen die mit mehreren U16-Nationalspielerinnen angetretenen FCZ-Frauen schlagen würden.

Die Zürcherinnen legten zu Beginn des Spieles gleich los wie die Feuerwehr und setzten die Ostschweizerinnen mit aggressivem Spiel und hohem Pressing unter Druck. Unglücklicherweise führte dann gleich die erste Chance zum frühen Führungstor für das Heimteam. Nach einigen Minuten gewöhnten sich die St.Gallerinnen an das Tempo und pressten ebenfalls ihren Gegner frühzeitig, was sich aufgrund der geringen Platzgrösse geradezu aufdrängte. Das Spiel war danach geprägt durch eine hohe Intensität, aber nur wenigen zusammenhängenden Aktionen. Nach gut 15 Minuten erfolgte nicht unverdient der Ausgleich durch Alicia nach einem flachen Zuspiel Ardita`s von der linken Seite. In der Folge blieben Chancen auf beiden Seiten bis zur Pause Mangelware.

Auch die zweite Hälfte blieb ausgeglichen. Die FCZ-Frauen hatten ein wenig mehr Spielanteile, doch die besseren Chancen erspielten sich die Gäste. Nicht unbedingt zwingend erzielten aber die Gastgeberinnen die erneute Führung. Jene wurde aber nur kurze Zeit später durch Jenny`s Tor nach einem Flügellauf Ardita`s und einer gezielten Hereingabe von Alicia erneut neutralisiert. In der Folge blieb das Spiel ausgeglichen, die St.Gallerinnen, nun den Sieg wollend, riskierten aber kurz vor Schluss etwas zu viel, und wurden nach einem Ballverlust mit einem schnellen Gegenangriff durch die FCZ Frauen kalt erwischt. Die 3:2-Führung der Zürcherinnen konnte aber trotz grossen Bemühungen in den Schlussminuten nicht mehr wettgemacht werden.

Die Niederlage im zweiten und letzten Bewerbungsspiel war nicht zwingend, die Ostschweizerinnen hätten sicherlich auch einen Punkt verdient. Dementsprechend zeigten sich die jungen Spielerinnen nach dem Schlusspfiff etwas enttäuscht.

Die Leistungen aller Spielerinnen in beiden U17-Bewerbungsspielen war jedoch Bemerkenswert. Einsatz, Wille und auch spielerische Klasse war jederzeit zu erkennen.

Die Spielerinnen verdienen ein grosses Lob; ein spezieller Dank geht an die Gastspielerinnen, die sich sehr gut integrierten.

St. Gallen, 26.11.2016

Bericht: Thomas Wyss

 

NLB – Niederlage im letzten Spiel des Jahres

Am heutigen Sonntag, durften die St.Gallerinnen noch zu einem Nachholspiel beim FC Zürich U21 antreten.

In der Startaufstellung des Nachwuchsteams aus Zürich fanden sich auch 5 Spielerinnnen des NLA Teams und somit war klar, dass die Espenfrauen heute nochmals stark gefordert werden würden.

Zu Beginn des Spiels war es Zürich die besser in die Partie fanden. Sie probierten schnell, das Mittelfeld zu überbrücken um ihre offensiven Aussenverteidigerinnen gefährlich in die Tiefe zu schicken. Bis zur 13. Minute konnten die Grün Weissen gut dagegen halten. Dann lanciert Zürich über die linke Seite einen Angriff, bei dem der Ball schnell in den St.Galler Strafraum gespielt wird. Dort steht die Zürcher Angreiferin genau richtig, dreht sich und schiesst den Ball ins lange Eck. Gsell ist noch dran, kann das Tor aber nicht verhindern. 1:0 für Zürich.

Danach werden die Espenfrauen etwas frecher und betreiben besonders in der Offensive einen enormen läuferischen Aufwand. Sie erspielen sich auch die ein oder andere Chance, nutzen diese aber nicht. Zürich bleibt weiter immer mit dem schnellen Spiel über ihre Aussen sehr gefährlich, doch die St.Galler Abwehr um Iseli und Göppel steht.

In der 42. Minute erobern die Grün Weissen im rechten Mittelfeld den Ball. Riesen bedient Beerli mit einen guten Pass und diese sieht das der Torwart von Zürich zu weit vor dem Tor steht. Mit einem Heber gelingt Beerli der Ausgleich. 1:1.

