U17 FCO FCSG-Staad Vorbereitungsspiel gegen FC Winkeln-Rotmonten

Spielbericht: FCO Frauen St. Gallen-Staad   

U17 Vorbereitungsspiel                                                                      Datum: 01.7.2017

Neue U17 testet gegen C-Promotion

Heute war ein erstes Testspiel gegen ein Juniorenteam angesagt. Im letzten Herbst musste man sich gegen den selben Gegner unglücklich mit 0:1 geschlagen geben.

In einem neuen 3-4-3 offensiv und 5-4-1 defensiv, wollte man von Anfang an, dass Spiel offensiver als beim letzten Vergleich gestalten. Aggresiv stören und die Chance suchen war die Vorgabe.

Schon beim Einlaufen wurde jedem bewusst, dass es ein schweres Spiel werden wird, die Jungs haben sich körperlich weiterentwickelt.

Als der Anpfiff erfolgte war schnell zu sehen, dass beide Teams einiges vorhatten, es ging beherzt zur Sache, jedoch jederzeit sehr Fair. Die ersten 5 Minuten waren sehr Ausgeglichen, sodass der Start als geglückt verbucht werden konnte.

Doch dann der Paukenschlag, nach einem schnellen Umschalten, konnte ein gegnerischer Stürmer sich absetzen und netzte unhaltbar in die nahe hohe Ecke ein, 0:1. Ein Gegentor welches schwer verdaubar war, nun hatten die Girls plötzlich zuviel Respekt und man überliess den Jungs viel Platz, daraus erfolgten weitere Gegentreffer, und bald war das Score schon auf 0:4 hochgeschraubt. 3 der 4 Treffer wären durch beherztes Eingreiffen vermeidbar gewesen, jedoch fehlten 20 Minuten die Entschlossenheit in die Zweikämpfe zu gehen.

Nach einigen Wechsel auf beiden Seiten beruhigte sich das Spiel wieder, und das junge FCO St.Gallen – Staad Team hatte wieder mehr zugriff aufs Spiel. Es war nun wieder ausgeglichener, ohne das es zu grossen Chancen auf einer der beiden Seiten kam. Pause

 

Nach der Pause ein anderes Bild, FC Winkeln-Rotmonten hatte weitere Wechsel vorgenohmen und verjüngte das Team. Die Girls versuchten nun Druck aufzubauen, was durchaus gelang, und immer wieder konnte man sich dadurch eine Schusschance erarbeiten, ohne jedoch richtig zwingend vors Tor zu kommen.

Und so kam es, wie es gegen die Jungs immer kommt, eine weitere Chance nutzten diese wiederum zum 0:5. Das Spiel blieb jetzt jedoch ausgeglichen und man spürte, die jungen Frauen wollten einen Treffer erzielen, nur war die Durchschlagskraft an diesem Tag nicht da, kurz vor Schluss fiel der letzte Treffer zum Endresultat von 0:6.

 

Es war ein sehr faires Spiel, mit hohem Tempo. Hinten konnte man sich immer mehr steigern und liess jeh länger das Spiel lief kaum mehr was zu. Vorne muss noch mehr der direkte zug zum Tor gesucht werden.

Ein sehr gelunger Test, mit vielen guten Ansätzen, und jedem wurde bewusst, dass das sehr junge Team auf dem richtigen Weg ist, jedoch noch viel Arbeit auf die Girls zukommt.

 

Aufstellung: N. Böhi, Wagenbach ; Aeberhard, S. Böhi, Colombo, Wyss, Di Geatano, Li Puma, Luck, Mattle, Sprenger,  Zwyssig, Martin, Keller, Blumenthal, Bejtovikj, Aldobasic, Raschle,

U17 FCO FCSG-Staad Vorbereitungsturnier in Basel

Spielbericht: FCO Frauen St. Gallen-Staad   

U17 Vorbereitungsturnier                                                                      Datum: 25.6.2017

Neue U17 testet gegen Spitzenteams

In Basel fand am Sonntag das nationale Blitzturnier der U17 Frauen statt. Mit dabei waren grosse Namen wie der BSC Young Boys, der FC Zürich, der FC Aarau, der FC Basel, die Grasshoppers Zürich und das neu gegründete ostschweizer Team FCO Frauen St. Gallen-Staad.

Mit vielen neuen Spielerinnen starteten die Ostschweizerinnen gut ins Turnier. Mit gutem Offensivspiel und einer soliden Devensivleistung schaltete man die Grasshoppers gleich mit einem 6 :2 aus.

