Erster Punktgewinn für St.Gallen-Staad U19!

Erster Punktgewinn für St.Gallen-Staad U19!

Von einer torlosen Partie in Yverdon-les-Bains nimmt die Frauen U19 einen verdienten Punkt mit in die Ostschweiz.

Céline Bradke

Vor zwei Wochen ärgerte sich das Team noch, als dem FC Basel in der Nachspielzeit der Siegtreffer gelang. Im Testspiel gegen die U19 der Liechtensteinischen Nationalmannschaft tankten die Spielerinnen dann auswärts mit einem 3:4-Sieg Selbstvertrauen. Dieses Wochenende traten sie den weiten Weg nach Yverdon an und wurden dafür mit dem ersehnten ersten Punkt der Saison belohnt.

Ausgeglichene Anfangsphase
Das Team Vaud versuchte von Anfang an spielbestimmend zu sein. Es musste aber bald einsehen, dass das Ostschweizer Team es verstand, auf seine Konter zu warten. In der neunten Minute versuchte es Celine Wehrle aus der Distanz – der Schuss zischte nur knapp am Pfosten vorbei. Nach einem Freistoss bot sich Céline Bradke eine Möglichkeit per Kopf. Die vielversprechendste Chance der ersten Hälfte leitete dann aber Leonore Holstein in der 33. Minute ein. Sie kämpfte sich an der Seitenlinie durch und gab den Ball auf Nina Jörg herein. Leider traf diese den Ball nicht ideal, er rollte nur am Tor vorbei.

Starke Verteidigung
Die Verteidigung stand an diesem Samstagabend sehr sicher. Das Team Vaud arbeitete häufig mit weiten Bällen, von denen die meisten schon früh von den Innenverteidigerinnen Dominique Lehmann und Elena Patsch abgefangen wurden. Ihre Aussenverteidiger Debora Egli und Laura Salvodelli halfen dabei kräftig mit, schalteten sich hin und wieder auch erfolgreich in den Angriff ein. So bot sich Yverdon keine zwingende Chance zum Führungstreffer. Schüsse, die dennoch auf den Ostschweizer Kasten kamen, waren eine sichere Beute für Goalie Tatjana Cataldo.
Gezielte Bälle in die Tiefe
Die Zweite Hälfte ging weiter, wie die erste aufgehört hatte. Das Heimteam versuchte das Spiel zu machen, kam aber kaum gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Unterdessen erarbeiteten sich die Ostschweizerinnen ihre Tormöglichkeiten mit gezielten Bällen in die Tiefe. Einige Male kombinierten sie sich erfolgreich bis in den Strafraum hinein, wurden dort aber von der gegnerischen Verteidigung entscheidend gestört, so dass sie das Tor verfehlten. Dies bekamen unter anderem auch Fabienne Lämmler und Natascha Frei bei ihren Abschlüssen zu spüren.

Bilanz
Alles in allem war es ein typisches torloses Remis. Alle warteten auf den Führungstreffer, der nie kommen sollte. Trotzdem kann dieser Match für die U19 als Erfolg verbucht werden. Noch vor einem Jahr unterlag sie gegen das Team Vaud aus Yverdon mit 0:3. Dieses Wochenende erkämpfte sich das Team St.Gallen-Staad U19