In der 45. Minute hat Streule nach einem herrlichen Sololauf sogar noch die Chance auf 2:1 für die St.Gallerinnen zu erhöhen, jedoch wird ihr strammer Schuss von der gegnerischen Torfrau abgewehrt. Auch der Nachschuss von Beerli endet in den Händen der Zürcher Torfrau. So geht es mit einem Remis in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wollen die Grün Weissen Zürich mit noch höherem Tempo in ihren Aktionen unter Druck setzen. Doch die Espenfrauen werden eiskalt erwischt. In der 48. Minute kann sich Zürich auf der linken Seite durchsetzen. Die Hereingabe landet am St.Galler 16er vor den Füssen der Zürcher Stürmerin. Diese zieht ab, Gsell, die ein bisschen zu weit vor dem Tor steht, kann den Schuss nicht abwehren und dieser senkt sich hinter ihr ins St.Galler Tornetz. 2:1 für Zürich.

Bitter, wieder ein Geschenk für den Gegner.

Danach versuchten die St.Gallerinnen weiter nach vorne zu spielen, machten sich aber das Leben, durch unnötige Fehlpässe und zu ungenaue Zuspiele, selber schwer.

In der 73. Minute verlieren die Grün Weissen an der Mittellinie einen Zweikampf und Zürich schickt ihre Aussenmittelfeldspielerin mit dem Ball Richtung St.Galler Tor. Iseli versucht noch die Gegnerin zu stören, doch diese lässt sich die Chance nicht entgehen und setzt den Ball an Gsell rechts unten ins lange Eck. 3:1 für Zürich.

Die Espenfrauen versuchen auch jetzt noch weiter gut nach vorne zu spielen und Zürich ist heute, trotz der Unterstützung aus dem NLA Team, nicht wirklich sattelfest in der Defensive. So kommen die St. Gallerinnen noch zu einer sehr guten Chance. Fehr bedient Beerli an der 16er Linie von Zürich. Der Schuss von Beerli knallt mir voller Wucht an die Querlatte. Friedli wäre chancenlos gewesen. Schade.

Danach mussten die Grün Weissen ihrem hohen Laufpensum Tribut zollen und man merkte das die Kräfte nachliessen. So gelang Zürich in der 88. Minute noch das 4:1.

Wieder kamen sie über linke Seite, nach der scharfen Hereingabe stand eine Zürcherin am Fünfer goldrichtig und musste nur noch den Fuss hinhalten.

Das 4:1 war dann auch das Endergebnis.

Nun verabschieden sich die Espenfrauen nach der langen Hinrunde in die Winterpause.

Sehr gerne nutzen die  FCSG Frauen die Gelegenheit um sich herzlich bei Ihren Familien und Fans für die tolle Unterstützung in der Hinrunde zu bedanken und wünschen allen eine schöne und besinnliche Adventszeit sowie ein frohes Fest.

Tore: 13. Andrade 1:0; 42. Beerli 1:1; 48. Toper 2:1; 73. Dubs 3:1, 88. Bernet 4:1

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann,Iseli,Göppel, Riesen (74. Sutter), Egger, Bischof, Fehr, Salaorni (88. Keller), Streule, Beerli.

Aufstellung FC Zürich U21:Friedli, Bernet, Videira (57. Dubs), Hürlimann(46. Enz), Räuber, Stierli, Kümin, Hofmann, Ramseier, Toper, Andrade (63. Kaufmann)

Verwarnungen: 60. Ramseier (grobes Foulspiel), 91. Iseli (Meckern)

St. Gallen, 20.11.2016

 

Bericht: Gesa Jürgens

NLB – 1 Punkt gegen ein starkes Chenois

Aufgrund der schlechten Witterung wurde das Spiel im Gründemoos auf Kunstrasen ausgetragen.

Die Grün Weissen wollten von Beginn an die Westschweizerinnen mit viel Laufbereitschaft und aggressiven Zweikampfverhalten angehen und so das Spiel von Chenois, immer den langen Ball aus dem Mittelfeld auf die Spitzen suchend, sofort zu unterbinden. Dies gelang den Gallusstädterinnen am Anfang recht gut und so konnte man mehrmals den Ball im Mittelfeld erobern, allerdings haperte es dann an der Entschlossenheit den Angriff schnell und präzise auszulösen und zu vollenden. Chenois kam nach und nach besser in die Partie und machte vorallem über ihre linke Angriffsseite ordentlich Druck. Zudem hatten die St.Gallerinnen mit der sehr körperbetonten Spielweise von Chenois Mühe und taten sich sehr schwer mit einem geordneten Spielaufbau.

Die St.Gallerinnen hatten genau 2 gute Torchancen in der ersten Halbzeit, die jedoch nicht in Tore endeten.

So ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit war es das gleiche Bild, St.Gallen agierte gut organisiert, lief viel und ging gut in die Zweikämpfe, aber nach der Balleroberung wurde der Ball entweder durch einen Fehlpass oder durch zu langes Ballhalten wieder an Chenois verloren. Damit kam nie ein richtiger Spielfluss auf und Torchancen auf Seiten St.Gallens ergaben sich so leider auch nicht. Chenois machte das was sie konnten. Sie blieben immer wieder brandgefährlich durch ihre sehr agile und technisch starke Spielerin auf der linken Seite, sowie der lauffreudigen und zweikampfstarken Stürmerin, die mit langen Bällen bedient wurde. Und brachten die St.Galler Abwehr das ein oder andere mal richtig in Bedrängnis. Aber auch Chenois konnten ihre Chancen nicht nutzen.

So blieb es auch nach 90. Minuten beim 0:0. Ein gerechtes Unentschieden, mit leichten Vorteilen für Chenois.

Das nächste und zugleich letzte Meisterschaftsspiel in diesem Jahr findet am Sonntag, den 20. November gegen FC Zürich U21 statt. Anstoss im Heerenschürli in Zürich ist um 12.00 Uhr.

Tore: Fehlanzeige

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann,Sutter,Göppel, Riesen, Egger, Bischof, Fehr, Salaorni (83.Koretic), Streule, Beerli.

Aufstellung Chenois: Rieger, Silvero, Sciboz(64.Pineda), Carmeni, Mateus (48. Broquet), Zinai, Laaroussi, Gnaore(73.Aguilar), Egartner, Keller, Sarrasin

Verwarnungen: 37. Keller (grobes Foulspiel)

St. Gallen,14.11.2016

Bericht: Gesa Jürgens

NLB – Weitere 3 Punkte nach guter Leistung

Am heutigen Samstag hatten die Espenfrauen den FC Kloten zu Gast.

Kloten ist als Aufsteiger aus der 1. Liga neu in der NLB und da galt es direkt von Beginn an zu zeigen wer hier im Espenmoos zu Hause ist. Kaum war die erste Minute gespielt, schon hatten die Grün Weissen ihre erste grosse Torchance. Beerli wurde super in der Spitze angespielt, liess die herausstürmende Torfrau stehen und setzte dann zum Schuss an, doch der Ball ging nur an den Pfosten.Der Winkel war auch recht spitz gewesen. Aber jetzt war die Marschroute klar und die St.Gallerinnen setzten Kloten konsequent unter Druck.Sie zeigten zum grössten Teil schöne und sehr gute Angriffskombinationen, leider führten diese aber nicht zur ersehnten und längstverdienten Führung. Nein, eine Standartsituation musste es sein. Fehr trat von der linken Seite in der 9. Minute einen Eckball. Die gegnerische Torfrau unterlief den hohen Ball und Koretic, welche diesmal als Stürmerin auflief, nutze dies aus und netzte mit dem Kopf ein. 1:0.Danach machten die Grün Weissen weiter Druck auf Kloten. Sie agierten sehr entschlossen, zeigten die richtige Körpersprache und legten die notwendige Aggressivität an den Tag. So erspielten sie sich wieder einen Eckball. Diesmal von der rechten Seite. Streule trat diesen und brachte eine tolle Flanke auf Höhe des Fünfers. Dort lief Iseli mit Wucht in den Ball und köpfte ihn unhaltbar ins Netz. 23. Minute, 2:0.Von Kloten war bis dato noch nichts gefährliches zu sehen. Durch den 2 Tore Vorsprung nahmen die Espenfrauen ein wenig das Tempo aus dem Spiel, verloren aber nicht die Kontrolle. Kloten kam dadurch besser in die Partie, blieb aber dennoch sehr harmlos. Am Ergebnis änderte sich bis zur Pause nichts mehr. Nach der Pause wollten die Espenfrauen wieder einen Gang höher schalten um so die Partie klar zu ihren Gunsten zu entscheiden. Allerdings leisteten die Klotener nun mehr Widerstand, zum Teil gingen sie überhart in die Zweikämpfe und das machte den Gallusstädterinnen doch zu schaffen. Der ansonsten gute Schiedsrichter, hätte hier das eine oder andere Mal auf gerne den gelben Karton zeigen dürfen, tat das aber leider nicht. Dadurch wurde die Partie etwas ruppiger und der Spielfluss litt darunter.