Im zweiten Spiel gegen den FC Aarau war man ebenbürtig, musste jedoch nach einem Eckball den Rückstand hinnehmen. Für einen Ausgleich reichte es trotzt Chancen nicht mehr. Das Spiel Endete 0:1.

Bei Temperaturen um die 30 Grad schwitzte man bereits beim Zuschauen. Mit nur 15 Minuten Pause während den Spielen war das Trainergespann froh, um auf ein grosses Kader zurückgreifen zu können. 20 Spielerinnen reisten mit und durften gegen die nationale Spitze antreten.

In der dritten Partie ging es gegen den FCZ.  Der FCO spielte auch hier gut mit und kam zu guten Torszenen. Die Effizienz fehlte aber weiter. Hinten hatte man eigentlich alles im Griff. Deshalb versuchten es die Zürcherinnen im Verlauf mit Weitschüssen und hatten 3 Mal Erfolg. Für Wagenbach im Ostschweizer Tor blieb keine Abwehrchance. Die Schüsse waren zu platziert und landeten jeweils im Winkel. So verlor man dann doch sehr klar mit 0:4.
Anschliessend wartete der BSC Young Boys auf die Grünweissen. Es zeigte sich das gleiche Bild. Spielerisch konnten die Ostschweizerinnen mithalten, mussten aber auch hier ein unnötiges Gegentor hinnehmen. Im Verlauf lies die Spielkultur etwas nach, viele Ballverluste auf beiden Seiten störten den Spielfluss. Die Grünweissen kamen jedoch zu Chancen, scheiterten aber immer mal wieder an der Torhüterin. Als Schlussresultat hielt das 0:1 bestand.

Zu guter letzt durften die Mädchen noch gegen den Gastgeber ran. Gegen Basel wurden viele gute Torchancen erarbeitet, jedoch fehlte die Präzision und man scheiterte immer wieder an der glänzenden reagierenden Torfrau. Die Luft war gegen Ende nach den vielen Einsatzminuten etwas draussen, so blieb es beim 0:0.

 

Mit einer sehr ambitionierten Leistung zeigte man der Schweiz, dass es auch im Osten gute Fussballerinnen gibt.

Während der Vorbereitungszeit muss das junge Team noch etwas zulegen, damit der Saisonstart in der Coca-Cola Junior League erfolgreich klappt.

In der kommenden Rückrunde warten die gleichen Clubs in der Meisterschaft auf die Kickerinnen. Wir sind gespannt was sich bis dahin tut.

 

Aufstellung: N. Böhi, Wagenbach ; Aeberhard, S. Böhi, Colombo, Wyss, Di Geatano, Ess, Li Puma, Luck, Mattle, Sprenger, Vujnic, Wild, Joos, Keller, Blumenthal, Habegger, Bejtovikj, Aldobasic.

Fusion: FCSG und Staad blasen zum Angriff – FM1 Today

In der gesamten Ostschweiz spielt kein Frauenteam mehr in der höchsten Fussball-Liga. Dies soll sich bald ändern – der FC St.Gallen und der FC Staad haben eine pragmatische Lösung gefunden: Sie bilden ein gemeinsames Frauenteam, den FC St.Gallen-Staad.

Das Ziel ist klar: Ein Top-Team aus der Ostschweiz soll wieder zu den acht Clubs der Nationalliga A gehören, teilen der FC St.Gallen und der Fussballclub Staad gemeinsam mit. Um diese Vision zu realisieren, werden die besten Spielerinnen und Talente der Region zusammen trainierten und gemeinsam den Aufstieg anpeilen.

Schon am 10. Juli wird das erste gemeinsame Training aufgenommen, wenn auch die Frage des Trainerstabes bislang noch ungeklärt sei, wie es in der Medienmitteilung heisst.

Viele Jahre war es selbstverständlich, dass ein Team aus der Ostschweiz in der Nationalliga A präsent ist. Der FC St.Gallen rutschte jedoch vor einem Jahr in die Liga B ab und dieses Jahr ist auch der FC Staad abgestiegen, dies nicht zuletzt aufgrund der Reduktion der NLA auf acht Teams.

Auch U19, U17 und U15 gemeinsam

Die Verantwortlichen der beiden Vereine teilten in einer gemeinsamen Meldung mit, dass man sich im Hinblick auf die kommende Saison zusammenschliessen und gemeinsam ein Team in der Nationalliga B stellen werde. Dieser Zusammenschluss, welchem im Nachwuchs bereits eine gewisse Kooperation voran ging, betrifft auch die Teams der U19, U17 und U15, welche in Zukunft alle unter dem Namen FC St. Gallen-Staad antreten werden.

(red.)