So resultierte das 3:0 für die Grün Weissen aus einem Fernschuss von Egger. Diese konnte im Mittelfeld den Ball im Zweikampf behaupten und zog aus dem Stand einfach mal ab. Ihr Schuss passte genau oben links in den Torwinkel. 3:0. Nun hätte man meinen können das die Partie gelaufen sei, aber Kloten ergab sich nicht sondern blieb bei seiner Spielweise.

Die Espenfrauen nahmen wieder ein wenig das Tempo raus, wohl weil sie sich etwas zu sicher fühlten. Und so kam Kloten nochmals auf.

Dummerweise durch ein Geschenk des FC St.Gallen. In der 67. Minute passierte Gsell ein Missgeschick. Klotens rechte Aussenläuferin spielte einen weiten hohen Ball in den St.Galler 16er. Gsell kam aus ihrem Tor raus und wollte den Ball fangen. Der Ball sprang vor ihr auf, sprang enorm hoch ab und über Gsell drüber. Gsell war noch mit den Fingerspitzen dran und wollte den Gegentreffer verhindern, aber es half nichts, der Ball landete im St.Galler Tor. Nur noch 3:1. Nun hatte Kloten Blut geleckt und forderte die Abwehr um Iseli und Göppel mehrmals. Nun pushte St.Gallens Trainer Jud sein Team und die Mannschaft zeigte in der 74. Minute eine Reaktion. Ein weiter Ball aus der St.Galler Abwehr herausgespielt, ging durch die Schnittstelle in der 4er Kette bei Kloten und Streule war zur Stelle. Diese Chance liess sie sich nicht entgehen. Mit einem satten Rechtsschuss tunnelte sie die gegnerische Torfrau und erzielte das 4:1! Nun war die Partie entschieden. Kloten liess die Köpfe hängen und St.Gallen verwaltete den Vorsprung sehr gut. Spielte aber dennoch weiter Fussball und versuchte den Score zu erhöhen. Die Espenfrauen spielten noch weitere Torchancen heraus, aber das 5. Tor wollte nicht fallen. Es dauerte bis zur 90.+2. Minute bis es nochmals im Tor von Kloten klingelte…Streule hatte Egger mit einem eleganten Heber im 16er bedient. Egger fackelte nicht lange und schloss zum umjubelten 5:1 ab. Dann war die Partie beendet.Das war heute eine gute, bis sehr gute Leistung des gesamten Teams. Laut Trainer Jud wurden die guten Trainingsleistungen der vergangenen Woche sehr gut im Spiel umgesetzt. Durch diese weiteren 3 Punkte halten die Grün Weissen den Anschluss an die Spitzenplätze.

Nun folgt durch das kommende Cupwochenende wieder eine kleine Pause für die Espenfrauen. Zeit die Wehwehchen zu kurieren und dann nochmals für die letzten beiden Partien des Jahres fit und agil zu sein.

Das nächste und zugleich letzte Heimspiel in diesem Jahr findet am Sonntag, den 13. November um 15.00 Uhr statt. Aufgrund von schlechter Witterung kann es sein, dass das Spiel kurzfristig ins Gründenmoos verlegt wird. Nähere Infos erfolgen auf unserer Homepage und auf unserer Facebookseite.

Tore: 9. Koretic 1:0; 23. Iseli 2:0; 57. Egger 3:0; 67. Bertschy 3:1; 74. Streule 4:1; 90.+2. Egger 5:1

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann,Iseli, Göppel, Riesen, Egger, Bischof, Fehr, Streule, Koretic (55. Keller) Beerli (85. Sutter),

Aufstellung Kloten: Bärtsch, Aubert, Bucher, Bodenmann, Schellenberg, Bertschy, Demirayak, Suter, Schläpfer, Baker, Beer

Verwarnungen: keine

St. Gallen, 29.10.2016

 

Bericht: Gesa Jürgens

U16 – FC Amriswil und FC Wittenbach

St. Gallerinnen legen gegen Ende Vorrunde richtig zu!

In den letzten beiden Partien belohnten sich die Espenmädchen mit zwei Siegen gleich selbst für den grossen Einsatz im letzten halben Jahr.

FC Amriswil – FCSG Mädchen

Im Spiel gegen den FC Amriswil machte der FCSG von Beginn weg Druck auf den Gegner. Dieser hatte wenig entgegenzusetzen. Sowohl spielerisch, wie auch läuferisch war man den Buben überlegen. In der 9. Minute, nachdem zuvor einige Chancen ungenutzt blieben, gelang Duarte der erste Treffer für die Gäste. Danach dauerte es bis in die 30. Minute, bis endlich der zweite Treffer viel. Mattle lancierte Vujnic in die Tiefe, diese behielt die Übersicht und spielte zurück durch den Strafraum auf die mitgelaufene Mattle, diese traf aus kurzer Distanz zum 0:2. Das 0:3 wiederum durch Duarte viel nur zwei Minuten später. Ihr Schuss war unhaltbar für den Amriswiler Keeper. Noch vor der Pause hätte Mattle die Chance gehabt das Score auf 0:4 zu erhöhen. Ihr Penalty wurde aber vom gut spielenden Torhüter abgewehrt.