 

 

Zusammenschluss FC St. Gallen 1879 Frauen und FC Staad Frauen

Die Verantwortlichen des FC Staad und des FC St.Gallen haben beschlossen, ab nächster Saison mit einem gemeinsamen Frauenteam in der Nationalliga B sowie mit gemeinsamen U19-, U17- und einer C-Talents-Equipe anzutreten.
Das Spitzenteam wird unter dem Namen «FC St.Gallen – Staad» spielen.
Die vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit der beiden Clubs erfolgte aufgrund des Abstiegs des FC Staad aus der höchsten Frauenliga. Es ist das Ziel, dass in der nur mehr acht Clubs umfassenden Nationalliga A kurz- bis mittelfristig wieder ein Top-Team aus der Ostschweiz spielt. Dies ist nach Meinung aller Experten nur möglich, wenn die besten Spielerinnen und Talente der Region vereint sind, zusammen trainieren und gemeinsam den Aufstieg anpeilen. Der SFV wurde diesbezüglich bereits vor einigen Tagen kontaktiert. Die Spielerinnen beider Clubs wurden gestern Abend über die vorgesehene Zusammenarbeit und die sportlichen Pläne informiert. Das gemeinsame Training beginnt in der Woche des 10. Julis. Der Trainerstaff wird in den nächsten Tagen zusammengestellt.

 

 

Weitere 3 Punkte und der Sprung auf Platz 4

Am heutigen Sonntag hatten die Grün Weissen zum letzten Spiel in dieser Saison den FC Therwil zu Gast im heimischen Espenmoos.

 

Bei sommerlichen Temperaturen gingen die Espenfrauen vom Anpfiff an engagiert und hoch motiviert zur Sache. Sie bestimmten die ersten Minuten und gingen bereits in der 6. Minute durch einen Treffer von Koretic 1:0 in Führung. Gruber hatte einer Therwilerin an der Eckfahne den Ball abgenommen, auf die mitgelaufene Keller abgelegt und diese passte auf Koretic. Koretic fackelte nicht lange und schoss den Ball ins untere rechte Eck ins Tor. Das war nach dem Geschmack der FCSG Frauen. Das 1:0 beflügelte die Grün Weissen und sie erspielten sich noch weitere gute Tormöglichkeiten, welche leider aber nicht zum 2:0 führten. Der FC Therwil war in der Offensive eher harmlos, was auch daran lag, das die Abwehr um Beerli und Göppel sicher stand. Zudem funktionierte die Absicherung im Mittelfeld durch Iseli und Egger abermals sehr gut und so dominierten die Espenfrauen die 1. Halbzeit, konnten aber leider nicht auf 2:0 erhöhen. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel hatte der FC Therwil umgestellt und die St.Galler Hintermannschaft war etwas mehr gefordert, dennoch blieb man in der Defensive souverän. Und so konnte man sich wieder auf das Tore schiessen konzentrieren. In der 61. Minute bekamen die Gallusstädterinnen knapp 35 Meter zentral vor dem Tor einen Freistoss zugesprochen. Beerli chippte den Ball leichtfüssig über die Abwehr und Iseli lief in den Ball, liess diesen über den Hinterkopf rutschen und der Ball landete genau zwischen Torlatte und Torfrau im Netz. 2:0 für die Grün Weissen.

 

Nun verwalteten die FCSG Frauen den Vorsprung, setzten aber dennoch Akzente nach Vorne und kamen auch wieder zu sehr guten Möglichkeiten, den Score noch zu erhöhen. Besonders die am heutigen Tag sehr agile und lauffreudige Gruber hätte ihre sehr gute Leistung mit einem Tor krönen müssen, versäumte dies aber leider. Therwil kam dann nochmals auf und konnte in der 78. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Aber mehr gelang ihnen nicht mehr. Und so blieb es nach 90 Minuten beim verdienten 2:1 Sieg für die Espenfrauen.

 

Durch die weiteren 3 Punkte konnten die Grün Weissen aufgrund des Remis von Schlieren gegen Kloten, den Platz unter dem Strich noch verlassen. Somit schaffen die FCSG Frauen auch sportlich den Klassenerhalt und schliessen diese NLB Saison auf dem 4. Rang der Abstiegsrunde ab. Desweiteren gab es am heutigen letzten Spiel auch noch ein paar Verabschiedungen:

 

Melina Salaorni verlässt den Verein nach 10! aktiven Jahren und wird ab August ein Auslandssemester absolvieren, Lina Caviezel verlässt den Verein nach 4,5 aktiven Jahren und wird ab August ein Studium in Bern anfangen, Torwarttrainer Michael Knöpfel verlässt den Verein nach 3 Jahren, Masseurin Monika Bedö wird nach 2,5 Jahren den Verein verlassen, sowie Co-Trainerin Gesa Jürgens, die nach 2 Jahre den Verein verlässt.

Die FCSG Familie bedankt sich herzlich bei Euch für Euer Engagement und Eure Treue für den Verein und wünscht Euch alles Gute für die Zukunft.

 

Die FCSG Frauen möchten sich auch noch ganz herzlich bei Ihren Freunden, Fans, Gönnern, Sponsoren und Familien für die tolle Unterstützung während der langen Saison bedanken und freuen sich schon jetzt darauf, wenn alle wieder in der neuen Saison mit von der Partie sind. J

 

Hopp FC St.Gallä!

 

Gerne nutze ich noch die Gelegenheit und bedanke mich nochmals herzlich bei der NLB Mannschaft, beim Trainerstaff des NLB Teams sowie bei den Physios für die tolle und angenehme Zusammenarbeit in dieser Saison, sowie für 2 spannende und sehr lehrreiche Jahre beim FC St.Gallen. Vielen Dank!

 

Tore: 6. Koretic 1:0; 61. Iseli 2:1; 78. Studer 2:1

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann, Beerli, Göppel, Riesen, Iseli, Egger,Keller (51. Rodrigues Duarte), Bischof (77. Jürgens), Koretic, Gruber

Aufstellung FC Therwil: Rigo, Hinnen, Lampart, Eugster (66. Leupi), Meyer,  Chamarro, Garrab, Ackermann, Studer, Frangouli (71. Di Bella), Hertig

Verwarnungen: Keine

St. Gallen, 18.06.2017

FCSG Frauen / Gesa Jürgens

Weiterer Sieg für die FCSG Frauen

Spielbericht: FCSG Frauen Nationalliga B

Spiel: FC Schlieren – FCSG Frauen                                              Datum: 10.06.2017

Weiterer Sieg für die FCSG Frauen

 

Am heutigen Samstag reisten die Grün Weissen nach Schlieren. Bei sommerlichen Temperaturen waren die FCSG Frauen von Beginn an hochmotiviert denn man wollte die nächsten 3 Punkte einfahren.

 

Bereits in der 11. Minute konnten die Grün Weissen durch einen Elfmeter mit 0:1 in Führung gehen. Allerdings war dieser Treffer teuer erkauft. Fässler konnte sich auf der linken Seite durchsetzen, lief in den 16er und passte nach innen auf die mitgelaufene Streule. Bei ihrem Pass wurde Fässler von ihrer Gegenspieler mit gestreckten Bein schwer gefoult und musste mit Verdacht auf eine schwere Sprunggelenksverletzung ausgewechselt werden. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter und Streule (Spezialistin für Standards) verwandelte souverän. Danach wurde die Partie ruppiger, weil beide Teams in den Zweikämpfen dagegen hielten. Jedoch waren die Gallusstädterinnen das agilere Team und setzten wesentlich mehr Aktzente nach vorne. Allerdings fehlte immer der berühmte letzte Schritt um ein Tor zu erzielen. Schlieren spielte mit, liess aber die Zielstrebigkeit zum Tor vermissen. Gut für die Grün Weissen. In der 43. Spielminute setzten sich die St. Gallerinnen auf der rechten Seite gut durch, Iseli wird ca. 25 Meter vor dem Tor gefoult. Wieder ein Standard. Streule schnappt sich den Ball und hämmert diesen unhaltbar in das Tor. 0:2. Mit diesem Ergebnis geht es auch in die Pause.

 

Nach der Pause wollen die Grün Weissen weiter Tempo machen und noch schneller den Ball an die Mitspielerin weiter spielen. Doch sie kommen nicht so gut in die Gänge, denn Schlieren wird aufmüpfiger und agiler. In der 50. Minute kann sich ihre wendige und schnelle Stürmerin auf der linken Seite durchsetzen, zieht nach innen, läuft auf der 16er Linie in Richtung Mitte und lässt dabei 4 St.Gallerinnen stehen. Ihr Schuss landet im linken oberen Eck. Nur noch 1:2. Durch den Anschlusstreffer lassen sich die Gallusstädterinnen aus der Ruhe bringen, verlieren zu schnell und völlig unnötig durch schlechtes Passspiel den Ball und bauen so Schlieren auf. Doch nach 10 Minuten ist diese Phase wieder überstanden und die Grün Weissen haben bei dieser Partie wieder die Oberhand. Jetzt erarbeiten sich die FCSG Frauen fast im Minutentakt gute bis sehr gute Chancen um die Entscheidung herbei zu führen.