Im gleichen Stil ging’s auch in der zweiten Halbzeit weiter. Chancen erspielten sich nur die Grünweissen. Martin erhöhte nach nur vier gespielten Minuten auf 0:4. Danach hatte Avdyli und wiederum Martin die Möglichkeit nach einem Eckball auf 0:5 zu erhöhen. Sie blieben aber glücklos. Lange mussten die Zuschauer auf ein weiteres Tor der Mädchen nicht warten. Bejtovic lanciert mit einem Heber über die gesamte Abwehr Keim. Mit ihrer Routine überlupfte sie den Keeper frech zum verdienten 0:5. Danach kam der Lauf von Vujnic. Aus 30 Metern nahm sie Anlauf, überspielte mit einem Solo die gesamte Hintermannschaft und liess auch dem Torwart keine Abwehrchance. Mit dem 0:6 hatten die St. Gallerinnen aber noch nicht genug. Den Schlusspunkt setzte Keim mit dem 0:7. Neben den vielen Toren liessen die Espenmädchen noch viele Chancen ungenutzt. An der Effizienz müsste noch gearbeitet werden.

FC Amriswil – FCSG 1879

Tore: 9. Duarte 0:1; 30. Mattle 0:2; 32. Duarte 0:3; 44. Martin 0:4; 55. Keim 0:5; 62. Vujnic 0:6; 76. Keim 0:7.

Aufstellung FCSG Mädchen 1879 U16: Wagenbach; Caputo, Mutschler, Luck, Di Gaetano; Bejtovic, Martin (Keim), Messmer (Ehinger), Duarte; Mattle (Avdyli), Vujnic.

 

FCSG Mädchen – FC Wittenbach

Im letzten Spiel der Meisterschaft traf man zu Hause gegen den FC Wittenbach. Das Selbstvertrauen aus dem letzten Spiel nahm man mit in diese Partie. Dieses Spiel war deutlich ausgeglichener als das letzte. Der FC Wittenbach versuchte mit zu spielen. Mit einem jungen Kader blieb der FCSG dennoch spielbestimmend. Beide Seiten liessen jedoch wenig Chancen zu und so stand es in der Pause noch 0:0.

Bei super Fussballwetter wollten die Espenmädchen nun mehr. In der 56. Minute ging’s zu schnell für die Jungs. Ein Einwurf von Binder auf Di Gaetano läutet das 1:0 ein. Nach dem Pass von Di Gaetano auf Aldobasic, liess diese mit einem Antritt ihr Gegenspieler links liegen und schoss zur verdienten Führung ein. Danach wurde das St. Galler Spiel etwas hektisch und der FC Wittenbach hämmerte den Ball an den weiten Pfosten. Die St. Gallerinnen brauchte etwas Zeit, um wieder die Oberhand zu gewinnen. In der 75. Minute erlöste Bejtovic die Espenfans. Ihr Volleyschuss landete unhaltbar in den Maschen. Den Schlusspunkt machte Avdyli mit einem Schuss ins weite Eck. Somit bezwangen die St. Gallerinnen den FC Wittenbach mit 3:0.

Mit diesen zwei Siegen spielten sich die Grünweissen auf den guten 6. Rang vor. Eine ausgezeichnete Leistung des noch jungen St. Galler Teams, das immer wieder auf ihre Fans zählen durfte.

Das U16-Team bedankt sich bei den treuen Fans für die tolle Unterstützung!

Obwohl die Meisterschaft am Samstag zu Ende ging, sind die Mädchen in zwei Wochen wieder gefordert. Es stehen noch Testspiele und ein Blitzturnier gegen Mädchenteams an.

 

FCSG 1879 – FC Wittenbach

Tore: 56. Aldobiasic 1:0; 75. Bejtovic 2:0; 79. Avdyli 3:0.

Aufstellung FCSG Mädchen 1879 U16: Wagenbach; Caputo, Mutschler, Luck, Binder; Bejtovic, Martin, Di Gaetano, Baumgartner (Zwyssig); Mattle, Avdyli (Aldobasic)

St. Gallen, 29.10.2016

Bericht: Karin Raymann