 

Sie spielen geschickt über Aussen und vorallem Gruber ackert auf der rechten Seite und ist oft nur durch ein Foul zu stoppen.

Siegesfeier zum Abschluss für die Jungen der FC St. Gallen Frauen

Spiel: FC St. Gallen Mädchen U16 –  FC Amriswil                              Datum: 10.6.2017

 

Siegesfeier zum Abschluss für die Jungen der FC St. Gallen Frauen

 

Was für eine Vorstellung der Espenmädchen im letzten Spiel der Meisterschaft 16/17. Von Beginn weg versteckten sich die St. Gallerinnen nicht und kamen bereits in der 2. Spielminute zur ersten Torchance gegen den FC Amriswil. Aldobasic verschoss knapp. Im Gegenzug hatten sie jedoch Glück, da Amriswil nur den Pfosten traf. Kein Abtasten, sondern gleich von 0 auf 100 von beiden Teams versprach schon in den ersten Minuten eine tolle Partie.

 

Nach gut einer Viertelstunde, in denen es hin und her ging, kam Baumgartner zum Abschluss. Diese liess sich die Freiheit nicht nehmen und traf zum 1 :0. Kurz nach Wiederanpfiff waren die Grünweissen in der Defensive zu legère, Amriswil konnte davon jedoch nicht profitieren und so blieb es vorerst beim 1 :0 für die Platzherrinnen.

 

Im Verlauf flachte das Spiel der St. Gallerinnen etwas ab und Amriswil kam dank guter Mithilfe des Gegners zu Chancen. In der 21. Minute konnten sie das Leder im Kasten von Schips unterbringen und den Ausgleich erzielen. Und nur wenig später, mussten die Städterinnen auch noch den Führungstreffer für den FC Amriswil hinnehmen. Es war eine schlechte Phase, doch die Eken/Raymann- Elf stemmte sich,wie so oft in der Saison, gegen die Niederlage und schossen noch vor der Halbzeit das wichtige 2 :2. Die junge Aldobasic schaltete beim Eckball schnell und legte für Bejtovikj auf. Diese zog aus 14 Metern ab und traf unhaltbar. Kurz vor dem Seitenwechsel leistete sich ein Amriswiler unnötigerweise ein absichtliches Handspiel im St. Galler Strafraum und musste kurzzeitig vom Platz.

 

 

In Überzahl in die zweite Hälfte

 

Nach Wiederanpfiff durften die Espenkickerinnen noch in Überzahl beginnen, konnten diese jedoch nicht ausnutzen und Amriswil überstand die Unterzahl unbeschadet. Es dauerte jedoch nicht lange und schon mussten sie wieder in Unterzahl agieren. Ein Handspiel des Torhüters ausserhalb des Strafraums reduzierte die Spielerzahl des Gastes erneut. Der anschliessenden Freistoss landete vorerst in der Mauer, der Nachschuss von Bejtovikj musste der neue Torhüter via Latte zum Eckball klären.

 

Trotz Überzahl musste man hinten tief durchatmen. Ein Konter eröffnete den Roten die Chance zum Führungstreffer. Schips im St. Galler Tor hielt jedoch mit einer glänzenden Parade ihre Vorderleute im Spiel. Bis in die 57. Minute mussten die heimischen Fans warten, bis Aldobasic die Führung erzielte. Ein Angriff über Mutschler via Raschle auf Aldobasic leutete den Treffer ein. In der Folge hatten die Gastgeberinnen deutlich mehr vom Spiel. Sie liessen in den letzten Minuten der Saison den Ball nochmals laufen. Auch mit 11 Mann taten sich die Amriswiler nun schwer ins Spiel zu finden. Nach einer guten Stunde setzte sich Raschle durch und überlupfte den Torhüter. Dieser war bereits geschlagen doch ein Verteidiger rettete den Ball knapp vor der Linie. Es ging aber weiter Richtung Amriswiler Tor. Nur 8 Minuten später traf die wirbelnde Aldobasic im zweiten Anlauf zum 4 :2. Damit krönte sie ihre gute Leistung mit dem zweiten Treffer. Auch an der nächsten Szene war sie beteiligt. Wiederum spielte sie den Eckball kurz auf Di Gaetano, diese traf und baute die Führung auf 5 :2 aus.

Jetzt hatten die Mädchen richtig Lust auf Fussball. Sie liessen nicht nach und bestimmten das Spiel nun nach belieben. Ein Pass in die Tiefe lancierte Baumgartner und auch diese wollte sich noch in die Torschützenliste eintragen. Sie traf in der 78. Minute gekonnt ins weite Eck. Den Abschluss machte aber Senn. Sie schoss kurz vor Abpfiff das 7 :2 und krönte damit eine super Leistung der Espenmädchen.

 

 

Tabellenmässig alles beim Alten

 

Den FC Amriswil konnte man im direkten Duell hinter sich lassen, nach vorne in der Tabelle reichte es jedoch nicht mehr, da der FC Wittenbach auch gewann.

Somit schliessen die FC St. Gallen Mädchen die Saison auf dem guten 5. Rang ab.

 

 

Dank

 

Die U16 der FC St. Gallen Frauen möchten sich bei den vielen mitgereisten Fans und den Helfern für die tolle Unterstützung bedanken und hoffen auch in der kommenden Saison wieder auf sie zählen zu dürfen.

 

Wir wünschen allen eine gute Sommerzeit !

 

Hopp St. Gallen

 

 

 

Aufstellung FC St. Gallen Mädchen U16: Schips; Luck, Zwyssig, Binder, Caputo, Martin, Mutschler; Dzombic, Bejtovikj, Sprenger, Di Gaetano, Baumgartner; Aldobasic, Raschle, Hyseni, Senn.

NLB – Klarer Sieg gegen den FC Kloten

Am Samstag hatten die Grün Weissen das abgeschlagene Schlusslicht den FC Kloten im heimischen Espenmoos zu Gast. 3 Punkte waren Pflicht, wollte man den Anschluss auf den rettenden Platz über den Strich nicht verlieren.

Und so begannen die St.Gallusstädterinnen die Partie sehr konzentriert und versuchten sofort das Geschehen auf dem Platz zu bestimmen. Doch Kloten machte es den Espenfrauen in den ersten 20 Minuten nicht leicht. Und so mussten die Grün Weissen geduldig sein. Aber in der 27. Minute leistete sich die Torfrau von Kloten einen ordentlichen Patzer, in dem sie bei einem Klärungsversuch nicht den Ball zur Mitspielerin passte sondern genau zu Fehr kurz nach der Mittellinie. Und Fehr fackelte nicht lange und schoss den Ball mit einem hohen Bogen in das Tor von Kloten. 1:0 für die Grün Weissen. Ein wunderbarer Treffer. Danach traten die FCSG Frauen mit noch mehr Selbstbewusstein auf und bestimmten klar die Partie. So erspielten sie sich in der 39. Minute eine gute Tormöglichkeit. Fehr hatte Koretic halbrechts in die Tiefe geschickt. Diese liess eine Gegenspielerin im 16er stehen, passte auf Streule und diese spielte die noch besser postierte Fässler an. Fässler nahm den Pass direkt und schoss den Ball gegen die Laufrichtung der Klotener Torfrau ins Gehäuse. 2:0 für die Grün Weissen.  Ein sehr schön herausgespielter Treffer. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den rund 60 Zuschauern das gleiche Bild. St.Gallen beherrschte das Spiel. Die Abwehr um Beerli und Göppel stand sicher, im Mittelfeld funktionierte die Abstimmung zwischen Iseli und Egger hervorragend und vorne im Sturm bewegten sich die Spitzen sehr gut. Man merkte den Espenfrauen an, dass sie unbedingt das 3. Tor erzielen wollten. Besonders Iseli im Mittelfeld war hier die treibende Kraft, indem sie sich immer wieder in den Zweikämpfen durchsetzte, dadurch die Bälle im Mittelfeld eroberte und auch die Bälle behauptete.

So kamen die Gallusstädterinnen zu einigen guten Torchancen, konnten diese aber leider nicht verwerten. Es dauerte bis zur 74. Minute eher der FCSG Anhang auf der Tribüne wieder jubeln durfte. Gruber war von Fässler mit einem tollen Pass in die Tiefe geschickt worden und konnte nur noch kurz vor dem 16er durch ein Foul gestoppt werden. Den Freistoss verwandelte Streule mit einem wuchtigen Schuss ins Klotener Tor. 3:0! Jawohl.

Gleich eine Minute später erhöhen die FCSG Frauen auf 4:0. Iseli hatte einen Zweikampf im äusseren rechten Mittelfeld gewonnen, der Ball wurde dann weiter auf Gruber gespielt und diese sah die mitgelaufene Fässler. Fässler überwand die zu weit vor dem Tor stehende Torfrau mit einem schönen Heber und erhöhte mit ihrem 2. Tor an diesem Tag auf den 4:0 Endstand.

Denn nach dem Tor passierte nicht mehr allzuviel und der Schiedsrichter beendete die Partie nach 90 Minuten.

Für Michéle Fehr waren es die letzten 90 Minuten im Dress des FCSG. Nach 10 Jahren! verlässt sie den Verein und geht für ein Jahr ins Ausland. Die FCSG Familie bedankt sich herzlich bei ihr für ihr Engagement und ihre Treue für den Verein und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft. Machs gut Michéle!

Für die FCSG Frauen geht es am kommenden Samstag, den 10. Juni 2017 weiter. Sie dürfen nach Schlieren reisen. Anstoss ist um 18.00 Uhr auf der Sportanlage Zelgli in Schlieren. Die FCSG Frauen würden sich sehr freuen, wenn der ein oder andere Fan nach Schlieren kommen würde, um die Grün Weissen bei dieser sehr wichtigen Partie wieder zu unterstützen.

Hopp FC St.Gallä!

Tore: 27. Fehr 1:0, 39. Fässler 2:0, 74. Streule 3:0, 76. Fässler 4:0

Aufstellung FCSG Frauen: Gsell, Baumann, Beerli, Göppel, Riesen, Iseli, Egger, Fehr (73. Salaorni), Fässler, Koretic (64. Gruber), Streule

Aufstellung FC Kloten: Furrer, Amato (56. Aubert), Russo, Saxer, Krebs, Zengaffinen, Demirayak, Suter, Vock (71. Nigg), Baker, Schick

Verwarnungen: 73. Russo (grobes Foulspiel) 90.+1 Egger (unsportliches Verhalten)

St. Gallen, 04.06.2017 /Gesa Jürgens

Unter den besten Vier der Schweiz!

Spiel: SFV Turnier, Aegeri   

Am letzten Samstag reisten die St. Gallerinnen schon sehr früh ins Zugerland. Bereits um 8.50Uhr spielten die Ostschweizerinnen am SFV-Turnier gegen den FC Aarau.

Mit einer durchzogenen Partie startete man trotzdem mit einem Sieg in das Turnier. Durch das Tor von Aeberhard konnten die Espenmädchen erfolgreich beginnen. Danach war das Heimteam FC Baar an der Reihe. Diese spielten guten Fussball und so war taten sich die St. Gallerinnen schwer gefährlich vor Tor zu kommen. Hinten hatte man aber alles im Griff. So blieb es in diesem Spiel torlos 0:0. Im letzten Gruppenspiel wartete der FC Wyler Team YB. Bereits kurz nach dem Anspiel zeigte sich Dzomic mutig und überlief die rechte Abewehrseite des Gegners problemlos. Mit dem Schuss ins weite Eck düpierte sie auch die Torhüterin und erzielte ihr erstes Tor an diesem Turnier. Die St. Gallerinnen spielten nun richtig tollen Fussball und kamen zu weiteren Chancen. Raschle schiesst beim nächsten Angriff den Goali an, Sprenger profitierte vom Abpraller und schiesst unhaltbar das 2:0. Den Schlusspunkt in diesen 18 Minuten setzte Aeberhard. Mit viel Druck auf die Verteidigung durch Aeberhard und Glatzl gabs einen schnellen Ballgewinn. Diesen nutzte Aeberhard geschickt aus und traf zum 3:0 Endstand.

Mit 4 Punkten war man Gruppensieger und musste in der Folge gegen den FC Basel, den 2. Platzierten in der anderen Gruppe antreten. Bei sehr warmen Temperaturen hinterliessen die Gruppenspielen bei allen, auch bei den Gegnerinnen ihre Spuren. Die Folge war ein 0:0 mit sehr wenig guten Torszenen und so mussten beide Teams zum Penaltyschiessen antreten. Das besseren Ende hatten dabei die Grünweissen.

Nun wartete der FC Zürich im Halbfinale. Die Zürcherinnen wirkten allgemein spritziger als die Ostschweizerinnen und kamen so mit einem Tor unterschied in den Final. Die Espenmädchen bekamen in diesem Spiel die Grenzen aufgezeigt und mussten sich mit dem kleinen Final zufrieden geben.

Wiederum gegen den FC Baar kam man erneut nicht über ein Unentschieden hinaus. Diesmal gelang man duch ein Tor von Aeberhard glücklich zum 1:0, musste dann aber im Verlauf den Ausgleich hinnehmen. Da in der regulären Spielzeit keine Tore mehr vielen, musste das Penaltyschiessen entscheiden. Mit etwas Pech verloren die Grünweissen und wurden Vierte.

Im Finale schlug der FC Zürich den FF Lugano souverän und holte sich den Titel am Zugerlandturnier.

Das Turnier war für alle Beteiligten ein gelungener Event. Mit 16 Teams aus der ganzen Schweiz war es vor allem für die jungen Fussballerinnen etwas ganz spezielles. Der FC St. Gallen Frauen schaffte mit dem 4. Rang und nur 2 Gegentreffer im ganzen Turnier eine gute Leistung und kann stolz sein unter den besten Teams der Schweiz zu sein.

Aufstellung FC St. Gallen Mädchen U16: Wagenbach, N. Böhi; S. Böhi, Luck, Colombo, Caputo, Martin, Duarte; Mattle, Bejtovikj, Dzombic, Sprenger, Di Gaetano; Glatzl, Raschle, Vujnic, Aeberhard.

Angetretene Teams:

FC Baar, FC Aarau, FC St. Gallen Frauen, FC Wyler Team YB, FC Rapperswil-Jona, FC Basel 1893, Frauen SC Derendingen Solothurn U16, FC Sion, Team Vaud C Talents, FC Staad, FC Zürich Frauen, ACGF, FF Lugano, FC Luzern, GC Zürich.

 

St. Gallen 03.06.2017

Bericht: Karin Raymann

Mit dem Rücken zur Wand – Tagblatt 02.06.2017

Abstiegsrunde Die NLB-Frauen des FC St.Gallen spielen morgen gegen Kloten. Weil die Ostschweizerinnen vier Punkte unter dem Trennstrich klassiert sind, muss ein Sieg her.

Ives Bruggmann

Die Ausgangslage für die NLB- Fussballerinnen des FC St. Gallen ist heikel. Drei Spiele vor Ende der Abstiegsrunde liegen sie mit 25 Punkten auf dem siebten, und damit auf einem Abstiegsrang. Nur ein Jahr nach dem Abstieg aus der NLA droht gar der Fall in die 1. Liga. Im Spiel von morgen um 18 Uhr im Espenmoos gegen das bereits abgestiegene Kloten müssen die St. Gallerinnen dringend die volle Punktzahl einfah- ren, um den Anschluss nicht zu verlieren.

So kompliziert die Situation für das Team ist, so pragmatisch bereitet es der Trainer vor. «Es ist ein Meisterschaftsspiel, das wir gewinnen müssen. Ich schaue nicht auf die Tabelle», sagt Peter Jud. Er schaue jeweils darauf, was der kommende Gegner für eine Vorbereitung erfordere. Und versuche, in der Trainingswoche das Maximum aus den Spielerinnen herauszuholen sowie diese bestmöglich auszubilden.

Punkteabzug sorgt für Unverständnis

Ebenfalls zum Rückstand von vier Zählern trug ein Punkteabzug von drei Punkten bei. St. Gallen hatte im Spiel gegen Aarau Anfang April eine U19-Spielerin eingesetzt, die zwar eine Doppellizenz besitzt, aber trotzdem nicht im NLB-Team eingesetzt werden darf. «Ein komplizierter Fall, bei dem wir über das Detailreglement gestolpert sind.» Auch wenn das Urteil rein juristisch wohl seine Richtigkeit habe, sei es für den gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehbar. «Wir fördern junge Schweizer Spielerinnen. Am Ende werden wir noch dafür bestraft», sagt Jud und spricht damit auch Teams an, die sich mit ausländischen Spielerinnen verstärken.

Doch die Saison ist noch nicht zu Ende. Noch ist für St. Gallen alles möglich. Den Spielerinnen macht Jud ein Kompliment. «Die Trainingspräsenz liegt bei knapp 95 Prozent.» Auch der ganze Trainer-Staff leiste gute Arbeit. «Im Vergleich zum Beginn der Saison stelle ich in unserem Spiel eine deutliche Steigerung fest.» Die Spielanlage sei gut, der Fussball, den sein Team spiele, technisch und taktisch auf einen überdurschnittlichen NLB-Niveau. Zwei Defizite macht der Trainer jedoch aus: die Kaderbreite und «eine Spielerin, die den Unterschied ausmacht und auch eine gesunde Frechheit mitbringt». Das habe aber auch mit dem Substanzverlust zu tun, den sein Team in den vergangenen Jahren erlitt. «Viele gestandene Spielerinnen sind gegangen Jahr für Jahr.» Mit Nachwuchsspielerin- nen sei das Kader jeweils aufgefüllt worden. «Und das braucht halt Zeit.»

Ziele bleiben unverändert

Noch stehen drei Spiele an, um den Abstieg abzuwenden. Das Szenario 1. Liga wurde aber bereits angesprochen. «Dann stehen wir wieder auf.» An den langfristigen Zielen ändere sich nichts. «Wir wollen ein Verein sein, der etwas bewegen will und auf junge Spielerinnen setzt und diese nachnimmt», sagt Jud.